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- SAFER WORLD -
Newsletter – 119 – 17.01.2009
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- Diesen newsletter als pdf-datei:
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2009/119.pdf
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- CHEMIKALIEN - AMALGAM
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- Wissenschaftlicher
Kommentar von Prof. Harald Walach zur Münchner Amalgamstudie (GAT): Walach H.
- Amalgam raus oder
mehr Entspannungsübungen?
- Forsch Komplementmed
2008;15:7 (DOI:10.1159/000158575)
- Im Internet unter :
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http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&ArtikelNr=158575&Ausgabe=241142&ProduktNr=224242&filename=158575.pdf
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- Der Artikel steht auf
den letzten drei Seiten
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- ***
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- Pressemitteilung zum
Forschungsprojekt "Amalgam"
- Pressemitteilung von:
European Academy for Environmental Medicine
- PR Agentur:
Umweltrundschau
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http://www.openpr.de/news/264114/Pressemitteilung-zum-Forschungsprojekt-Amalgam.html
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- CHEMIKALIEN - PAK
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- 08.12.2008
- TV- REPORT-Muenchen
- Inhalt Krebsgefahr
durch Gummiprodukte
- Experten warnen vor
dem Schadstoff PAK
- Hinter der Abkürzung PAK
verbergen sich polycyclische, aromatische Kohlenwasserstoffe. Zahlreiche PAK
sind krebserzeugend; schädigen das Immunsystem, die Leber wie auch das Erbgut.
Aus diesem Grund sollten Hersteller darauf achten, dass in Produkten wie
Gummigriffe, Radschläuche oder Schuhe keine PAK-Anteile befinden. Report
MÜNCHEN machte den PAK-Test mit erschütternden Ergebnissen.
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http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-pak-gummi-ID1228750695812.xml
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- CHEMIKALIEN -
PESTIZIDE - neue EU-Pestizidpolitik
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- 13.01.2009
- Europa-Parlament:
Plenarsitzung vom 13. Januar 2009 in Straßburg
- EP verabschiedet neue
EU-Pestizidpolitik
- Das Europäische
Parlament hat die neue EU-Pestizidpolitik verabschiedet. Das Paket besteht aus
einer Verordnung zur Produktion und Zulassung von Pestiziden und einer
Richtlinie zu deren nachhaltigem Einsatz. Gefährliche Stoffe werden verboten.
Empfindliche Gebiete wie Spielplätze oder Parks werden besser geschützt,
ebenso die aquatische Umwelt und die Trinkwasservorräte. Das Risiko beim
Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll minimiert und das Suchen nach
Alternativen gefördert werden. Mehr unter
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http://www.europarl.de/presse/pressemitteilungen/quartal2009_1/PM_090113_1a
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- 13.01.2009
- Kommentar von
GREENPEACE:
- Neues
EU-Pestizidrecht schuetzt Verbraucher nicht ausreichend
- Das EU-Parlament hat
über ein neues Pestizidrecht abgestimmt. Von den rund 400 in der EU erlaubten
giftigen Wirkstoffen sollen nur 22 vom Markt verschwinden. Pestizide, die
Krebs auslösen, die Fortpflanzung beeinträchtigen oder das Erbgut schädigen,
sollen künftig nicht mehr zugelassen werden. Großzügige Ausnahmeregelungen
machen den Einsatz aber noch weitere fünf Jahre möglich.
- Ausgenommen vom
Zulassungsstopp sind hormonell wirksame (endokrine) oder das Immunsystem
schädigende Pestizide. Produkte, die Nervengifte oder Bienengifte enthalten,
fallen ebenfalls nicht unter die Regelung.
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- "Das neue
EU-Pestizidrecht ist kein großer Wurf", so der Chemieexperte von Greenpeace
Manfred Krautter. "Der Gift-Lobby ist es gelungen, die guten Ansätze des
EU-Parlamentes zum Schutz der Umwelt und der Verbraucher auszuhöhlen. Die
Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, haben sich bei den Verhandlungen eher
auf die Seite der Agroindustrie gestellt, die keine Beschränkungen ihrer
Vermarktungsmöglichkeiten hinnehmen wollte.". Immerhin werden alle
EU-Mitgliedsländer verpflichtet, künftig Aktionspläne zur Reduktion des
Pestizideinsatzes aufzustellen.
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- Das neue
EU-Pestizidrecht reicht nicht aus, um Verbraucher und Umwelt ausreichend zu
schützen. Gefragt sind jetzt Lebensmittelproduzenten und -händler. Sie müssen
selbst dafür sorgen, dass der Einsatz und die Rückstände von Pestiziden
minimiert werden. Besonders gefährliche Pestizide, wie sie in der Schwarzen
Liste der Pestizide von Greenpeace verzeichnet sind, müssen jetzt freiwillig
ersetzt werden. EDEKA hat als erste deutsche Supermarktkette dafür bereits ein
Zeichen gesetzt: Der Konzern verabschiedete kürzlich eine eigene Schwarze
Pestizidliste, die deutlich weiter geht als die der EU.
http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/neues_eu_pestizidrecht_schuetzt_verbraucher_nicht_ausreichend/
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- Handelskette (EDEKA)
fordert von Lieferanten Vermeidung gefährlicher Spritzmittel
-
http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/rote_pestizidliste_bei_edeka/
-
- *
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- 14.01.09
- Reaktion der Industrie:
- Wo ist die Liste? /
Kollektive Suche nach 22 Wirkstoffen, die Brüssel "verbieten" will
- Frankfurt/Main (ots) -
Alle Medien haben es gemeldet: 22 "besonders gefährliche" Pestizid-Wirkstoffe
sollen "verboten" werden, nachdem gestern die neue Pflanzenschutz-Verordnung
beschlossen wurde. Jetzt wollen alle Betroffenen wissen, um welche Substanzen
- und Mittel - es sich dabei handelt. Zum Beispiel die Landwirte, die sich
überlegen, welche ihrer Kulturen es trifft. Die Pflanzenschutz-Berater, die
ihre Empfehlungen aktualisieren wollen. Der Handel, der die Bestellungen für
die nächste Saison plant. Die Labore der Rückstandskontrolle, die sich
bereits auf einen Berg zusätzlicher Analysen einstellen. Nicht zuletzt die
Pflanzenschutz-Industrie.
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- Alle wollen "die
Liste". Wer hat sie? Es gibt sie nicht. Es gibt einschlägige Äußerungen der
Berichterstatterin zur Zulassungs-Novelle. Es gibt Abschätzungen aus den
Mitgliedstaaten zu den Folgen der neuen Verordnung. Aber es gibt keine Liste
und auch keine Verbote. Es gibt nur neue Vorschriften für die Zulassung von
Pflanzenschutzmitteln. Ab 2011 werden sie angewandt. Mancher heute
zugelassene Wirkstoff wird dann keine erneute Zulassung bekommen. Bestehende
Zulassungen bleiben unberührt. Gegebenenfalls bis 2018.
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- Der Industrieverband
Agrar e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von
Unternehmen der agrarchemischen und
- agrarbiologischen
Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 46 Mitgliedsunternehmen
gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und
Biotechnologie.
- Originaltext:
Industrieverband Agrar e.V.
- Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/16070
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www.iva.de
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- CHEMIKALIEN - Radon
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- In Europa bedingt
Radon acht Prozent der Todesfälle durch Bronchial-Ca
- In den Ländern der
Europäischen Union gehen acht Prozent der Todesfälle durch Lungenkrebs auf
erhöhte Radonkonzentrationen in Wohnräumen zurück. Jährlich sterben dadurch in
der EU 18 000 Menschen. Mehr unter
http://www.aerztezeitung.de/nel/?sid=527399&rub=atemwegskrankheiten&c=1
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- CHEMIKALIEN -TABAK
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- 05.01.2009
- Mediziner warnen vor
"Rauch aus dritter Hand"
- Während in Österreich
der Nichtraucherschutz zum Jahreswechsel verstärkt wurde, warnen US-Mediziner
vor den Gefahren des "Thirdhand Smoke". Gemeint sind damit Rauchüberreste in
Haar, Kleidung und Wohnung. …
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-599431,00.html
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- Original:
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http://science.orf.at/science/news/153960
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http://pediatrics.aappublications.org/cgi/content/abstract/123/1/e74
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- Anmerkung Scherrmann:
- Eigentlich ist es klar,
MCS-Kranke wissen und spueren dies schon laengst.
- Das Problem besteht
nicht nur bei Rauch auch bei Duft- und Riechstoffen. Aber auch hier muessen
wir wahrscheinlich noch zig Jahre warten, bis eine Studie unsere Erfahrungen
bestaetigt.
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- ELEKTRO-MAGNETISCHE
STRAHLUNG
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- Von
www.diagnose-funk.org :
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- 16.01.2008
- EU fordert
Grenzwertanpassung:
- Frankreich handelt
und setzt Kinderschutz um
- Die Umwelt- und
Verbraucherorganisation Diagnose-Funk fordert aktiven Kinder- und
Jugendschutz, sowie Senkung der Grenzwerte. Skandalöse Untätigkeit der
internationalen Behörden, sowie Verharmlosungen durch die Industrie werden
durch die Entwicklung in Frankreich blossgestellt!
-
http://www.diagnose-funk.org/downloads/2009114dfpmfrankreichhandelt.pdf
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- 13. 01. 2009
- Frankreich handelt:
Keine Handys für Kinder!
- Nachdem schon Lyon eine
Kampagne gegen Handynutzung unter 12 Jahren gestartet hatte, hat nun gemäss
verschiedenen Presseberichten der französische Umweltminister Jean-Louis
Borloo ein Gesetz präsentiert...
-
http://www.diagnose-funk.org/politik/033ea29935078f601/033ea29b920d88f01.html
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- 9. 01. 2009
- Durch die Umstellung
des Rundfunks von analog auf digital sind etliche Frequenzen freigeworden. Um diese Digitale Divende bemühen sich schon seit einiger Zeit die
Mobilfunk-Netzbetreiber. E-Plus hat...
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http://www.medien.diagnose-funk.org/033ea29b760e67101/033ea29b760e75804/033ea29b8e0d25c05.html
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- 7. 01. 2009
- TV Report: Forscher
warnen vor EU-Glühlampenverbot
- Die Europäische
Kommission will 2009 die Glühbirne aus allen europäischen Haushalten
verbannen. Mit dem Verbot der Glühbirne soll ein Beitrag zum Klimaschutz
geleistet werden. Stimmt das? Klimaschützer und Mediziner ueben immer
heftigere Kritik an dem Verbot. ...
- Infos zum
Gluehlampenverbot unter
http://www.diagnose-funk.ch/technik/033ea299970ae8001/033ea29b8b0936601.html
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- 7. 01. 2009
- DECT-Telefonate sind
leicht abhörbar
- Telefonate über DECT
sind leicht abzuhören. Wie, das erklärte eine Gruppe von Hackern auf dem 25C3.
In den meisten Fällen wird auf eine Verschlüsselung ohnehin verzichtet, aber
selbst der in DECT verwendeten...
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http://www.medien.diagnose-funk.org/033ea29b760e67101/033ea29b760e75804/033ea29b8c0878511.html
-
- (zum Gluehlampenverbot:
siehe auch unter BUNDESTAG )
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- 22. 12. 2008
- Bundesnetzagentur
legt nun Daten offen
- Erzwungenes
Weihnachtsgeschenk der Bundesnetzagentur an alle Mobilfunkkritiker in
Deutschland: alle bei der Bundesnetzagentur vorhandenen Senderdaten werden auf
Antrag herausgegeben Netzwerk der mobilfunkkritischen...
http://www.diagnose-funk.org/politik/033ea2996f06fe007/033ea29b7c1491714.html
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- 20. 12. 2008
- Revision der
CH-Strahlenschutz-Verordnung
- Nachdem der Bundesrat
die NISV am 1. Februar 2000 in Kraft gesetzt hatte, zeigte sich
Präzisierungsbedarf beim Ausdruck des "engen räumlichen Zusammenhangs" von
Antennen-Anlagen. Ende Juni 2002 hat das...
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http://www.diagnose-funk.org/politik/033ea2996e0efde18/033ea29b7a0b8d501.html
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- 14.12.2008
- Als drittes Heft der
Reihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks ist Anfang Dezember 2008
die Schrift
- Wie empfindlich
reagieren die Gene auf Mobilfunkstrahlung?
Stand der Forschung – Entwarnungen und Intrigen – Vorschlag zur Selbsthilfe
erschienen.
- Sie belegt, auf wie
breiter internationaler Grundlage DNA- und Chromosomenschäden als Folge der
Mobilfunkstrahlung erwiesen sind und wie viel dafür spricht, die
UMTS-Strahlung als besonders schädlich einzustufen.
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http://www.diagnose-funk.org/gesundheit/00000097f40ae101b/033ea29b6a060fc01.html
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- GRUENE GENTECHNIK
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- 17.12.2008
- Von BUND:
- Unrealistische
Heilsversprechen über Gentech-Wunderpflanzen.
- BUND-Studie belegt:
Hauptinteresse an Gentechnik kommt aus agrochemischer Industrie Die *Studie
"Die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie - ein Realitäts-Check" finden
Sie im Internet unter:
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/gentechnik/20081200_gentechnik_gentechnik_studie_heilsversprechen.pdf
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- 8.01. 2008
- US-Agrarkonzern
Monsanto fährt Rekordgewinne ein
- Washington – Der
US-Agrarkonzern Monsanto, Spezialist für genverändertes Saatgut und für
Düngemittel, trotzt der Wirtschaftskrise und fährt Rekordgewinne ein. In den
Monaten September bis November 2008, dem ersten Quartal des laufenden …
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/letterlink.asp?m=htm&id=29048
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- INTERNET
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- Start von SPIEGELblog
- der erste Blog, der sich
gezielt kritisch mit Deutschlands führendem Nachrichtenmagazin
auseinandersetzt:
- 2.01.2009: Der SPIEGEL
diffamiert mobilfunkkritische Forscher mit unbewiesenen Infos als Fälscher -
und beruft sich dabei auf Personen, die der Telekomindustrie nahe stehen
-
- 28.12.2008
SPIEGEL-Beitrag “Freispruch für Gen-Baumwolle” liest sich wie eine
Pressemitteilung von Monsanto
-
www.spiegelblog.info
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- Anmerkung Scherrmann:
- Thorsten Engelbrecht
(Autor des Buches "Virus-Wahn"
http://www.torstenengelbrecht.com/de/buch_viruswahn.html )
- analysiert in seiner
gewohnt analytischen und kompetenten Art im SPIEGEL-blog SPIEGEL-Artikel. Die
Blog-beitraege sind - wie ueblich bei Blogs - sehr unterschiedlich.
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- KRANKHEIT - ADHS
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- aus der Zeitschrift umg
4/2008: :
- Ulf Sauerbrey
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Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitsstoerung (ADHS) durch Umweltgifte
- Die haeufigsten
chemischen Belastungen von Kindern sind Umweltgifte und lebensstilbedingte
Noxen. Eine Exposition beginnt bereits vor der Geburt. Mitunter koennen diese
Belastungen langfristig weitaus staeker auf die kindliche Entwicklung wirken,
als bisher angenommen. Die Situation von Kindern in Bezug auf Umweltgifte wird
vor dem Hintergrund der Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitaetssstoerung (ADHS)
diskutiert. Neue Studien zu Tabakrauch, Blei, PCBs, Pestiziden, Quecksilber
und Mangan verdichten die Hinweise auf neurotoxische Schaedigungen, deren
Symptomatik starke Aehnlichkeiten zur kindlichen ADHS aufzeigt. Neurotoxine
muessen zukuenftig weitaus staerker als Risikofaktor berueksichtigt werden. Es
zeigt sich zudem, dass interdisziplinaere Arbeit fuer eine Kinderumwelt und
damit ein Erziehungsfeld ohne Neurotoxine notwendig ist. Die
Erziehungswissenschaft muss sich an der Diskussion beteiligen, da
sozialpaedagogische Massnahmen nach gegenwaertigem Kenntnisstand nur einen
Teil der Intervention bei Verhaltensauffaeligkeiten im Kindes- und
Jugendalter darstellen. Praevention kommt eine besondere Rolle zu, da
paedagogische Rahmenbedingungen, Arrangements und Settings, in denen Kinder
sich entwickeln koennen, ein gesundheitlich unbedenkliches Umfeld in die
paedagogische Planung integrieren muessen.
-
- Den ganzen Artikel als
pdf-file aus der umg finden Sie mit freundlicher Genehmigung der umg unter
http://www.safer-world.org/d/krank/adhs.htm
- Weitere Informationen zu
"Kindheit und Umwelt" finden Sie auf Ulf Sauerbreys web unter
http://www.kindheit-und-umwelt.de.tl/
- Website der Zeitschrift
umwelt-medizin-Gesellschaft (umg):
www.umwelt-medizin-gesellschaft.de
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ich finde diesen Artikel
auesserst wichtig. Endlich beschaeftigt sich ein deutscher Wissenschaftler mit
diesem Problem. Ich hoffe, dieser Artikel und Ulf Sauerbreys Website finden
weite Verbreitung nicht nur bei den Eltern sondern auch bei den Psychologen,
Psychiatern, Neurologen, Hausaerzten, ...
-
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- KRANKHEIT -
FIBROMYALGIE
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- 10.01.09
- Fibromyalgie im
Gehirn sichtbar - Blutfluss ist im Kernspin gegenüber Gesunden verändert
- Bei
Fibromyalgie-Patienten ist die Schmerzverarbeitung im Gehirn gestört. Diese
Annahme konnten Forscher aus Marseille (Frankreich) mit Hilfe der Tomografie
unterstützen, berichtet die "Apotheken Umschau". Sie maßen mit dem Verfahren
die Durchblutung von Hirnregionen, die für die Schmerzwahrnehmung zuständig
sind. Der Blutfluss wich bei Fibromyalgie-Patienten gegenüber Gesunden ab, und
zwar umso so stärker, je ausgeprägter die Krankheitssymptome waren.
Fibromyalgie wird oft als "Weichteilrheumatismus" bezeichnet. Doch eine
Entzündung wie bei Rheuma fehlt.
-
- Aus: Das
Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 1/2009 Originaltext:: Wort und Bild -
Apotheken Umschau
- Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/52678
-
www.gesundheitpro.de
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www.wortundbildverlag.de
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- KRANKHEIT -
UMWELTMEDIZIN
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- Klinische
Umweltmedizin
- Artikel von Frau Prof.
Herr ed. Al. im DAEB. Dtsch Arztebl 2008; 105(30): 523-10000 DOI:
10.3238/arztebl.2008.0523
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http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikeldruck.asp?id=60994
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- Anmerkung Scherrmann:
- Wie die Meinung der
Aerzteschaft und Wissenschaftler beeinflusst wird, zeigt dieser Artikel
deutlich. Die Gegendarstellungen dazu wurden im DAEB nicht veroeffentlicht.
-
- Die Gegendarstellungen
wurden in der umg (
www.umwelt-medizin-gesellschaft.de ) als Einhefter veroeffentlicht.
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- Aus der umg 4/2008
- Die Umweltmedizin ist
tot. Lang lebe die Umweltmedizin!
- Praktizierende
Umweltmediziner zeigen kein Verständnis für wenig differenzierten Artikel im
Deutschen Ärzteblatt.
- An dieser Stelle sind
verschiedene Stellungnahmen langjährig praktizierender Ärzte aus dem
Fachbereich Kurative und Präventive Umweltmedizin dokumentiert, darunter
Vorstandsmitglieder des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (dbu),
die Stellung beziehen zur Publikation einer umfangreichen Arbeit zum Thema
Umweltmedizin in Deutschland im „Deutschen Ärzteblatt“ (HERR et al. 2008). Es
wurde dabei der Eindruck erweckt, dass diese Arbeit die allgemeingültige
Position zur Umweltmedizin in Deutschland sei. Parallele Publikation im
Internet in englisch und eine laienverständliche Version in der
„Apothekenumschau“ sollten diesen Eindruck verstärken.
-
- Im Internet unter:
http://www.safer-world.org/d/krank/MCS/gegendarstellung.htm
- Und/oder unter:
http://www.safer-world.org/d/krank/MCS/umg-4.08-Einhefter.pdf
-
- Dank an die Zeitschrift
Umwelt-Medizin-Gesellschaft (umg)
http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de/ den Artikel auf
www.safer-world.org veroeffentlichen zu koennen.
-
- ***
-
- Studie:
Internet-Erhebung zu umweltbezogenen Befindlichkeitsstörungen und Allergien in
der Allgemeinbevölkerung
- PD Dr. Josef Bailer &
Michael Witthöft, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, J5, 68159 Mannheim
- Fragebogen im Internet
unter
http://www.psychologie.uni-mannheim.de/psycho2/leute/wilhelm/umwelt_mw.php3
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Nach der Lektuere des
Fragebogens und Veroeffentlichungen von Dr. Bailer kann ich nicht empfehlen,
diesen Fragebogen auszufuellen. Wenn Sie mehr ueber meine Gruende wissen
wollen, mailen Sie mich bitte an (Scherrmann@safer-world.org
).
-
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- POLITIK
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- 5.12.2008
- Konferenz am
EU-Parlament in Strassbourg
-
Environment and Health: Indoor Pollution and Multi System Illnesses
- Schlussstatement von
Ingrid Scherrmann
-
- HANDELN IST NOTWENDIG
- Der heutige Mensch ist
einer wachsenden Vielfalt an Umweltbelastungen
- ausgesetzt. Es gibt
zunehmend Belege, dass viele von Ihnen bei der Entstehung
- von Krankheiten
maßgeblich beteiligt sind. Schadstoffinduzierte Krankheiten
- nehmen stark zu. Daraus
resultiert: Zunahme an Leid und Verringerung an
- Lebensqualität. Die
Gesundheitssysteme sind nicht mehr finanzierbar. Der
- heutige Kenntnisstand
ist ausreichend, um politisches Handeln zu rechtfertigen
- und zwingend zu fordern.
Oberstes Ziel: Weltweite effektive Prävention im Sinne
- einer umfassenden
Schadstoffvermeidung. Das Wohlergehen der heutigen und
- zukünftigen Generationen
steht auf dem Spiel.
- Die Politik muss die
gesetzlichen Rahmenbedingungen für diese Prävention
- schaffen:
-
- 1) Die Politik muss sich
unvoreingenommen öffnen für die Fülle an vorhandenem
- Wissen über die
Wirkungen von Schadstoffen. Nur unter Einbeziehung dieser
- Kenntnisse, gepaart mit
dem politischen Willen, gelingt eine ausreichend
- umfassende gesetzliche
Regelung für effektive Schadstoffvermeidung,
- effektiven Umweltschutz
und effektiven Gesundheitsschutz.
-
- 2) Expertenwissen ist
die Basis für politisches Handeln. Deshalb müssen die
- politisch
Verantwortlichen ihr Wissen über Zusammenhänge zwischen
- Schadstoff und Krankheit
von Industrie-unabhängigen Experten bekommen.
-
- 3) Umweltschutz und
Menschenschutz müssen als Einheit gesehen und als
- zentrale Aufgabe
betrachtet werden! Dieses Verständnis muss in der
- politischen Umsetzung
klar zum Ausdruck kommen. Ein wirksames politisches
- Handeln muss ressort-
übergreifend erfolgen. Für die Kompetenzbündelung
- ist die Schaffung eines
starken Ressorts notwendig.
-
- 4) In die Beforschung
der Rolle von Schadstoffen beim Krankheitsgeschehen
- durch
Industrie-unabhängige Wissenschaftler muss mehr Geld investiert
- werden.
-
- 5) Das Wissen über die
gesundheitsschädigenden Wirkungen von Schadstoffen
- muss systematisch
erfasst und sichtbar gemacht werden
-
- 6) Die derzeitige
Grenzwertpolitik entspricht nicht mehr dem heutigen
- Kenntnisstand. Bei der
Risikobewertung wird überwiegend das Risiko
- einzelner Schadstoffe
bewertet, nicht jedoch das gesundheitsschädigende
- Potential von komplexen,
oft extrem synergistisch wirkenden
- Schadstoffgemischen. Die
Politik muss die Gesetze an diese Erkenntnisse
- anpassen.
-
- 7) Die Politik ist
gefordert, Transparenz zu schaffen und zu informieren. Die
- Bürgerinnen und Bürger
lassen sich nur zu einem verantwortungsvollen
- Konsumverhalten und
einem gesünderen Lebensstil bewegen, wenn sie über
- die gesundheitliche
Brisanz der schon vorhandenen Erkenntnisse aufgeklärt
- werden.
-
- 8) Die Politik ist
gefordert, schadstoffbedingte Gesundheitsschädigungen nicht zu
- verharmlosen oder gar zu
psychiatrisieren und jedem entsprechenden
- Versuch vehement
entgegen zu treten und ihn zu ahnden.
-
- 9) Die politischen
Richtlinien müssen garantieren, dass die Erkenntnisse über
- Schadstoffbedingte
Erkrankungen und die Möglichkeiten sie zu vermeiden,
- ihren Niederschlag im
Klinik- und Praxisalltag der Mediziner finden.
-
- 10) Die Politik ist
aufgefordert, in der Medizin und in der Gesellschaft einen
- breiten Konsens und
Anreize zu schaffen für eine Umkehr: weg von einer
- "Reparationsmedizin" zu
einer „Präventionsmedizin“ - im Sinne einer
- Anleitung zur
Schadstoffreduktion.
-
- Im Internet:
- als pdf-datei:
www.safer-world.org/d/Forderungen.pdf
- als html-datei:
www.safer-world.org/d/Scherrmann/skript/forderungen.htm
-
-
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-
- RECHT
-
- Informationen und
Formulare zum Herunterladen
- (z.B. die „Patientenverfügung“
oder „e-card? Nein Danke! Wichtige Informationen für alle Patienten“)
unter:
http://www.stoppt-die-e-card.de
-
- ***
-
- Chemikalien und
Gefahrstoffe
- 91/414/EWG – RL
Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln
-
www.UMWELTdigital.de/67470
-
www.UMWELTdigital.de/67470
- (die Infos sind
kostenpflichtig)
-
-
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-
- TERMINE
-
- Konferenz von BMU und
VCI zu den "Möglichkeiten
- und Grenzen von
Human-Biomonitoring für Politik und Gesellschaft". Die Veranstaltung findet am
27. Januar 2009 im BMU in Bonn
- statt. Infos gibt es auf
dem Flyer, der unter folgender Adresse bezogen werden kann:
-
www.vci.de/Service/disp/showDPImage.ashx?dl=1&imgdoknr=124251
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Referenten sind u. a.
Prof. Angerer, Prof. Hornbach, Dr. Nasterlak. Frau Cameron
- Es braucht keine
hellseherischen Faehigkeiten, um vorherzusagen, dass bei dieser Konferenz die
Weichen fuer die zukuenftige Politik bei der
- Beurteilung von
Schadstoffinduzierten Krankheiten gestellt werden.
-
-
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-
- ZEITSCHRIFT
-
-
Umwelt-Medizin-Gesellschaft
- 21. Jahrgang, Ausgabe
4/2008, S. 273-360
- Schwerpunkt: Multiple
Chemical Sensitivity (MCS) – Aktueller Stand
-
- Inhalt u.a.:
- Anke Bauer, Eberhard
Schwarz, F. Oliver Hauf, Christoph Mai: Multiple Chemical Sensitivity / MCS:
Ein Update
- Eckart Schnakenberg,
Karl-Rainer Fabig, Martin Stanulla, Nils Strobl,Michael Lustig, Nathalie Fabig,
Werner Schloot: Eine Querschnittsstudie zur selbstberichteten
Chemikalienempfindlichkeit im Zusammenhang mit Genvarianten Fremdstoff
metabolisierender Enzyme
- Kurt Mueller, Eckart
Schnakenberg: Die Bedeutung der Glukuronidierung bei umweltmedizinischen
Erkrankungen am Beispiel der UDP-Glukuronosyltransgferase 1A1
- Helmuth Mueller-Mohnssen:
Zur Unterscheidung zwischen Multipler Chemikalien–Sensitivität (MCS) und
erworbener Chemikalienintoleranz (AIC) – am Beispiel der
Insektizidintoxikation
- Gwynne Lyons: Wird
die neue EU-Chemikaliengesetzgebung den Erwartungen für die öffentliche
Gesundheit gerecht?
- Ulf Sauerbrey:
Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) durch Umwelt
- BUND und BÖLW:
Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO)
beibehalten
- Tagungsberichte:
- Jochen Fischer:
Entgiftung und Prävention – gewusst wie (19.7.2008, Nürnberg)
- Rainer Frentzel-Beyme,
Erik Petersen: Umweltmedizin: Evidenz – Kontroverse - Konsequenz
(28.9.2008, Berlin)
- Hans-Ulrich Hill, Walter
Wortberg: Belastete Umwelt – gesunde Menschen ? (26 – 28.9.2008,
Schwerte)
- Peter Wallner, Hanns
Moshammer: Dichtes Programm in Graz (1.-4.10.2008, Graz, Österreich)
- Erik Petersen:
Umweltmedizin im Focus der klinischen Praxis (3./4.10.2008, Berlin)
- Wilhelm Krahn-Zembol:
Rechtsprechung und Rechtsentwicklung
- Deutscher Berufsverband
der Umweltmediziner (dbu): Die Umweltmedizin ist tot. Lang lebe die
Umweltmedizin
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umwelt-medizin-gesellschaft
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- POLTIK - BEHOERDEN
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- BUNDESTAG
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- 8.01.2009
- Über das EU-Verbot
von Glühbirnen informieren
- Wirtschaft und
Technologie/Kleine Anfrage
- Berlin: (hib/MIK) Das
EU-Verbot von Glühbirnen und die Öko-Bilanz von Energiesparlampen sind Thema
einer Kleinen Anfrage (16/11471
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/114/1611471.pdf ) der FDP-Fraktion.
Danach will die Europäische Kommission schrittweise die Verwendung von
Glühlampen verbieten. Nach dem EU-Beschluss sollen ab September 2009
Glühlampen mit mehr als 100 Watt aus dem Handel genommen werden, schreibt die
Fraktion. Anfang 2010 sollen solche mit mehr als 40 Watt und zwei Jahre später
auch schwächere Lampen folgen. Von dem Verbot und einem Ersatz sogenannter
Energiesparlampen erhoffe sich die EU-Kommission eine Verringerung des
Strombedarfs zu Beleuchtungszwecken, was zu einer jährlichen Einsparung von 23
Millionen Tonnen Treibhausgas führen soll, heißt es in der Kleinen Anfrage.
Die FDP will nun von der Bundesregierung wissen, ob sie den
"Ausstiegsbeschluss" aus der Glühbirne mittrage und welche Erkenntnisse ihr
zur Ökobilanz von Energiesparlampen im Vergleich zu Glühbirnen vorlägen.
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- 05.01.2009
- Moratorium für
Einsatz von Munition mit abgereichertem Uran verhängen
- Auswärtiges/Antrag
- Berlin: (hib/BOB) Die
Bundesregierung soll sich international für ein Moratorium für die Verwendung
von Waffen mit abgereichertem Uran einsetzen. In einem Antrag (16/11439
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_001/04.html ) betont die
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Einsatz von derartiger Munition führe
aufgrund der ungeklärten Folgen für Mensch und Umwelt immer wieder zu
Verunsicherungen und Spekulationen. Er setzte darüber hinaus Soldaten und
Zivilisten einer nicht auszuschließenden Gesundheitsgefahr aus. Beim Einsatz
von Munition aus abgereicherten Uran entstünden an und in den Zielen giftige
Stäube, die bei ungeschützten Personen Schäden hervorrufen könnten.
Abgereichertes Uran sei ein nur leicht radioaktives, aber stark giftiges
Schwermetall. Wenn es vom Körper in größeren Mengen aufgenommen werde, könne
es Schädigung, besonders der Nieren, der Knochen und des Blutes, hervorrufen.
Viele Staaten - auch Deutschland - verzichteten bewusst auf die Verwendung
derartiger Munition. Der Bundestag solle die Regierung auffordern, über ihre
Erkenntnisse bezüglich der jüngsten wissenschaftlichen Forschungen zu
berichten, fordern die Grünen.
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- 12.12.08
- Tätigkeit der
Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern näher beleuchten
- Umwelt/Kleine Anfrage
- Berlin: (hib/BOB) Die
Tätigkeit der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für
Abfallstoffe mbh (DBE) ist Gegenstand einer Kleinen Anfrage (16/11121
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_339/04.html ) der Grünen.
Die Gesellschaft betreibe im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)
die Endlager für Atommüll in Deutschland. Während die DBE zunächst in
Bundeseigentum gestanden habe, sei sie nunmehr ein privatrechtliches
Unternehmen. Haupteigentümer des DBE sei die Gesellschaft für Nuklearservice
mbH, die wiederum hauptsächlich den Energieversorgungsunternehmen und
Kernkraftwerksbetreibern EON, RWE und Vattenfall Europe gehörten. Zwei Drittel
des Haushaltes der BfS flössen laut einem Magazinbericht an die DBE. Die
Zusammenarbeit zwischen BfS und der DBE erfolge auf der Grundlage mehrerer
Verträge, insbesondere auf einem mehrfach geänderten Kooperationsvertrag, so
die Grünen.
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- Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR)
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- 29.12.2008
- Neue
EU-Spielzeugrichtlinie schützt die Gesundheit von Kindern nicht ausreichend
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- BfR empfiehlt
Nachbesserungen zur Sicherheit und Ungiftigkeit von Spielzeug
- Die Regelungen zur
chemischen Sicherheit von Spielzeug, wie sie mit der neuen
EU-Spielzeugrichtlinie im Dezember 2008 verabschiedet wurden, sind
unzureichend und führen teils sogar zu einer Verschlechterung des
Verbraucherschutzes. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR). Da Kinder wesentlich empfindlicher gegenüber chemischen
Stoffen sind als Erwachsene, brauchen wir auch besonders hohe Anforderungen an
die Ungiftigkeit von Spielzeug“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas
Hensel. Besonders kritisch sieht das BfR die neuen Grenzwerte für
Schwermetalle in Kinderspielzeug. So darf sich aus Spielzeug künftig sogar
mehr Blei lösen als nach der bisherigen Regelung. Auch vor Duftstoffen und
Nickel, die Allergien auslösen können, werden Kinder durch die neue Richtlinie
nicht ausreichend geschützt.
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- Vor allem kleinere
Kinder nehmen Spielzeug täglich mehrere Stunden in die Hand und auch in den
Mund. Dabei können sich chemische Stoffe aus dem Spielzeug lösen und in ihre
Körper gelangen. Die Hersteller von Kinderspielzeug müssen dafür sorgen, dass
diese Stoffe die Gesundheit von Kindern nicht schädigen. Sie müssen sich nach
der europäischen Spielzeugrichtlinie, deren Neufassung am 18. Dezember 2008
verabschiedet worden ist, richten. Nach Einschätzung des BfR reichen die
Regelungen der Richtlinie aber nicht aus, um Kinder vor Gesundheitsrisiken
durch chemische Substanzen zu schützen.
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- So sieht das Regelwerk
zwar vor, dass so genannte CMR-Stoffe - das sind chemische Substanzen, die
Krebs erzeugen, das Erbgut verändern oder die Fortpflanzung beeinträchtigen
können - in Spielzeug nicht verwendet werden dürfen. Andererseits sollen
künftig die Grenzwerte des Chemikalienrechts auch für Spielzeug gelten. Danach
darf Spielzeug wiederum diese CMR-Stoffe in Mengen von bis zu 0,1 Prozent (1
g/kg Spielzeugmaterial) enthalten. Dem gesundheitlichen Verbraucherschutz für
Kinder genügt dies nicht. Deswegen muss nach Ansicht des BfR alles Spielzeug,
das aufgrund seiner Größe in den Mund genommen werden kann, genauso streng
beurteilt werden wie Materialien in Kontakt mit Lebensmitteln. Danach darf die
Freisetzung von CMR-Stoffen analytisch nicht nachweisbar sein. Dies ist nach
der neuen Regelung nur für Spielzeug für Kinder unter 36 Monaten vorgesehen.
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- Auch über die Haut
können viele Substanzen aufgenommen werden. Das können CMR-Stoffe, Biozide
oder Allergene sein. Dies ist besonders zu berücksichtigen bei Spielzeug, das
längeren und intensiven Hautkontakt hat, wie Fingermalfarben oder Knetmassen.
Regelungen hierzu fehlen in der Richtlinie. Dabei bietet aus Sicht des BfR
eine Orientierung am Kosmetikrecht eine gute Möglichkeit, diese Lücke zu
schließen.
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- Die Entwicklung von
Allergien kann nur verhindert werden, wenn der Kontakt mit allergieauslösenden
Stoffen so weit wie möglich reduziert wird. Die neue Spielzeugrichtlinie
enthält zwar eine Liste von 55 verbotenen allergenen Substanzen. De facto wird
dieses Verwendungsverbot durch die Einführung eines Grenzwertes von 0,01
Prozent (100 ppm = 100 mg/kg) für zulässige Spurengehalte aber zum Teil wieder
aufgehoben.
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- Der häufigste Auslöser
von Kontaktallergien der Haut ist Nickel. Für Produkte mit längerem
Hautkontakt, wie Schmuck oder Knöpfe, gibt es deshalb einen Nickel-Grenzwert,
der nach Ansicht des BfR auf Spielzeug übertragen werden sollte. Die neue
Spielzeug-Richtlinie sieht aber keinen Nickel-Grenzwert vor.
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- Für inakzeptabel aus
Sicht des Gesundheitsschutzes von Kindern hält das BfR die neuen Regelungen
für Schwermetalle in Kinderspielzeug. Die Richtlinie lässt zu, dass Kinder
künftig deutlich größere Mengen an Blei, Quecksilber, Arsen, Antimon und
Barium aus Spielzeug aufnehmen können als bisher. Deutlich wird dies am
Beispiel von Materialien, die Kinder von Spielzeug abknabbern und verschlucken
können. Aus solchen Materialien durften sich bislang 90 Milligramm Blei pro
Kilogramm Spielzeug lösen. Künftig beläuft sich der Grenzwert auf 160 mg/kg.
Der bisher gültige Wert von 1000 Milligramm Barium pro Kilogramm Spielzeug
wurde sogar auf 56000 mg/kg erhöht. Bei Blei ist dies besonders kritisch, denn
das Schwermetall kann das Nervensystem schädigen und beeinflusst auch in
kleinsten Mengen die Intelligenzentwicklung von Kindern nachgewiesenermaßen
negativ.
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- Grund zur Freude bieten
aus Sicht des BfR nur die neuen Höchstwerte für die Freisetzung von
Nitrosaminen und nitrosierbaren Stoffen aus Spielzeug, das in den Mund
genommen wird, wie zum Beispiel Luftballons. Der Gesundheitsschutz gegenüber
diesen Krebs erzeugenden und Erbgut verändernden Stoffen wird sich dadurch für
ältere Kinder deutlich verbessern. Allerdings stecken Kinder unter 36 Monaten
Spielzeug täglich auch bis zu mehrere Stunden in den Mund. Das BfR hält es aus
diesem Grund für erforderlich, Spielzeug für diese Altersgruppe mit
niedrigeren Grenzwerten für Nitrosamine zu versehen. Diese Werte könnten sich
an den Grenzwerten für Schnuller und Sauger orientieren.
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- Spielzeug im Handel muss
sicher sein. Bisher bestätigen die Hersteller selbst mit dem CE-Zeichen die
Übereinstimmung ihrer Produkte mit den Sicherheitsanforderungen. Trotzdem war
in der Vergangenheit oft unsicheres Spielzeug im Handel. Die Forderung der
deutschen Bundesregierung, dieses Verfahren durch eine Produktprüfung durch
unabhängige Labore zu objektivieren, ist leider nicht in die Richtlinie
übernommen worden.
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- Anmerkung Scherrmann:
- Klare und beunruhigende
Worte vom BfR. Was sind nun die Konsequenzen?
- Was ich nicht verstehe,
ist dass die neurotoxischen, also nervenschaedigenden Wirkungen nirgends zur
Sprache kommen. .Diese wirken sich auf die Intelligenz, das Verhalten,
Lernfaehigkeit, Aggressivitaet etc. aus.
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- UBA
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- 15.12.2008
- Telegramm Umwelt und
Gesundheit.
- Das Thema dieser
Ausgabe:
- Innenraumhygiene in
Schulen – der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes.
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- Pressemitteilung:
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http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe08-2008.pdf
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http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/index.htm
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- Leitfaden:
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http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3689.pdf
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- Anmerkung Scherrmann:
Ich habe den 143-seitigen Leitfaden noch nicht ganz durchgelesen. Ich empfehle
allen, die sich mit Innenraumhygiene, also auch mit Schadstoffbelastungen, an
Schulen beschaeftigen, sich diesen Leitfaden, bei dem u. a. das Procedere
genau beschrieben wird, anzuschauen.
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- Studie zum
Umweltbewusstsein 2008:
www.umweltbundesamt.de/umweltbewusstsein
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- Ende des newsletter/d/119
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