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6.11.2006: Mehr Kinder mit Allergien im Südwesten  20 bis 30 Prozent der Kinder in Baden-Württemberg haben eine Allergie. Dies ist das Ergebnis einer landesweiten Erhebung sogenannter Beobachtungsgesundheitsämter. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=425492,4761,/politik/gesundheitssystem_uns

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20.11.06 Kongress: Dreiklang "Kinder-Umwelt-Medizin" ist tonangebend für Zukunftsmusik

Umwelteinflüsse spielen für die Gesundheit von Kindern eine zentrale Rolle. In ihrer Entwicklung sind sie gerade für Schadstoffe viel störanfälliger als Erwachsene. Die Gesundheit von Kindern ist dank des Rückgangs vermeidbarer Krankheiten und dank der Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten wesentlich besser geworden. Auch viele noch vor einem Jahrzehnt heiß diskutierte Schadstoffe wie Amalgam, Asbest, Blei, Dioxine und Ozon sind eher in den Hintergrund getreten. Dafür stehen chronische Krankheiten und Behinderungen mehr im Vordergrund: Asthma, Allergien, Diabetes, Neurodermitis, Übergewicht. Weitere Diskussionspunkte sind hinzugekommen: Duftstoffe, Feinstäube, Flammschutzmittel, Mobilfunkmasten, Weichmacher. Was an der Umwelt ist besonders wichtigfür die Kindergesundheit? Sind es neben chemischen und physikalischen nicht viel mehr psychosoziale Faktoren: Alkohol, Bewegungsarmut, Drogen, Ernährung, Gewalt, Medienkonsum, Zigaretten?

Mit dem Versuch, hier eine Rangfolge der Wichtigkeiten zu definieren, wird sich eine viertägige Arbeitstagung mit Fachleuten aus zahlreichen europäischen Ländern und aus den USA im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) befassen. Diese Tagung wird ausgerichtet von Prof. Karl Ernst v. Mühlendahl von der Kinderumwelt gGmbH der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die diese Arbeitstagung finanziert.

Hier wird der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff über "Gewalt und Medien. Helfen Gesetze und Verordnungen?" referieren. Um 13 Uhr besteht in einem Pressegespräch die Möglichkeit, mit Prof. von Mühlendahl über Details zum Thema zu sprechen.

Originaltext: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6908 Email: presse@dbu.de web: www.dbu.de

 

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11.09.06 Vom Ärzteverband Deutscher Allergologen

Jeder dritte Deutsche ist allergiekrank

   Wiesbaden (ots) - Vom 15.-16. September 2006 findet der 29. Kongress des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) statt. Zum Allergie-Kongress im historischen Ambiente des Kurhauses Wiesbaden erwarten die Kongresspräsidenten Professor Wolfgang Schlenter aus Frankfurt und Professor Ludger Klimek aus Wiesbaden bis zu 600 Teilnehmer.

   Immer mehr Menschen leiden an Heuschnupfen, Asthma und allergischen Ekzemen. In Deutschland ist mittlerweile jeder Dritte allergiekrank und die Zahl der Betroffenen steigt stetig. Allergien gehören damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen.

Zurückzuführen ist die Zunahme von Allergien auch auf unseren modernen westlichen Lebensstil, wobei ein geringeres Training des Immunsystems durch Infektionen und hochisolierte Wohnräume mit erhöhter Belastung durch Milben- und Schimmelpilzallergene eine wesentliche Rolle spielen. Der verstärkte Pollenflug durch die globale Erwärmung und die Luftverschmutzung durch Feinstäube sind weitere Faktoren, welche die Zunahme allergischer Erkrankungen verursacht haben können. Die Betroffenen nehmen ihre Beschwerden oft nicht ernst. Zu spät und zu selten wenden sich Allergie geplagte Menschen an einen allergologisch ausgebildeten Facharzt. Dabei kann eine rechtzeitige Behandlung, z.B. in Form einer spezifischen Immuntherapie, die Symptome langfristig verbessern und schwere Folgeerkrankungen wie Asthma verhindern.

   Der Allergie-Kongress in Wiesbaden steht unter dem Motto "Allergie - Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts". Im Mittelpunkt stehen die neuesten Erkenntnisse zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Allergien. "Wir decken ein breites Spektrum der praktischen Allergologie ab und erwarten außerdem weitere sehr interessante Vorträge, beispielsweise über den Einfluss von Infektionen auf Allergien, über Insektengiftallergien und über kindliches Asthma", sagt Kongresspräsident Schlenter.

Weitere Informationen: www.allergie-kongress.de
Originaltext:         Allergie Kongress
Digitale Pressemappe:  http://presseportal.de (der Artikel ist nicht mehr im Netz)
Pressekontakt Ärzteverband Deutscher Allergologen Dr. Petra von der Lage Bodelschwinghstr. 17, 22337 Hamburg E-Mail
vonderlage@mastermedia.de

Anmerlung Scherrmann:
Die Statistik sagt deutliche Worte. Interessant finde ich auch, dass hier von "hochisolierten Wohnraeumen", von Luftverschmutzung und Feinstäuben gesprochen wird. Dies war vor ca. 10 Jahren bei den Allergologen - nach meinen Erfahrungen -  noch weitgehend ein Tabu.

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01.09.2006
Weltweite Studie belegt erneut eine Zunahme von Allergien bei Kindern
Die Prävalenz von Asthma, Rhinokonjunktivitis und atopischem Ekzem nimmt vor allem bei jungen Kindern weltweit weiter zu. Das hat eine neue Auswertung von Daten der International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC) ergeben. 
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=416082,4661,/medizin/allergien

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05.09.06 Von Greenpeace

Gen-Reis aus China auf dem deutschen Markt / Greenpeace: Behörden sollen illegale Produkte aus dem Handel nehmen

   Hamburg (ots) - 5. 9. 2006 - In Reisnudeln aus China hat Greenpeace in Deutschland, Frankreich und Großbritannien Verunreinigungen mit Gen-Reis entdeckt. Es handelt sich um einen genmanipulierten Reis, der weltweit nicht zugelassen ist. Der Reis wurde in China illegal angebaut. Er produziert einen Giftstoff, der im Verdacht steht, bei Menschen Allergien auszulösen. Weder die Gefahren für die menschliche Gesundheit noch für die Umwelt wurden umfassend getestet. Greenpeace hat die Verunreinigungen in fünf verschiedenen Marken von insgesamt 29 getesteten Reisprodukten aus
China nachgewiesen. In Deutschland ist die Marke "Swallow Sailing" betroffen, die in Asia-Läden verkauft wird.

   "Dieser Fall zeigt, dass Lebensmittel nur frei von Gen-Pflanzen bleiben können, wenn der Anbau von Gen-Pflanzen gestoppt wird", sagt Ulrike Brendel, Gentechnik-Expertin von Greenpeace. "Der Gen-Reis aus China ist eine mögliche Gefahr für die Gesundheit. Greenpeace fordert die Behörden auf, die betroffenen Produkte vom Markt zu nehmen. Die EU-Kommission muss dafür sorgen, dass Reis und Reis-Produkte aus China nur eingeführt werden dürfen, wenn sie nachweislich nicht gentechnisch verunreinigt sind."

   Bei dem illegalen Gen-Reis handelt es sich um einen so genannten Bt-Reis. Bt-Pflanzen wird ein Genkonstrukt des Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) eingesetzt. Die Pflanze  produziert durch die Manipulation einen Giftstoff, der auf bestimmte Schädlinge tödlich wirken soll. Der Gen-Reis aus China enthält eine Variante des Bt-Gifts, das im Verdacht steht, bei Menschen Allergien auszulösen. Mehrere Wissenschaftler haben daher bereits Bedenken geäußert, da es sich bei Reis um ein Grundnahrungsmittel handelt, das besonders Babys und Kleinkinder verzehren.

   Greenpeace China deckte bereits im April 2005 den Anbau des nicht zugelassenen Gen-Reises auf Feldern in der chinesischen Provinz Hubei
auf. Die Universität für Landwirtschaft in Wuhan, der Provinzhauptstadt von Hubei, hatte den Reis zu Versuchszwecken angebaut, das genmanipulierte Saatgut aber auch unerlaubt an Bauern verkauft. Obwohl die chinesischen Behörden einschritten und illegale Felder vernichten ließen, breitete sich der genmanipulierte Reis in die Nahrungskette aus. Greenpeace China fand den Gen-Reis in verschiedenen Reisprodukten, darunter auch Babynahrung in den Städten Peking, Hongkong und Guangzhou.

   Im Jahr 2005 importierte Deutschland 1924 Tonnen Reis aus China. Zusätzlich wurden weiterverarbeitete Produkte wie Reisnudeln eingeführt.

Originaltext:         Greenpeace e.V.
Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de

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BfR Bundesinstitut fuer Risikobewertung

15. 08. 2006:
BfR will Verbraucher besser vor allergenen Substanzen schützen
Institut führt erstes Informationsgespräch mit Experten durch

Allergien stellen weltweit eines der größten gesundheitlichen Probleme dar. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität eines großen Teils der Bevölkerung und haben erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen. Allein vier Prozent der Kleinkinder in Mitteleuropa leiden an einer Lebensmittelallergie. Rund 12 Prozent der 13- bis 14-jährigen Jugendlichen und noch deutlich mehr Erwachsene haben Heuschnupfen. Kontaktekzeme sind ein weiteres häufiges Problem. Die Symptome „überschießender“ immunologischer Abwehrreaktionen des Körpers können sich an den Atemwegen, an der Haut oder an den Verdauungsorganen manifestieren. Die Zahl der allergischen Erkrankungen steigt und weist in Deutschland regionale Unterschiede auf. Darauf wiesen Allergieexperten aus dem Bundesinstitut für Risikobewertung, der Berliner Charité und dem Universitätsklinikum Heidelberg bei einer Informationsveranstaltung für Medienvertreter in Berlin hin. „Eine Bündelung aller vorhandenen Informationen zum Thema der Entstehung von Allergien und die Formulierung konkreter Handlungsoptionen ist geplant“, so der Präsident des BfR, Professor Dr. Dr. Andreas Hensel in seiner Begrüßung.

Noch vor der Sommerpause hatte Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer angekündigt, einen Nationalen Aktionsplan gegen Allergien ins Leben zu rufen. Vor diesem Hintergrund hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung Medienvertreter zu einem Informationsgespräch zum Thema Allergien eingeladen. Die beiden Experten aus dem klinischen Bereich, Professor Dr. Ulrich Wahn und Professor Dr. Thomas Diepgen, begrüßten diese Initiative ausdrücklich. Ein konzertiertes Aktionsprogramm gegen diese Volkskrankheit sei überfällig.

In Deutschland ist die Zahl der Menschen, die an einem allergischen Bronchialasthma erkrankt sind, innerhalb der 80er Jahre auf das Doppelte angestiegen. In Dänemark hat sich die Zahl der Neurodermitisfälle in den Geburtsjahrgängen 1960-64 und 1970-74 nahezu verdreifacht. Daten für Mitteleuropa zeigen, dass 30 Prozent der Kleinkinder mit Neurodermitis auch unter einer Lebensmittelallergie leiden. 6 bis 19 % der Kinder leiden unter einem atopischen Ekzem, und 15 bis 20 % der Erwachsenen sind gegenüber allergenen Stoffen sensibilisiert.

Zur Allergieauslösung und ihren immunologischen Prozessen sind noch viele Fragen offen. Vermeidungsstrategien haben deshalb einen besonderen Stellenwert. Diesbezüglich ist es vorteilhaft, das Allergie auslösende Potenzial kritischer Stoffe frühzeitig zu erkennen. Substanzen, die zum Einsatz in Verbraucherprodukten vorgesehen sind, sollten zuvor auf ihre allergenen Eigenschaften getestet werden. Während für die Testung auf kontaktallergene Wirkungen bereits zuverlässige Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen, fehlen solche Verfahren bislang für den Nachweis allergener Eigenschaften von Stoffen, die zu einer Sensibilisierung der Atemwege führen. Dies gilt gleichermaßen für Allergie auslösende Eigenschaften von Lebensmitteln, die im Magen-Darmtrakt wirksam werden.

Der Schutz des Verbrauchers vor dem Kontakt mit Stoffen, auf die er allergisch reagiert, und auch vor anderen Stoffen, die an einer Allergieauslösung beteiligt sein können, ließe sich durch entsprechende Informationen über problematische Inhaltsstoffe in Produkten, Textilien und Lebensmitteln verbessern. Sie würden betroffenen Verbrauchern die Möglichkeit eröffnen, Produkte und Lebensmittel im Hinblick auf die individuelle Allergiesituation gezielt auszuwählen oder zu vermeiden. Allergiker könnten sich so aktiv vor allergenen Substanzen schützen.

Über die Vermeidung des Kontakts mit allergenen Substanzen hinaus kann man Allergien auch vorbeugen. So hat das Stillen beispielsweise einen günstigen, präventiven Einfluss auf bestimmte Formen der Allergie. Und auch ein verbesserter Nichtraucherschutz würde sich positiv auf die Allergierate auswirken: Am Einfluss des Passivrauchens auf die Entstehung allergischer Erkrankungen der Atemwege bei Kindern bestehen wissenschaftlich längst keine Zweifel mehr.

Das BfR wird medizinische Fachverbände, Universitäten und andere beteiligte Kreise zu Expertengesprächen einladen, um das Thema weiter zu vertiefen. Darüber hinaus wird das Institut Instrumente einer gezielten Risikokommunikation entwickeln, um die Verbraucher optimal zu informieren und zu schützen.

Dokument: Allergien in Deutschland (Hintergrundinformation A/2006 des BfR vom 15.08.2006) (PDF-Datei, 106.7 KB)

Anmerkung Scherrmann:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das oben kurz beschriebene Vorgehen effektiv ist.
1) Es gibt inzwischen viele Studien, die nachweisen, dass Schadstoffe an der Allergieentstehung massgeblich beteiligt sind. Das schon vorhandene  Wissen sollte endlich wirklich wahrgenommen werden. Weitere Forschung in diesem Bereich ist notwendig und sollte initiiert werden.
2) Der Begriff Allergie wird immer noch ziemlich begrenzt benutzt. Meines Erachtens sollten Unvertraeglichkeiten bzw. Pseudoallergien in die Ueberlegungen miteinbezogen werden. 
3) Die Allergene, die durch inhalierte Substanzen initiiert werden, spielen bei der Betrachtungsweise immer noch eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu denjenigen, die mit der Haut aufgenommenen werden.
4) Solange nicht mal KinderaerztInnen grundsaetzlich vor Duftstoffen in Kosmetik, Wasch- und Putzmittel warnen und z. B. den Zusammenhang mit Neurodermitis deutlich machen, wird sich nicht viel aendern (obwohl die allergenisierende Wirkung vieler Duftstoffsubstanzen dokumentiert ist.)
5) Die "optimale Information" und der "optimale Schutz" ist in meinen Augen voellig unzureichend, solange nicht endlich anders auf die Gesamtproblematik geschaut wird. 
6) Wieviel Forschungsgelder, Umwege, Schmerzen, Leid - z. B. von Kindern - koennte vermieden werden, wenn die Krankheit "Chemikalienunvertraeglichkeiten" ernst genommen wuerde. Bei dieser Krankheit zeigen sich ganz offensichtlich  Zusammenhaenge zwischen Schadstoffen und Unvertraeglichkeits-Symptomen.
7) Die Veschiebung der Krankheit "Chemikalienunvertraeglichkeiten" von der somatischen auf die psychische Schiene schadet also nicht nur diesen Kranken, sondern auch anderen Kranken, z. B. den AllergikerInnen.
8) Chemikalienunvertraeglichkeiten sind i. a. durch Prick-, Intrakutan-, Epikutan- und andere Tests nicht nachweisbar.  Sie sind i. a. nur nach sorgfaeltiger Beobachtung und Befragung zu eruieren. Bei Chemikalienunvertraeglichkeiten hilft keine Desensibilisierung. Das Erlernen von Vermeidungsstrategien widerspricht dem klassischen von der Psychiatrie und der Psychotherapie beeinflussten medizinischen Denken und wird - verstaendlich jedoch voellig unlogisch - meist als psychische Krankheit gedeutet.

Insgesamt: Da von den ExpertInnen, den AerztInnen, den Behoerden, den Allergikerorganisationen und den VerbraucherInnen diese Zusammenhaenge in ihren Fragestellungen eine unzureichende Rolle spielen, wird sich meiner Einschaetzung nach insgesamt wenig aendern. Ich kann mir nicht vorstllen, dass mit dem oben beschriebenen Konzept die VerbraucherInnen  "optimal geschuetzt" werden koennen.

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30.05.2006 Bäckerasthma auch ohne spezifische Sensibilisierung 
Bei einem nicht unerheblichen Teil aller Bäcker mit Asthmabeschwerden am Arbeitsplatz kann keine Sensibilisierung gegen Mehlbestandteile und andere bäckereispezifischen Materialien nachgewiesen werden. Das ist allerdings kein Grund, die Diagnose einer Berufskrankheit zu verweigern. 
 
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=404997,4535,/medizin/allergien

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UBA - UMWELTBUNDESAMT

Dessau, den 30.05.2006

Duftstoffe: Betörend mit möglichen Nebenwirkungen
Umweltbundesamt informiert über Raumbeduftung und gibt Empfehlungen, um die Gesundheit zu schonen
Einige sind natürlichen Ursprungs, andere künstlich erzeugt: Duftstoffe. Weil die meisten von uns sie als angenehm empfinden, verwenden wir sie oft freiwillig – etwa in Parfüms. Was der Nase gefällt, muss für die Gesundheit aber nicht automatisch gut sein. Denn: Manche duftenden Produkte enthalten Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie Kontaktallergien auslösen oder relevant für andere Unverträglichkeiten sein können. Bestimmte Duftstoffe – wie zum Beispiel Moschusverbindungen – sind zudem in der Umwelt nur schwer abbaubar und reichern sich über die Zeit in Umwelt, Mensch und Tier an. Gesundheitliche Unverträglichkeiten durch Duftstoffe sind ein bislang nicht ausreichend beachtetes Thema. Das Umweltbundesamt (UBA) hat in einem 15-seitigen Hintergrundpapier das aktuelle Wissen über Duftstoffe zusammengefasst, Risiken benannt und Möglichkeiten aufgezeigt, mit Duftstoffen sicher umzugehen. Denn Duftstoffe kommen zunehmend in Mode.

Während Düfte noch vor einer Generation als etwas Besonderes galten und parfümierte Produkte eine – oft teure – Seltenheit waren, wird heute Vieles, was sich für das Verströmen eines Geruchs eignet, auch mit einem Duft versehen. „Luftverbesserer“ finden sich zum Beispiel in Wasch- und Reinigungsmitteln oder Duftkerzen. Auch im öffentlichen Raum sind die Verbraucher ­– oftmals unbewusst – mit Duftstoffen konfrontiert, etwa wenn die „Luftauffrischer“ sich über Klimaanlagen in Kaufhäusern oder Büros verteilen. Es duftet allerorten. Für den Menschen kann das zum Problem werden ­– gerade für sensible Personen.

Auch für Duftstoffe gilt: Wird Angenehmes zur Last, müssen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher schützen können. Leider wissen wir auffallend wenig über die verwendeten Stoffe und ihre gesundheitlichen sowie ökologischen Wirkungen. Was ist zu tun? Ganz sicher nicht sinnvoll ist, Duftstoffe generell zu verbieten, denn dies entspräche weder den Wünschen der Konsumenten noch denen der Hersteller und Anwender. Aus Gründen der Vorsorge empfiehlt das UBA, Duftstoffe in öffentlichen Gebäuden, in denen Einzelne keinen Einfluss auf die Beduftung nehmen können – wie Büros, Kaufhäusern und Kinos – nicht einzusetzen, um die Gesundheit empfindlicher Personen nicht zu beeinträchtigen.

In Haus und Wohnung sollten Verbraucher vorsichtig mit Duftstoffen umgehen und schlechte Luft nicht mit wohlriechenden Produkten maskieren. Vielmehr ist den Ursachen für – vermeintlich – schlechte Luft nachzugehen und deren Quelle zu beseitigen. Gute Belüftung und regelmäßiges Putzen – mit duftstofffreien Mitteln – sorgen am besten für frische Luft. Wer sich dennoch für eines der vielen Duftprodukte entscheidet, sollte sparsam und umsichtig damit umgehen: Besondere Zurückhaltung ist angezeigt gegenüber Verdampfern – etwa Teelichtern oder Duftlampen –, da diese die Konzentration der Duftstoffe in der Atemluft stark erhöhen können.

Die Hersteller der Duftstoffe können ebenfalls dabei helfen, den Einsatz ihrer Produkte gesundheitsverträglicher zu machen. Sie sollten die Verbraucher erstens besser und ausführlicher als bisher über die Inhaltsstoffe ihrer Duftpräparate informieren. Klar ist zweitens, dass nur Substanzen zum Einsatz kommen dürfen, die auf ihre Verträglichkeit für Mensch und Umwelt geprüft und als unbedenklich eingestuft sind. Hier ist das Wissen allerdings noch sehr lückenhaft. Die Forschung zu Mechanismen der neuronalen Verarbeitung eines Duftreizes, der Inhalationstoxikologie und der Bedeutung des Geruchssinns bei Vorliegen bestimmter Überempfindlichkeiten auf Duftstoffe sollte zukünftig mehr Beachtung finden. Dabei sind nicht nur öffentliche Einrichtungen gefragt. Auch die Hersteller und Vertreiber von Duftstoffen sind gefordert, die Forschung für mehr Wissen über Duftstoffe zu fördern.

Ausführliche Informationen enthält das 15-seitige Hintergrundpapier „Duftstoffe: Wenn Angenehmes zur Last werden kann“. Es steht im Internet unter
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-daten/daten/gesundheit/veroeffentlichungen.htm zum kostenlosen Download bereit.
 
HTML: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-035.htm
PDF:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pdf/pd06-035.pdf

Anmerkung Scherrmann:
Es ist erfreulich und an der Zeit, dass das Problem nun endlich vom UBA umfassender thematisiert wurde. 
Insgesamt  gibt es m. E. zwar einige Punkte an dem Hintergrundpapier zu kritisieren (unzureichende Einbeziehung der schon vorhandenen internationalen Literatur, Fokusierung auf "sensible Menschen", ...) jedoch insgesamt liegt nun ein Papier vor, dass sich mit dem Problemfeld "Duftstoffe" auseinandersetzt, insbesonders im Zusammenhang mit REACH gut informiert, offen zugibt, dass viele Wirkmechanismen noch nicht bekannt sind, und am Ende auch Empfehlungen in verschiedene Richtungen ausspricht.
Auch wenn Empfehlungen keine Gesetze sind, und es mit Sicherheit noch viel Zeit und Informatonen bedarf bis - wie vermehrt in den USA und in Kanada -  oeffentliche Gebaeude, Verkehrsmittel, Krankenhaeuser, Schulen, Unicamps, Kirchen, ... zur duftstoffreinen Zone erklaert werden, ist nun mal ein Anfang gemacht, das Thema ernst zu nehmen.

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Dessau, den 9. Mai 2006
Bundesweiter Aktionstag „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“ am 10. Mai 2006:

Umweltbundesamt gibt Tipps zum nachhaltigen Waschen und Reinigen
EG-Detergenzienverordnung verbessert Informationen der Verbraucher
Bessere Information für die Verbraucherinnen und Verbraucher, mehr Umweltschutz und weniger Aufwand für die Hersteller – das bringt die neue EG-Detergenzienverordnung für Wasch- und Reinigungsmittel. Umweltbelastende waschaktive Tenside müssen vollständig biologisch abbaubar sein. Zudem haben die Hersteller bestimmte Inhaltsstoffe der Wasch- und Reinigungsmittel auf der Verpackung zu kennzeichnen: Konservierungsmittel sind unabhängig von ihrer Konzentration namentlich zu nennen – einzelne Duftstoffe wie Geraniol, die Allergien fördern oder auslösen können, ab einer Konzentration von 0,01 Prozent im Produkt. Anders als bisher sind die Rezepturen der Wasch- und Reinigungsmittel nicht mehr beim Umweltbundesamt (UBA) registrieren zu lassen. Die mehrstellige „UBA-Nummer“ auf der Verpackung ist damit Geschichte. Stattdessen müssen die Hersteller die Verbraucher im Internet über die Inhaltsstoffe informieren. Genauso wichtig wie Informationen über Inhaltsstoffe ist, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher Wasch- und Reinigungsmittel umweltgerecht anwenden. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“ am 10. Mai 2006 sagte UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge: „Wer Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel schonend einsetzt, spart Energie, Chemikalien und Wasser. Dies entlastet die Umwelt und den Geldbeutel: Die Ausgaben für Strom, Wasser und Abwasser lassen sich merklich senken.“ ....
 
Informationen zum Bundesweiten Aktionstag finden Sie unter www.aktionstag-nachhaltiges-waschen.de. Informationen zur EG-Detergenzienverordnung gibt es bei der EG-Kommission unter http://europa.eu.int/comm/enterprise/chemicals/legislation/detergents/index_en.htm  

Weitere Fragen zu Wasch- und Reinigungsmittel beantwortet gern das Umweltbundesamt, Fachgebiet IV 1.2, E-Mail: detergenzien@uba.de
HTML:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pd06-029.htm

PDF: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2006/pdf/pd06-029.pdf

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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Pressestelle
 
München, 13. Februar 2006

Bernhard: Allergien sind Volkskrankheit Nr. 1
Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Dies erklärte Bayerns Gesundheits-Staatssekretär Otmar Bernhard heute in München zur Allergie-Prävention.


"Bundesweit sind 20 Millionen Menschen allergiekrank"
Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Dies erklärte Bayerns Gesundheits-Staatssekretär Otmar Bernhard heute in München zur Allergie-Prävention zusammen mit Johannes Ring (Klinik für Allergologie der TU München), Heidrun Behrendt (Zentrum Allergie und Umwelt) sowie Erika von Mutius (Haunersches Kinderspital der LMU München). Bernhard: "Allergien haben sich zur Volkskrankheit Nr. 1 entwickelt. Ein Viertel der Bundesbürger, also mehr als 20 Millionen Deutsche sind Allergiker. Die Hälfte davon leidet an Pollenallergie. Aber auch bereits jedes fünfte Schulkind leidet an einer allergischen Erkrankung." Die Bayerische Staatsregierung hat die Allergieproblematik frühzeitig erkannt, die Forschung zu Umwelt und Gesundheit seit 1991 mit rund 15 Millionen Euro unterstützt und das weltweit einmalige Zentrum Allergien und Umwelt mit 2,5 Millionen Euro errichtet. Für die Entstehung allergischer Erkrankungen sind neben genetischen Faktoren auch Umweltschadstoffe und Lebensstileinflüsse von Bedeutung. Um Allergien vorzubeugen empfehlen Experten, Babys länger als 4 Monate zu stillen, eine Beikost erst nach dem vollendeten 4. Lebensmonat einzuführen, das Baby vor Zigarettenqualm zu schützen, und dies bereits während der Schwangerschaft.

Die Lebensqualität von Allergie-Patienten ist nach den Worten Bernhards erheblich beeinträchtigt - und das bereits bei scheinbar leichteren Krankheitsformen, wie dem Heuschnupfen. Viele allergische Hauterkrankungen gehen infolge des quälenden Juckreizes (Neurodermitis) mit einem hohen Leidensdruck einher und können zu erheblichen Einschränkungen im Alltagsleben der Betroffenen und deren Familien führen. Allergien haben sich zu einer der bedeutendsten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Gesellschaft entwickelt. Allergische Erkrankungen werden dadurch nach den Worten Bernhards auch zum Kostenfaktor im Gesundheitswesen. Für Europa werden die Gesamtkosten für allergische Erkrankungen auf 29 Milliarden Euro geschätzt, davon fallen allein auf Asthmaerkrankungen 22 Milliarden Euro und auf Heuschnupfen 3 Milliarden Euro.
Weitere Informationen:
http://www.gesundheit.bayern.de

Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de

Anmerkung Scherrmann: Viele Kranke mit Chemikalien-Unverträglichkeiten hofften, an diesem Zentrum adäquate Hilfestellungen zu bekommen. Mir ist kein Fall bekannt, wo dies der Fall war.

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25.11.2005´Weihnachts-Shopping: Aromawolken gesundheitsschädlich Hamburg (ddp). Weihnachts-Shopping kann nicht nur teuer, sondern auch gesundheitsschädlich sein. Die Aromen, die viele Geschäfte in der Vorweihnachtszeit einsetzen, könnten schwere Allergien auslösen, berichtet das Gesundheitsmagazin «Healthy... http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2005&m=11&d=26&id=121106

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12.10.2005 Weniger Abgase heißt weniger Kinder mit Asthma und Allergien Wer an belebten Straßen wohnt, arbeitet oder in die Schule geht, riskiert Atemwegsprobleme. Das wird seit langem vermutet. Jetzt gibt es starke Hinweise, daß das wirklich so ist. Betroffene haben ein höheres Risiko für Asthma oder Allergien als Menschen aus Gebieten mit sauberer Luft, wie Forscher aus Frankreich und der Schweiz berichten.  http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375976,4205,/medizin/allergien

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 11.10. 2005 Nickel-Kontaktallergien werden seltener  Die in vielen Duftstoffen enthaltenen Substanzen Eichenmoos und Isoeugenol, eine aus Nelkenöl hergestellte aromatische Flüssigkeit, gehören nun zu den häufigsten Auslösern einer allergischen Kontaktdermatitis. Nickel steht als Auslöser noch an der Spitze. Die Tendenz ist aber rückläufig.  http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=375216,4201,/medizin/allergien

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07.09.05 Hilfe, es riecht gut! - Duftstoffe sind zweithäufigster Auslöser von Kontaktallergien
Baierbrunn (ots) - Duftstoffe sind nach Nickel der zweithäufigste Auslöser von Kontaktallergien. Allein in Deutschland geht man von einer Million Betroffenen aus. Seit März dieses Jahres besteht für 26 Duftstoffe eine Kennzeichnungspflicht. "Allergiker können sich daran orientieren", sagt Professor Dr. Axel Schnuch, Leiter des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken und Hautarzt an der Universität Göttingen, im Apothekenmagazin "BABY&Familie". Manche dieser Düfte besitzen nur geringes Allergiepotential. "Wirklich problematisch sind Eichenmoos (Evernia prunasti), Zimtaldehyd (Cinnamal) oder Isoeugenol", sagt Schnuch. Wer sich vor einer Allergie schützen will, sollte auf diese Stoffe besonders achten.
Das Apothekenmagazin "Baby&Familie" 9/2005 liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
www.GesundheitPro.de > Button "Apotheken Magazine" > Presse-Service
Originaltext:         Wort und Bild - Baby & Familie
Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=54201

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28.06.05 Allergierisiko schon vor der Geburt beeinflussbar / Wenn Oma raucht, werden die Enkel allergisch

   München (ots) - Derzeit findet in München mit dem Welt-Allergie-Kongress das bisher größte Treffen von Allergie-Experten in Deutschland statt. Schon am ersten Kongresstag zeigte sich, dass die Allergieprävention - Maßnahmen zur Vorbeugung allergischer Erkrankungen - eines der wichtigsten Kongressthemen ist.
Allergieprävention sollte schon in der Schwangerschaft oder davor beginnen, denn die Umwelt der Mutter spielt eine wesentliche Rolle für die Allergieneigung der ungeborenen Kinder. Das stellte Professor John Warner aus Southampton, England, fest. Er berichtete heute, dass mütterliche Risikofaktoren wie der Kontakt zu verschiedenen Allergieauslösern (Allergenen) und das Rauchen der Mütter einen Einfluss auf das Allergierisiko der Kinder haben. Unerwartet und schwer zu erklären: Auch das Rauchverhalten der Grossmütter spielt eine Rolle. War die Oma Raucherin, werden die Enkel eher allergiekrank. "Diese geradezu sensationellen Befunde machen weitere und intensive Forschungsanstrengungen notwendig, damit wir zu praktischen Präventionsempfehlungen kommen", sagte Professor Johannes Ring von der Technischen Universität München. Er ist für die Organisation des Welt-Allergie-Kongresses zuständig. Auf dem Welt-Allergie-Kongress in München tagen noch bis zum 1. Juli 2005 die World Allergy Organization (WAO) und die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI). Das wissenschaftliche Programm, das die beiden Fachgesellschaften auf dem Kongress präsentieren, deckt alle wichtigen und aktuellen Bereiche der Allergologie ab.
Originaltext:         Welt-Allergie-Kongress 2005
Digitale Pressemappe:
nicht mehr im web

Und/oder 27.06.2005
Allergierisiko: Rauchende Oma, allergische Enkel
München (netdoktor.de) – Das Allergierisiko lässt sich offenbar schon vor der Geburt beeinflussen. Wenn Oma rauche, reagierten die Enkel allergisch, berichten Experten auf dem Welt-Allergie-Kongress in München. Allergieprävention solle deshalb schon...
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2005&m=6&d=29&id=119554

Jeder vierte Schulanfänger hat Heuschnupfen  Der Heuschnupfen ist mittlerweile die häufigste Allergie bei Erwachsenen und Kindern in Deutschland und die häufigste chronische Krankheit bei Kindern. Etwa jedes vierte Schulkind habe zum Zeitpunkt der Einschulung eine allergische Rhinokonjunktivitis, sagte Professor Ralph Mösges von der Universitätsklinik in Köln im Vorfeld des Weltallergie-Kongresses in München.  http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=363343,4061,/medizin/allergien
 
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21.06.2005  Im Jahr 2010 ist schon jeder Zweite Allergiker  Die Zahl der Allergiker steigt stark. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten im Jahr 2010 schon 40 bis 50 Prozent der Weltbevölkerung unter einer entsprechenden Überempfindlichkeit leiden, sagte der Allergologe Profe 
  http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=362619,4053,/medizin/allergien

 
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Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Pressestelle
München, 28. Juni 2005

Schnappauf: Allergien weiter auf dem Vormarsch
Allergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. Dies betonte Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute in München beim 19. Weltallergiekongress.
Allergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. Dies betonte Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute in München beim 19. Weltallergiekongress. Schnappauf: "Allergien entwickeln sich zu einer der größten Volkskrankheiten. Direkte und indirekte Kosten von Allergien belasten die Volkswirtschaft erheblich." Asthma, als mögliche Folge einer Allergie, verursacht mittlerweile 1 Prozent der Gesundheitskosten, deutschlandweit sind das rund 2,5 Mrd. Euro. "Die Allergie-Forschung kann einen großen Beitrag zur Entlastung der Volkswirtschaft leisten, indem sie dazu beiträgt Allergien zu reduzieren bzw. zu verhindern", so der Minister. Bayern hat in den letzten 15 Jahren in die Erweiterung der Erkenntnisse über Allergien mehr als 10 Millionen Euro investiert.

Die Zahl der Allergiker hat sich in den letzten drei Jahrzehnten verdreifacht. In Deutschland sind mittlerweile 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung betroffen. Bei Kindern nehmen nach den Worten des Ministers besonders Asthma-Erkrankungen in erschreckendem Maß zu. Die Ursachen für diese Zunahme der Allergien sind noch nicht ausreichend erklärt. Das bayerische Gesundheitsministerium fördert deshalb auch Projekte zur Erforschung allergieauslösender bzw. protektiver Faktoren. "Wir müssen allen Erkenntnissen, die der Vorbeugung und Prävention dienen, weiter nachgehen", forderte Schnappauf. Deshalb werde beispielsweise erforscht, welche Stoffe im bäuerlichen Umfeld einen höheren Schutz gegen Allergien aufbauen helfen. Grundlage ist die Erkenntnis, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, einen ausgeprägten Schutz vor der Entwicklung von Asthma und allergischen Beschwerden haben. Auch ein Projekt zur Untersuchung der Lebensstilfaktoren im Großraum München auf die Entstehung von Asthma und Allergien im Kindesalter werde gefördert. Schnappauf rief dazu auf, Allergien ernst zu nehmen: "Unbehandelt kann ein sog. Heuschnupfen zu schwerem allergischen Asthma führen. Nur eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung kann einer Allergikerkarriere vorbeugen".
Redaktionelle Hinweise:
Der Weltallergiekongress findet vom 26.06. bis 01.07.2005 im ICM in München statt. Die gemeinsame Tagung der "World Allergy Organisation? (WAO) und "European Academy of Allergy and Clinical Immunology? (EAACI) findet in diesem Jahr zum 19. Mal und erstmals in Deutschland statt.
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Anmerkung Scherrmann: Wie man inzwischen weiss (s. o. ) , spielt das Rauchen (aktiv und passiv) bei der Zunahme von Allergien eine Rolle.
Es liegt auf der Hand,
- dass Chemikalien, die ausser in Tabakwaren auch in anderen Produkten vorkommen und auch
-  dass andere Chemikalien 
bei der Entstehung von Allergien massgeblich beteiigt sind. 

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21.02.2005 Arzneien können Histamin-Intoleranz verstaerken Einige Medikamente können über eine Enzymhemmung den Histamin-Spiegel erhöhen. Manche Patienten reagieren darauf empfindlich, besonders, wenn sie zusätzlich histaminhaltige Nahrungsmittel zu sich nehmen. http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=344315,3859,/medizin/allergien

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24.01.2005 Wohnungs-Allergene zu vermeiden hilft Asthma-Kindern wirklich Wird bei Kindern mit allergischem Asthma die Allergenbelastung in der Wohnung konsequent nach den individuellen Bedürfnissen gesenkt, etwa durch Bettwäsche mit Allergenschutz oder Luftfilter, hat das tatsächlich einen klinischen Nutzen: Bei einem solchen Vorgehen waren die Asthma-Symptome in einer US-Studie mit 937 Kindern deutlich geringer als in einer Kontrollgruppe  http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=330158,3814,/medizin/allergien

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BUNDESMINISTERIUM fuer GESUNDHEIT und SOZIALE SICHERUNG Berlin, den 19.01.2005

Zwischen Wohnumfeld und Gesundheit besteht ein Zusammenhang  

Das Bundesgesundheitsministerium veranstaltete zusammen mit dem Bonner Büro des Europäischen Zentrums für Umwelt und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation - WHO - das Symposium "Wohnumfeld und Gesundheit: Von der Evidenz zur Anwendung".

Mit ca. 40 Vertretern aus den Gesundheits- und Umweltbehörden der Länder und Kommunen wurden dabei Forschungsergebnisse einer WHO-Studie präsentiert, die im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit der Bundesregierung vom Bundesgesundheitsministerium finanziert wurde. In dieser Studie wurden erstmalig in acht europäischen Städten - u. a. in Bonn - von insgesamt 8.519 Personen in 3.373 Wohnungen Daten zu den Wohnbedingungen, der Wohnungsausstattung, dem Wohnumfeld und dem Gesundheitszustand der Bewohner erhoben und folgende Parameter international verglichen:

- Innenraumluftqualität, Schimmel und Allergien,
- Lärmexposition in Wohnung und Wohnumfeld,
- Fettleibigkeit und Bewegung in Relation zum Wohnumfeld,
- häusliche Unfälle, die mehr Todesfälle in Europa fordern als der Straßen-
verkehr,
- Zugänglichkeit und Barrierefreiheit im Wohnbestand für Senioren und
Menschen mit funktionalen Einschränkungen,
- psychische Gesundheitseffekte von schlechten Wohnbedingungen
und Nachbarschaften sowie
- Energieversorgung und Heizkomfort für die sozial schwächeren Bevölkerungsschichten.

Die Studie hat z. B. ergeben, dass die Reduzierung von Lärm ein wichtiger Aspekt für gesundes Wohnen ist. Auch sollten Gesundheitsexperten aktiv bei Bauleitplanungen beteiligt werden. Die Kommunen sind gefordert, für ein gesundes Wohnumfeld zum Wohl ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu sorgen. Das heutige Treffen ist ein weiterer Mosaikstein der bisher beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der WHO.

Die Evaluierung der Wohngesundheitsdaten brachte neue Ansätze für weitere Forschung sowie die politische Umsetzung und bildete einen Schwerpunkt für die Beschlüsse der 4. Ministerkonferenz "Umwelt und Gesundheit" von Budapest im Juni 2004. Sie haben dort zu einer Selbstverpflichtung der Gesundheitsminister der WHO-Region Europa geführt, die sich in Zukunft aktiver im Bereich Wohnen und Gesundheit betätigen und als politische Handlungsoption z. B. bestehende Wohnungsrichtlinien stärker aus gesundheitspolitischer Sicht beeinflussen wollen.

Da der Vollzug der rechtlichen Regelungen im Bereich der Gesundheit und der Umwelt in der Bundesrepublik grundsätzlich in die Zuständigkeit der Länder und der Kommunen fällt, wurden als Abschluss der Studie die Ergebnisse mit weiteren Experten aus den Bereichen Wohnen, Bauen, Umwelt und Gesundheit auf ihre Relevanz für Deutschland geprüft. Darüber hinaus wurde ihre Anwendung auf nationaler Ebene initiiert, indem z. B. für Vorsorgemaßnahmen Priorität eingeräumt wird oder gesundheitliche Aspekte bei der Bauleitplanung mehr berücksichtigt werden sollen. Außerdem wurde die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit weitere Studien zu den o. g. Themenbereichen sowie die Kooperation zwischen den an der Umsetzung Beteiligten weiter zu fördern.

Die Studie finden Sie im Internet unter http://www.euro.who.int/housing

Hervorhebungen, Anmerkung Scherrmann: Das klingt recht schön und ich bin neugierig,  wie dann im Detail die Vorsorgemassnahmen aussehen, ob Grenzwerte sinken, ob Summengrenzwerte eingeführt, ob die REACH-Verordnung weniger verwässert wird, ob Schadensersatzklagen bessere Chancen haben, ob die Bevölkerung besser aufgeklärt wird, ob gesundheitsschädliche Produkte (z. B. in Kosmetika, Putz-, Reinigungsmittel) vom Markt genommen werden muessen, etc. etc.. 

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06.12.2004 Frueherkennung von Allergien bei Kindern ist das A und O  Juckende Haut, triefende Nase oder anfallsweise Atemnot - Allergien plagen immer mehr Kinder und Jugendliche in den Industrieländern. In Deutschland leiden inzwischen sechs bis sieben Prozent der Fünf- bis Fünfzehnjährigen an atopischer Dermatitis, drei bis sieben Prozent an Asthma bronchiale und drei bis elf Prozent an Heuschnupfen.  http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=337104,3758,/medizin/allergien 

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17.08.2004  Allergien durch Weichmacher?
vistaverde / Environmental Health Perspectives. In der häuslichen Umgebung von Kindern mit Allergien bzw. Asthma finden sich demnach deutlich höhere Konzentrationen bestimmter Weichmacher als im Umfeld nicht betroffener Kinder. Ihre Resultate präsentieren die Forscher im Fachblatt "Environmental Health Perspectives".    http://www.eco-institut.de/ 

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06.08.2004 Berauschend und gefährlich - Kava-Kava-Allergie Wenngleich im Juni 2002 in Deutschland der Vertrieb von Kava-haltigen Medizinprodukten verboten wurde, werden in Praxen und Kliniken nach wie vor Kava-Kava-Allergien diagnostiziert. http://www.aerztlichepraxis.de

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28. 04. 2004  Ueber 15 Prozent sind sensibel auf Kontakt-Allergene. Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagieren sensibel auf mindestens ein häufig vorkommendes Kontakt-Allergen http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=306902,3365,/medizin/allergien

Berlin, den 22.04.04: Ein unterschätztes Problem: Umweltbedingte Kontaktallergien  Über fünf Millionen Bürgerinnen und Bürger betroffen

Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagieren sensibel auf mindestens ein häufiger vorkommendes Kontakt-Allergen. Zu diesen gehören zum Beispiel Nickel - aus Modeschmuck - oder auch Duftstoffe, die in Kosmetika und vielen Produkten des täglichen Lebens enthalten sind. Rund sieben Prozent der Bevölkerung Deutschlands - das sind mehr als fünf Millionen Menschen - erkranken jährlich am allergischen Kontaktekzem. Das Problem ist: Eine erworbene Sensibilisierung bleibt in der Regel ein Leben lang bestehen. Den Betroffenen bleibt nur, sich vor dem Kontakt mit dem allergenen Stoff zu schützen. Das geht aus einer neu veröffentlichten Studie der Zentrale des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK), Institut an der Universität Göttingen, hervor, die im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erarbeitet wurde. In der groß angelegten  Studie wurden über 60.000 Patienten auf Kontaktallergien im privaten Bereich untersucht.

Das allergische Kontaktekzem wird durch Hautkontakt mit allergenen Stoffen hervorgerufen, nachdem es bei einem früheren Kontakt mit diesem Stoff bereits zu einer Sensibilisierung - einer anhaltenden Erhöhung der Empfindlichkeit - gekommen war. Das Problem ist: Eine erworbene Sensibilisierung bleibt in der Regel ein Leben lang bestehen. Den Betroffenen bleibt nur, sich vor dem Kontakt mit dem allergenen Stoff zu schützen. Voraussetzung dafür ist, die wichtigsten Kontakt-Allergene zu kennen.

Am häufigsten reagieren die Menschen auf Nickel. Vor allem Modeschmuck und Piercings führen gerade bei jungen Leuten zu Sensibilisierungen. Erste Erfolge einer Vermeidungsstrategie sind hier aber zu verzeichnen: Nachdem zunächst in Deutschland und später auch in der Europäische Union die Freisetzung von Nickel aus Produkten begrenzt wurde, ging zwischen 1992 und 2001 die Zahl der Sensibilisierungen zurück. Eine Zunahme von Allergie-Problemen durch die Einführung nickelhaltiger EURO-Münzen ist nicht nachzuweisen.

Mehr als eine Millionen Menschen in Deutschland reagiert empfindlich auf Duftstoffe oder Duftstoff-Mischungen. Etwa 30.000 Duftstoffe sind bekannt. Zu den wichtigsten Allergenen gehören hier die Stoffe Eichenmoos (mit 6,8 Prozent positiver Reaktionen bei den Probanten) und Isoeugenol (4 Prozent). Bisher liegen noch keine Erkenntnisse vor, ob die Zahl der Duftstoff-Allergiker durch die zunehmende Verwendung von Duftstoffen in Innenräumen ansteigt. Hier sind weitere Untersuchungen erforderlich.

Ein weiterer Geruchsstoff mit allergenen Eigenschaften ist Perubalsam, ein Wundsekret aus dem Perubalsam-Baum. Perubalsam wird zum Beispiel in Kosmetika, Süßspeisen, Tabak und Getränken eingesetzt. Die Allergiequote steigt hier an, ältere Jahrgänge sind davon stärker betroffen. Auch Konservierungsstoffe können Allergien auslösen. Sie werden in Kosmetika sowie in vielen anderen Produkten wie Dispersionsfarben und -klebern, Putz- und Reinigungsmitteln sowie in Klimaanlagen eingesetzt.

Durch die Anforderungen des Umweltzeichens "Blauer Engel" - beispielsweise für Dispersionsfarben - wurde der Einsatz einiger Konservierungsstoffe reduziert. Als Folge ist ein Rückgang der Sensibilisierungsquoten eindeutig nachweisbar. Ähnlich positive Entwicklungen lassen sich als Folge von Maßnahmen gegen Formaldehyd sowie auf Terpentinöl beobachten - ein Stoffgemisch, das Allergien gegen verschiedene Terpen-Moleküle anzeigt, die in Naturprodukten enthalten sind. Als weitere problematische Allergene fielen den Forscherinnen und Forschern auf: Verschiedene Kleiderfarbstoffe (insbesondere Dispers Blau 106/124); in Haarfarben verwendete Stoffe wie Phenylendiamin und para-Toluylendiamin sowie Epoxidharze, die in Lacken, Farben und Klebern oder in der Glasfaserkunststoffherstellung, zum Beispiel im Windrotorenbau, Anwendung finden. Im Untersuchungszeitraum von 1995 bis 2002 waren mehr als 60.000 Patienten mit Ekzemen in dem Forschungsprojekt des IVDK mit dem Epikutantest auf vorhandene Sensibilisierungen untersucht worden. Neben Informationen zur Person (wie Alter, Geschlecht und Beruf) wurden dabei auch mögliche Auslöser von Allergie-Erkrankungen - zum Beispiel Farben, Schmuck, Textilien oder Kosmetika - erfasst.

Die Studie "Untersuchung zur Verbreitung umweltbedingter Kontaktallergien mit Schwerpunkt im privaten Bereich" ist in der Reihe WaBoLu-Hefte des Umweltbundesamtes als Nr. 01/04 erschienen, umfasst 313 Seiten und kostet 10 Euro. Sie ist erhältlich bei Werbung und Vertrieb, Wolframstraße 95-96, 12105 Berlin, Telefon: 030/2 11 60 61, Fax: 2 18 13 79; e-Mail: berlin@wundv.com  

HTML: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2004/pd04-034.htm PDF: http://www.umweltdaten.de/uba-info-presse/pi04/pd04-034.pdf

Anmerkung Scherrmann: Die Problematik „Duftstoffe“ laesst sich nach dieser Studie wohl  nicht mehr ignorieren. Ein Handeln wird nicht initiiert. Als Mensch mit einer Duftstoffunvertraeglichkeit fragt man/frau sich, warum „weitere Untersuchungen erforderlich sind“, warum die vorhandenen Veroeffentlichungen (in MEDLINE ca. 800 zu fragrances and health effects) nicht wahrgenommen werden, wann der Gesetzgeber reagiert, wann eine breitangelegte Aufklaerung stattfindet. Hervorhebungen: Scherrmann

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25.03.2004 Allergie: Neue Stiftung erforscht Ursachen
Berlin (dpa) - Einer besseren Behandlung für Menschen mit Allergien widmet sich künftig die Europäische Stiftung für Allergieforschung in Berlin. Rund 30 Prozent aller Europäer leiden an Krankheiten wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis,...

Durch Krankmeldungen und Leistungsschwäche entstehen demnach geschätzte 25 Milliarden Euro volkswirtschaftliche Kosten jährlich in Europa. «Nur zehn Prozent aller Betroffenen werden korrekt behandelt», sagte ECARF-Leiter Torsten Zuberbier. Die Wissenschaftler wollen vor allem jene Zellen aus dem Blut untersuchen, die eine wichtige Rolle bei der überschießenden Immunreaktion gegen eigentlich ungefährliche Stoffe spielen. Dazu gehören Mastzellen und bestimmte weiße Blutkörperchen (Lymphozyten). Die Forschung soll den Angaben zufolge unabhängig von der Pharmaindustrie sein. Mit den Mitteln der Stiftung soll außer der Forschung auch über Allergien aufgeklärt werden. Die Stiftung wurde von einem dänischen Geschäftsmann in einer privaten Initiative ins Leben gerufen. Sie startet mit zwei Millionen Euro Anfangskapital.
http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=3&d=26&id=109824 

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19.03.2004  Kfz-Innenraeume Allergen-geprueft
Ein neuer Test und ein entsprechendes Siegel des TUeV Rheinland soll kuenftig Allergikern und Menschen mit Ueberempfindlichkeit mehr Schutz vor Schadstoffen im Auto ermoeglichen.
http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=301450,3298,/medizin/allergien

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15.02.2004 Wir haben eine Allergie-Epidemie Von einer "Allergie-Epidemie" haben deutsche Allergologen bei der Vorstellung der Neuauflage vom "Weißbuch Allergie" am Mittwoch in Berlin gesprochen. Sie forderten, Allergien als chronische Erkrankungen zu klassifizieren und warnten vor einer weiteren Verschlechterung der Versorgung http://www.aerztezeitung.de/nel/?id=296160,3237,/medizin/allergien

Oder
Mindestens zehn Prozent aller Kinder in Deutschland leiden an Neurodermitis. Die Zahl der jungen Patienten hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, sagte Britta Bunselmeyer von der Hautklinik der Universität Münster... http://www.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2004&m=2&d=9&id=108085

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10/99:  Kinder, deren Mütter Schadstoffen der Industrie ausgesetzt waren sind anfälliger gegen Allergien:  Reichrtová, et al., Environmental Health Perspectives Volume 107, Number 11, November 1999 http://www.hotsprings/muriel_drmom

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10/99:  Cord Serum Immunoglobulin E Related to the Environmental  Contamination of Human Placentas with Organochlorine Compounds

Abstract:

Allergic diseases are on the rise in both prevalence and severity, especially in industrialized countries.

The process of allergic sensitization needs an understanding of the role environmental factors play in its development. In addition to traditionally considered air pollutants, various persistent organochlorine pollutants, which accumulate in the human body over a lifetime via food intake, are toxic in humans.

Placental contamination by chemicals may act as a biologic marker for the exposure of the mother or for the fetus via transplacental transfer....................

. Environ Health Perspect 107:895-899 (1999). [Online 12 October 1999]

Lesen Sie weiter bei :

http://ehpnet1.niehs.nih.gov/docs/1999/107p895-899reichrtova/abstract.html

 
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