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SAFER
WORLD - Newsletter - 122 – 06. 12. 2009
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als
pdf Datei:
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2009/122.pdf
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AKTIV
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Aktuelle Kampagnen:
http://www.campact.de/campact/home
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CHEMIKALIEN - BENZIN
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24.11.2009
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Benzindämpfe machen aggressiv
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Einen
Zusammenhang zwischen Benzindämpfen und aggressivem Verhalten haben Forscher
in Tierversuchen nachgewiesen. Dies könnte bedeuten, dass Benzinabgase auch
die Aggressivität von Menschen steigern.
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Die Studie
"Impact of gasoline inhalation on some neurobehavioural characteristics of
male rats" ist im Fachblatt "BMC Physiology" erschienen.
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Amal
Kinawy von der Universität Kairo beobachtete das Verhalten von Ratten, die
saubere Luft einatmeten, sowie von Ratten, die Abgase von bleihaltigem
beziehungsweise bleifreiem Treibstoff einatmeten. Dabei zeigte sich, dass
die "Abgasratten" öfter eine angriffslustige Haltung annahmen und auch öfter
angriffen als jene, die saubere Luft atmeten.
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http://www.biomedcentral.com/1472-6793/9/21/abstract
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CHEMIKALIEN - Bisphenol-A
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01.10.2009
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Babyschnuller sind Bisphenol-A-belastet. Hormonell wirksame Chemikalien in
Kinderartikeln und lebensmittelnahen Anwendungen gehören verboten
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Berlin (ots) - Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien
belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt
und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A
gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen
der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. "Säuglinge und
Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie
Bisphenol A", sagte Professor Ibrahim Chahoud, Toxikologe an der Berliner
Universitätsklinik Charité. "Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der
Entwicklung von Organen. Ist der Körper künstlichen hormonähnlichen Stoffen
ausgesetzt, können diese das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen
Hormone stören." ....
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Mehr
unter
http://www.bund.net/bisphenol-a
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26.
10. 2009
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Bundestag: "Tolerierbare tägliche Aufnahmemenge" bei Bisphenol A nicht
ausgeschöpft
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Gesundheit/Antwort
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Berlin: (hib/STO/HIL) Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht
derzeit keinen Anlass für eine Änderung des von der Europäischen Behörde für
Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgesetzten Wertes der ”tolerierbaren
täglichen Aufnahmemenge“ (TDI) für die Chemikalie Bisphenol A (BPA). Dies
gilt laut einer Antwort der Bundesregierung (16/14142
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/141/1614142.pdf ) auf eine
Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/14082
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/140/1614082.pdf ) ”auch unter
Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse“.
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Nach
dem für BPA 2006 von der EFSA festgelegten TDI-Wert können Verbraucher den
Angaben zufolge ein Leben lang täglich 0,05 Milligramm der Chemikalie pro
Kilogramm Körpergewicht aufnehmen, ohne dass ein gesundheitliches Risiko
besteht. Sowohl Erwachsene als auch Säuglinge und Kleinkinder schöpften ”den
TDI für BPA aus dem Verzehr von Lebensmitteln bei weitem nicht aus“, heißt
es in der Antwort weiter. Folglich resultierten aus der Aufnahme der
Chemikalie über Lebensmittel ”keine nachteiligen gesundheitlichen
Wirkungen“. Zu diesem Ergebnis komme die EFSA in einem Gutachten aus dem
Jahr 2006 zu BPA, das 2008 nochmals bestätigt worden sei. Das BfR stimme mit
dieser Einschätzung der EFSA überein. BPA wird unter anderem bei der
Herstellung von Kunststoffen eingesetzt, die zum Beispiel in CDs, Plastik-
oder Babyflaschen vorkommen.
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Anmerkung Scherrmann:
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Bis
die Politik reagiert, muessen wir wohl noch Jahrzehnte warten.
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In
Kanada ist Bisphenol A in Babyartikeln grundsaetzlich verboten.
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Der
TDI ist die "heilige Kuh", die durch eine monokausale Sichtweise zustande
kommt. Ich habe bei solchen Beurteilungen (speziell vom BfR) immer wieder
den Eindruck, dass die Hoehe des Risikos daran gemessen wird, ob ein Mensch
bzw. ein Baby sofort tot ist. Die "nachteiligen gesundheitlichen Wirkungen"
sind jedoch viel, viel subtiler (siehe weiter oben). Ich finde, im
Zweifelsfall sollte auch der Verdacht auf Schaedigung ernst genommen werden
und Vorsorge oberstes Handlungs-Prinzip sein.
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Siehe
auch unter CHEMIKALIEN - PHTHALATE
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CHEMIKALIEN-COCKTAIL - DUFTSTOFFE
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9.11.2009
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Gefährlicher Beauty-Cocktail
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Frauen tragen täglich 515 Chemikalien auf!
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LONDON – Gesichtscremes, Make-up, Bodylotions: Das zarte Geschlecht greift
laut einer britischen Studie jeden Tag tief in die Kosmetik-Töpfe. Manche
der enthaltenen Stoffe können gefährlich sein. Evas, die auf ihr Äusseres
achten, benutzen im Schnitt 13 Schönheitsprodukte. Pro Tag schmieren sie
sich so 515 Chemikalien ins Gesicht und auf den Körper. Das Bedenkliche
daran: Gewisse Stoffe, die in diesen Kosmetika und Pflegeprodukten enthalten
sind, wurden mit Krebs, Hormon- und Hautproblemen sowie Allergien in
Verbindung gebracht.
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Der
schlimmste Übeltäter ist laut der Studie des britischen
Deodorant-Herstellers Bionsen Parfüm. Im Schnitt enthalten Duftwässerchen
250 chemische Komponenten – wie zum Beispiel der Bestseller Chanel No5.
Einige Exemplare schlagen aber sogar mit über 400 Stoffen zu Buche!
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Lippenstift besteht durchschnittlich aus 33 Komponenten, Bodylotions aus 32,
bei Mascara sind es 29 und bei Handcremes noch 11. Die bestverkaufte
Foundation Maybelline Dream Matte Mousse enthält 24 chemische Stoffe, der
beliebteste Nagellack von Rimmel wird aus 31 Stoffen gezaubert und beim
Körperlotionen-Bestseller Nivea Rich Nourishing Body Lotion sind es 32.
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Gesundheits-Experten warnen besonders vor der Benutzung von Produkten, die
Parabene, Sodium Laureth Sulfat, Phthalate und Formaldehyd enthalten.
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«Die
Beauty-Regeln haben sich dramatisch verändert – vom einfachen ‹Wash & Go›
hin zum täglichen Auftragen von künstlichem Bräuner, regelmässigen
Maniküren, falschen Wimpern und Haarverlängerungen», sagt Charlotte Smith
von Studienauftraggeber Bionsen in der britischen Zeitung «Sun». Und meint
weiter: «Die neuen ‹Wundermittel› enthalten mehr Chemikalien, um bessere
Resultate erzielen zu können. Das bedeutet, dass die Frauen gefährdeter
sind.»
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Die
meisten Chemikalien wurden in Grossbritannien bei Frauen gefunden, die
zwischen 18 und 25 Jahren alt waren und im Nordwesten des Landes lebten. Am
wenigsten wurden bei Probandinnen zwischen 36 und 44 aus dem Süden
festgestellt.
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http://www.blick.ch/life/mode/frauen-tragen-taeglich-515-chemikalien-auf-133746
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Anmerkung Scherrmann
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Erstaunlich ist:
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Diese Meldung kommt in einer grossen schweizerischen Tageszeitung
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- ein
Deodorant-Hersteller (von japanischer Naturkosmetik) gibt eine Studie in
Auftrag, aeussert sich zu der Problematik und spricht davon, dass die Frauen
durch die neuen "Wundermittel"
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gefaehrdeter
sind.
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hier wird die Anzahl von Einzel-komponenten thematisiert
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Als
Ergaenzung:
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Vollständigen Analyse (181 Einzelkomponenten) eines einzigen Parfuems als
Faltblatt unter
www.safer-world.org/d/chem/duft/Analyse_Faltblatt.pdf
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Unvollständige Analyse als Poster unter
http://www.safer-world.org/d/chem/duft/Parfuem_Analyse_2008.pdf
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CHEMIKALIEN - CHROMATE
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19.07.09
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WDR-Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "Markt" findet giftiges Chromat in
Kinderschuhen
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Köln (ots) - Sie können schwere Allergien oder sogar Krebs
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auslösen: Chrom(VI)-Verbindungen oder Chromate. Deshalb war es ein Skandal,
als die WDR-Sendung "Testmarkt" diese Verbindungen vor zwei Jahren in
Kinderschuhen aus Leder nachweisen konnte. Leder wird meist mit Chromsalzen
gegerbt. Macht der Gerber Fehler, können daraus die gefährlichen
Chrom(VI)-Verbindungen oder Chromate entstehen. Hersteller und Schuhhändler
versprachen, das Problem zu lösen. "Testmarkt" hat das überprüft und erneut
25 Paar Kinderschuhe getestet.
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Teilweise vierfache Überschreitung der Grenzwerte
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Weil es für Kinderschuhe noch immer keinen Grenzwert gibt, haben wir die
Ergebnisse wieder mit dem EU-Grenzwert für die Belastung von Arbeitsschuhen
verglichen. 6 der 25 Schuhe lagen 100 bis 300 % darüber. Darunter
ausschließlich Kinderschuhe, die wir bei renommierten, überregional tätigen
Handelsketten gekauft hatten.
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Originaltext: WDR Westdeutscher Rundfunk
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http://www.presseportal.de/pm/7899/1442804/wdr_westdeutscher_rundfunk?search=kinderschuhe
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CHEMIKALIEN - DIESEL
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Dieselabgase: Schon geringe Mengen krebserregend
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Dämpfe verursachen Blutgefäßwachstum bei kranken Mäusen
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Washington/Basel (pte/03.09.2009/16:18) - Forscher der Ohio State University
http://www.osu.edu haben in Laborversuchen gezeigt, dass Dieselabgase
schon in sehr geringen Mengen krebserregend sind. Das Wissenschaftsteam um
Qinghua Sun hat entdeckt, wie die Dieselabgase die Krebsentstehung fördern.
Mäuse, die mehrere Stunden täglich solchen Abgasen ausgesetzt waren, wurden
mit Artgenossen verglichen, die gefilterte Luft einatmeten. Bei letzteren,
konnten die Forscher die Bildung neuer Blutgefäße feststellen. Diese können
bei kranken Tieren Tumore mit Nährstoffen versorgen. Eine Vorerkrankung ist
nicht notwendig, um auf die Dieselabgase so empfindlich zu reagieren.
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In
der Studie wollten die Forscher untersuchen wie Lebewesen auf Abgasmengen
reagieren, die in städtischen Bereichen üblich sind. Die Schadstoffmengen
lagen bei oder sogar leicht unter den Werten, denen Arbeiter, die mit
Dieselmotoren arbeiten oder Abgasen beispielsweise in Tunneln, an Autobahnen
oder Verlade-Docks ausgesetzt sind. "Die Hauptbotschaft unserer Studie ist,
dass schon nach einer kurzen Zeitspanne von nur zwei Monaten sogar gesundes
Gewebe einen Tumor entwickeln kann, wenn es Dieseldämpfen ausgesetzt ist",
so Studienleiterin Qinghua Sun.
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Die
meisten der Dieselpartikel haben einen Durchmesser von nur 0,1 Mikrometer.
Diese geringe Größe ermöglicht es den Schadstoffen, überall in den
menschlichen Kreislauf einzudringen. Das bestätigt auch der Umweltmediziner
und Chemiker Emil Hellemann, der sich seit Jahren mit den Feinstpartikeln
befasst. "Besonders jene Teilchen, die unter einem Mikrometer groß sind,
sind extrem gefährlich", erklärte der Experte in einem pressetext-Interview
(
http://pressetext.de/news/050901018/ ). Diese Aussagen wurden in den
vergangenen Jahren auch von anderen Experten immer wieder bestätigt. Erst im
Mai 2009 hat eine Studie der Universität Mailand bei der Internationalen
Konferenz der American Thoracic Society ein noch erschreckenderes Bild
gezeichnet: Das Einatmen gewisser Partikel kann sogar erbgutschädigend sein
und damit Krebs und andere Erkrankungen auslösen (pressetext berichtete
http://pressetext.at/news/090519044/ ).
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"Die
Studie liefert eine weitere spezifische Beobachtung zur Wirkung von
Dieselabgasen", meint der Umweltmediziner Nino Künzli, Leiter des Instituts
für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Basel
http://www.ispm-unibasel.ch/english/index.php , gegenüber pressetext.
Gefährlichkeit sei allerdings immer eine Frage des Standpunktes.
"Grundsätzlich ist es seit langem bekannt, dass Dieselabgase - vor allem von
Fahrzeugen ohne Filtersystem - in verschiedener Weise toxisch sind und unter
anderem auch die Krebsentwicklung fördern." Die Toxizität von Dieselabgasen
sei für Europa besonders problematisch, da in vielen Ländern die
Dieselfahrzeuge seit Jahren fiskalisch gefördert wurden. "Zudem wurde die
Filterpflicht sehr lange verzögert, so dass heute noch immer die große
Mehrzahl von Dieselfahrzeugen auf europäischen Strassen ohne Filter
herumfahren", erklärt Künzli.
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"Ein
weiteres Problem ist die dichte Bebauung der europäischen Städte. Das
bedeutet, dass sehr viele Menschen sehr nahe entlang von dicht befahrenen
Verkehrsadern leben, wo sehr hohe Konzentrationen von Dieselpartikeln
gemessen werden", so Künzli. In den USA - etwa in Kalifornien - sei die
Situation weit weniger zugespitzt, da Dieselautos seit langem aus
Gesundheitsgründen gar nicht zugelassen sind und zudem sehr viel weniger
Leute in Straßenschluchten wohnen. "Die Forschungsresultate sind eine
Herausforderung für die Autoindustrie, die Gesetzgeber, und vor allem auch
die Städteplaner", meint Künzli. "Dicht bevölkerte Stadtteile sollten vom
Straßenverkehr viel besser geschützt werden als dies in vielen Europäischen
Städten derzeit der Fall ist."
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http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090903043
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FOCUS
vom 03. 09. 2009 :
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/krebsgefahr-diesel-als-treibstoff-fuer-tumore_aid_432414.html
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O4. 09. 2009:
http://www.netdoktor.de/News/Dicke-Luft-Krebsgefahr-durc-1131307.html
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CHEMIKALIEN - FEINSTAUB
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Umweltmedizinische Problematik:
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Das
Einatmen von unsichtbaren Feinstäuben, die in Partikeln mit Groessen von 10
Mikrometern (PM10) bis weniger als 0,1 Mikrometern ( m) vorkommen, kann zu
Lungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs mit vorzeitigen
Todesfällen führen, das haben mehrere Studien belegt. Vor diesem Hintergrund
wurde mit den neuen Luftreinhaltevorschriften (7. Gesetz zur Änderung des
Bundes-Immissionsschutzgesetzes, Novelle der 22.
Bundes-Immissionsschutz-Verordnung ) die neuen Luftqualitätsrichtlinien der
EU in deutsches Recht umgesetzt. Der Grenzwert für Feinstpartikel (PM10)
wurden gesenkt: 50 g=m3 PM10 dürfen nicht öfter als 35mal im Jahr
überschritten werden (Mittelungszeitraum 24 h) bzw. 40 g=m3 PM10 darf im
Kalenderjahr im Mittel nicht überschritten werden. Die neuen Grenzwerte
bestehen seit dem 01. Januar 2005. Die Einhaltung der Grenzwerte wird von
Seiten der Länder, die für den Vollzug zuständig sind, problematisch
gesehen, was sich bei den jüngsten Überschreitungen in verschiedenen
Grossstädten bereits bewahrheitet hat. Hauptverursacher von Feinstaub ist
der Verkehr. Weitere Quellen sind Kraftwerke und kleine Heizkessel sowie
industrielle Prozesse. Der Verkehr erzeugt insbesondere Feinstaub durch die
Verbrennung von Diesel in Kraftfahrzeugen. Bei der Immission von Stäuben
geht es nicht nur um die Masse der Stäube - die konnte in den letzten
Jahrzehnten deutlich reduziert werden, sondern vielmehr um die Anzahl und
Oberfläche der Partikel. Denn der Anteil der feinen und ultrafeinen Partikel
an der Gesamtstaubmenge hat zugenommen. Besonders den ultrafeinen Partikeln
wird der Löwenanteil der toxischen Effekte zugeschrieben.
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Quelle:
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http://www.uniklinikum-saarland.de/mediadb/Uniklinik_Homburg/Kliniken/Arbeitsmedizin/diagnostische_tabellen/diag_tabellen.pdf
Seite 169
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CHEMIKALIEN - n-HEXAN
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Patienten mit n-Hexan-induzierter Polyneuropathie: eine klinische
Verlaufskontrolle
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Y C
Chang1
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Kurzfassung
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Die
Prognose bei Hexacarbon-induzierter Polyneuropathie ist in der Regel gut,
wenngleich der klinische Verlauf nach Ende der Exposition noch nicht im
Einzelnen beschrieben wurde. Elf Patienten mit leichter bis schwerer
n-Hexaninduzierter Polyneuropathie nach berufsbedingter Exposition wurden
über einen Zeitraum von vier Jahren an der neurologischen Abteilung des
National Taiwan University Hospital regelmäßig nachuntersucht. Eine
sensomotorische Neuropathie wurde bei neun Patienten, eine motorische
Neuropathie bei zwei Patienten diagnostiziert. Nach ätiologischer
Verifizierung wurden alle Patienten der n-Hexan-Exposition entzogen, doch
verschlimmerten sich die motorischen Störungen in fünf Fällen auch
weiterhin. Die sensorischen Funktionen waren eher als die motorischen
Funktionen wiederhergestellt. Alle Patienten – auch jener tetraplegische,
der zunächst an den Rollstuhl gebunden war – erlangten ihre vollständige
Bewegungsfähigkeit innerhalb von einem bis vier Jahren wieder. Drei
Patienten mit schwerer Neuropathie hatten in den intrinsischen Fuß- und
Handmuskeln eine residuale Muskelatrophie. Symptome einer Schädigung des
Zentralnervensystems – einschließlich gesteigerter Sehnenreflexe bei zwei
Patienten und Spannungsgefühl in den Beinen bei sechs Patienten – traten
auf, als sich die Muskelkraft wieder der völligen Wiederherstellung näherte.
Das Spannungsgefühl in den Beinen verschwand allmählich, doch entwickelten
sich Muskelkrämpfe in den Waden, und diese lagen auch noch bei Ende der
Verlaufskontrolle vor. Bei zwei Patienten wies das Farbensehen leichte
Anomalien auf, die auch noch vier Jahre später feststellbar waren. Die
Schlussfolgerung
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lautet, dass n-Hexan-induzierte Neuropathie eine gute Prognose hat und dass
die durch Schädigung des Zentralnervensystems bedingte Spastizität
funktionell reversibel ist; Muskelkrämpfe und partielle Farbenblindheit
bestehen viel länger fort.
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http://www.bk1317.com/images/fbfiles/files/literatur.pdf
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(Im
oberen Teil der Datei steht das engl. Original, im unteren die vom
wissenschaftlichen Sprachendienst des deutschen Bundestag ins deutsche
übersetzte Fassung der betreffenden, englischsprachigen verfassten Studie)
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CHEMIKALIEN - p-BENZOCHINON
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Der Benzolmetabolit p-Benzochinon ist gentoxisch durch Phorbol-12-acetat-
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13-myristat induzierten humanen Lymphozyten
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http://www.ipa.ruhr-uni-bochum.de/image/poster/239.pdf
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CHEMIKALIEN - PESTIZIDE
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23.11.09
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Greenpeace-Test: weniger Pestizide in Trauben / 20 Prozent der
konventionellen Proben noch immer "nicht empfehlenswert"
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Hamburg (ots) - Die Belastung mit giftigen Pestiziden in Tafeltrauben ist
rückläufig. Zum ersten Mal seit Beginn der jährlichen
Greenpeace-Pestizidtests überschreitet keine der Trauben-Proben die akute
Referenzdosis (ARfD) - das Maß für die akute Gesundheitsgefährdung. Bei der
ersten Untersuchung im Jahr 2003 lagen noch 14 Trauben-Proben über der ARfD.
In den beiden Vorjahren 2007 und 2008 war es jeweils eine Probe.
Besorgniserregend sind jedoch weiterhin die Mehrfachbelastungen. Sie gelten
als toxikologisch bedenklich, weil mögliche Kombinationswirkungen der
unterschiedlichen Pestizide auf die menschliche Gesundheit noch weitgehend
unerforscht sind. Greenpeace fordert gesetzliche Grenzwerte für
Mehrfachbelastungen. ...
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Weitere Informationen unter
www.greenpeace.de
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Originaltext: Greenpeace e.V.
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Text :
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/umweltgifte/FS_Pestizide_Trauben_2009.pdf
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Tabelle :
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/umweltgifte/FS_Trauben09_Tabellenanhang__1_.pdf
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13.
07. 2009
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Pestizidrückstände in Obst und Gemüse immer noch Besorgnis erregend
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Der
neue EU-Bericht über die Belastung von Lebensmitteln mit Pestizidrückständen
für das Jahr 2007 zeigt keine spürbaren Verbesserungen der Gesamtsituation,
kritisiert PAN Germany. Noch immer können durch Pestizidrückstände in
Nahrungsmitteln akute Gesundheitsrisiken für die Verbraucher entstehen.
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Im
Durchschnitt überschritten 2007 rund 4% der EU-weit untersuchten
Lebensmittelproben die vorgeschriebenen Rückstands-Höchstmengen. Wird nur
Obst und Gemüse betrachtet, liegt der Wert sogar bei fast 5%. Dies ist laut
neuestem Bericht der EU-Lebensmittelbehörde EFSA die Bilanz der
Lebensmitteluntersuchungen in 29 europäischen Mitgliedsstaaten. Carina
Weber, Geschäftsführerin von PAN Germany: "Die Ergebnisse sind Besorgnis
erregend. Nach dem EFSA-Bericht gibt es 52 festgestellte
Produkt/Pestizid-Kombinationen, die Rückstandswerte aufwiesen, bei denen ein
akutes Gesundheitsrisiko für Verbraucher nicht ausgeschlossen werden kann.
Und auch der Anteil an Proben mit Mehrfachrückständen bleibt mit 26% auf
einem sehr hohen Niveau."
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Neun
Lebensmittel wurden genauer untersucht: Pfirsiche, Erdbeeren, Salat, Äpfel,
Hafer, Roggen, Porree und Tomaten. In 47% der Proben dieser Lebensmittel
waren Pestizidrückstände nachweisbar. Pfirsiche, Erdbeeren, Salat und Äpfel
waren besonders hoch bzw. häufig belastet.
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Erstmals wird der Bericht durch die EFSA und nicht mehr durch die
EU-Generalkommission für Gesundheit und Verbraucherschutz verfasst. Der
Bericht erscheint nun mit neuem Design. Bei der Darstellung der Ergebnisse
verengt sich der Blick jedoch. Es werden in den Tabellen nur noch die
Rückstandshöchstmengen-Überschreitungen dargestellt. Wie viele Proben nicht
nachweisbare Rückstände enthalten, stellt die EFSA nicht direkt ersichtlich
dar. Susanne Smolka, Pestizidexpertin bei PAN
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kritisiert: "Wer wissen möchte, wie viele Lebensmittelproben und welche
Lebensmittel frei von Pestiziden sind, muss die zigtausend Einzelergebnisse
auswerten. Das ist ohne die entsprechende Software eine Sisyphusarbeit. Das
ist ein Rückschritt in der Transparenz. Jetzt ist nicht mehr direkt
erkennbar, wie sich die Belastung entwickelt hat.
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Damit
fällt ein guter Anzeiger für die Qualität unserer Lebensmittel weg".
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Weitere
Informationen:
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http://www.pan-germany.org/download/presse/PI_Pestizid-Rueckstaende_2007_090713.pdf
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Pestizid
Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) (Pesticide Action Network - Germany)
E-Mail: presse@pan-germany.org
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Internet:
http://www.pan-germany.org
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09.07.09 21:45
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Unter Verdacht – Pflanzenschutzmittel "Roundup" doch gesundheitsschädlich?
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"Roundup"
ist der Weltmarktführer unter den Pflanzenschutzmitteln und gilt als
unbedenklich. Doch neue Studien legen den Verdacht nahe, dass bislang
unerkannte Gefahren von dem Mittel ausgehen könnten. Die Behörden allerdings
reagieren unzureichend.
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Mehr
unter
http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_09_07/unter_verdacht___pflanzenschutzmittel.html
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15.06.2009
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Wer Chemie sprüht, gefährdet damit die eigene Gesundheit
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Washington - Menschen, die in ihrem Beruf regelmäßig mit Pestiziden
hantieren, haben ein doppelt so hohes Risiko für bestimmte Erkrankungen des
Blutes. Das berichten US-amerikanische Hämatologen in der Fachzeitschrift
Blood. Sie hatten Landwirte untersucht, die regelmäßig mit Pestiziden zu tun
haben. Gegenüber Männern mit gleichen demografischen Eigenschaften zeigte
sich bei dieser Gruppe ein doppelt so hohes Risiko, die Blutkrankheit
Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) zu entwickeln. Diese
Krankheit, die sich durch unnatürlich hohe Dosen der
Antikörper-produzierende Zellen im Blut kennzeichnet, erfordert lebenslange
ärztliche Beobachtung durch einen Arzt, da sie eine Vorstufe zum
Knochenmark-Krebs Multiples Myelom darstellt.
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"Es
gibt bereits mehrere Hinweise darauf, dass Tätigkeiten in der Landwirtschaft
das Risiko für das Multiple Myelom erhöht. Nun konnte erstmals gezeigt
werden, dass ein Zusammenhang zwischen dem Kontakt mit Pestiziden und einem
übermäßigen Auftreten von MGUS kommt, die als Vorstufe der Krebskrankheit
gilt", so Studienleiterin Ola Landgren vom US-Krebsinstitut http://www.cancer.gov
. Die Forscher beobachteten über einen Zeitraum von fünf Jahren die
Blutwerte von 700 Männern, die eine Lizenz zur Anwendung von nicht frei
zugänglichen Pestiziden besitzen. Befragt wurden diese unter anderem, welche
Chemikalien sie verwendeten, wie häufig und in welcher Form. Die Ergebnisse
wurden mit denen einer größeren MGUS-Studie verglichen, wobei denkbare
Störvariablen wie Rauchen, Alkohol, frühere Krebserkrankungen oder familiäre
Vorbelastungen ausgeschlossen werden konnten.
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Bei
sieben Prozent der Menschen über 50 Jahre, die mit Pestiziden hantieren, war
MGUS verbreitet, knapp doppelt so oft wie bei der Kontrollgruppe. Darüber
hinaus wurde der Zusammenhang zwischen MGUS und 50 bestimmten Pestiziden
untersucht. Am häufigsten war diese Verbindung bei dem Insektizid Dieldrin,
beim Räuchermittel Kohlenstoff-Tetrachlorid und beim Pilzmittel
Chlorthalonil gegeben. Beim häufigen Kontakt mit diesen Chemikalien stieg
das MGUS-Risiko bis auf das Fünffache an. Welche Veränderungen dabei jeweils
auf molekularer Ebene vor sich gehen, wird erst die weitere Erforschung von
MGUS sowie des Multiplen Myeloms offenbaren.
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-
http://www.pressetext.de/news/090615033/pestizide-gefaehrden-das-bauernblut/
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-
Originalarbeit:
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abstract:
http://bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/content/abstract/113/22/5412
-
Ganzer Artikel:
http://bloodjournal.hematologylibrary.org/cgi/reprint/113/22/5412
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16.
06. 2009
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EU
schlägt Verbot besonders gefährlicher Biozide vor
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Die
EU Kommission hat einen Entwurf zur Novellierung der 10 Jahre alten
Biozid-Richtlinie veröffentlicht, die die Zulassung und Vermarktung von rund
50.000 Produkten wie Mottenspray, Desinfektionsmittel oder Holzschutzmittel
in der EU regelt. PAN fordert Nachbesserungen.
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In
ihrem am 12. Juni 2009 veröffentlichten Entwurf stellt die Kommission in
Aussicht, die Anwendung von Bioziden, die krebserregend, fortpflanzungs-
oder erbgutschädigend sind oder das Hormonsystem beeinflussen können,
zukünftig zu verbieten. Der Entwurf sieht außerdem vor, Gebrauchsgüter zu
kennzeichnen, die mit Bioziden ausgerüstet sind, z. B. Textilien mit
antibakteriellen Zusätzen oder Teppiche, die gegen Mottenfraß ausgerüstet
sind.
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Ziel
der Kennzeichnung ist, die Konsumenten vor Stoffen zu schützen, die in der
EU verboten sind, im Ausland aber noch eingesetzt werden, wie das
gefährliche Pentachlorphenol (PCP). Behandelte Ledersofas oder
Antischweißsocken, die zugelassene Biozide enthalten, sollen zukünftig
gekennzeichnet und ggf. mit Gefahrenhinweisen versehen werden.
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Susanne Smolka, Biozid-Expertin bei PAN Germany: "Wir begrüßen den Entwurf
der EU-Kommission, da der Verbraucherschutz gestärkt und die Transparenz
erhöht wird. Allerdings muss der Entwurf dringend nachgebessert werden.
Dringend notwendig ist etwa die Aufnahme von Ausschlusskriterien für
besonders gefährliche Umwelteigenschaften."
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Beispiele von Bioziden, die direkt in die Umwelt gelangen, sind
Antibewuchsfarben an Schiffsrümpfen oder der immer öfter eingesetzte
Fassadenschutz gegen Pilze und Algen an Gebäuden. Studien belegen, dass bei
Regen erhebliche Mengen von den umweltgefährlichen Stoffen aus den Fassaden
heraus gewaschen werden.
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PAN-Positionspapier „Kernpunkte zur Fortentwicklung der EG-Biozidrichtlinie
aus Sicht der Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutzverbände“, März 2008
unter:
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http://www.pan-germany.org/download/NGO_Kernpunkte_EG-Biozidrichtlinie.pdf
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Diese
Presseinformation:
http://www.pan-germany.org/download/presse/PI_Kommissionsentwurf_Biozide_090616.pdf
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Pestizid
Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) (Pesticide Action Network - Germany)
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E-Mail: presse@pan-germany.org
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Internet:
http://www.pan-germany.org
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Die schmutzigen Portfolios der Pestizidindustrie
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Produktbewertung & Vergleich der führenden Agrochemie-
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Unternehmen (BASF, Bayer, Dow, Monsanto, Syngenta)
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Deutsche Zusammenfassung des Reports “Dirty Portfolios of the Pesticides
Industry”
-
von
Greenpeace e.V., Hamburg, Juni 2008 Viele der weltweit eingesetzten
Pestizide stellen hohe Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt
dar. Eine große Anzahl kann auf Grund fehlender öffentlich zugänglicher
Daten über ihre Giftigkeit nicht bewertet werden. Hinzu kommt: Viele
Pestizide können mit den Routineverfahren der staatlichen Laboratorien nicht
analysiert werden. Es ist daher nicht bekannt, in welchen Mengen
Lebensmittel und Umwelt tatsächlich mit diesen Pestiziden belastet sind.
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Schmutzige Portfolios! - Ranking der Pestizid-Industrie
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Pestizide des Bayer-Konzerns belasten Mensch und Umwelt am stärksten
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http://www.greenpeace.de/themen/chemie/presseerklaerungen/artikel/schmutzige_portfolios_ranking_der_pestizid_industrie/
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CHEMIKALIEN - PHTHALATE - WEICHMACHER
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Leider nur in englisch:
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Phthalates
Exposure and Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder in School-Age Children
-
Bung-Nyun
Kim, Soo-Churl Cho, Yeni Kim, Min-Sup Shin, Hee-Jeong Yoo, Jae-Won Kim,
Young Hee Yang, Hyo-Won Kim, Soo-Young Bhang, and Yun-Chul Hong
-
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Abstract:
http://www.journals.elsevierhealth.com/periodicals/bps/article/PIIS0006322309009524/abstract
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Mehr
ueber Scherrmann@safer-world.org
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25.
06. 2009
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Studie mit Babys
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Weichmacher könnten Risiko für Untergewicht steigern
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Sind
die vieldiskutierten Weichmacher im Kunststoff schuld am niedrigen Gewicht
Neugeborener? Darauf deuten die Ergebnisse einer chinesischen Studie hin.
Die umstrittenen Substanzen stecken in vielen Kunststoffen und können
ähnlich wirken wie Hormone.
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Kunststoffe wie PVC wären ziemlich spröde und hart, wenn man ihnen nicht
Weichmacher zusetzen würde. Dazu gehören auch die sogenannten Phthalate.
-
Weil
viele Verpackungen aus Kunststoffen bestehen, gelangt der Weichmacher in
Getränke und Lebensmittel - und so auch in den menschlichen Körper. Auch in
Kinderwagen wurde die Substanz nachgewiesen
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Welche Risiken von Phthalaten ausgehen, haben jetzt chinesische Forscher
untersucht.
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Produktion von Plastikspielzeug in China (Archivfoto): Kunststoff-Zusatz
macht Medizinern Sorgen.
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Renshan Ge von der Fudan-Universität in Shanghai analysierten Daten von
insgesamt 201 Neugeborenen und ihren Mütter. Die Babys waren 2005 und
-
2006
zur Welt gekommen. 88 Kinder hatten ein unterdurchschnittliches
Geburtsgewicht, 113 Kinder galten als normalgewichtig. Die Forscher testeten
das mütterliche Blut, das Nabelschnurblut und den ersten Stuhl der Kleinen
auf Phthalate. Ergebnis: In über 70 Prozent der Proben fanden sich entweder
die Weichmacher selbst oder Stoffwechselprodukte davon, wobei die Kinder mit
Untergewicht im Schnitt mit einer größeren Phthalat-Menge in Kontakt kamen
als jene mit Normalgewicht.
-
-
Der
Weichmacher könnte ein Risikofaktor für Untergewicht bei Neugeborenen sein,
schreiben die Forscher im Fachmagazin "Journal of Pediatrics". Ein
ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Gewicht und damit der Entwicklung der
Kinder im Mutterleib und den Weichmachern sei damit aber nicht bewiesen. Die
Studie trage jedoch zu der wachsenden Besorgnis in Bezug auf die
weitverbreiteten Substanzen bei, die ähnlich wie Hormone wirken können und
die Entwicklung Ungeborener im Tierversuch nachweislich beeinträchtigen.
-
-
Neugeborene seien in China damit offenbar praktisch überall Weichmachern
ausgesetzt, schließen die Forscher. Besonders zwei Phthalat-Varianten
scheinen dabei mengenabhängig mit einem niedrigen Geburtsgewicht assoziiert
zu sein. Der Kontakt mit den Weichmachern im Mutterleib könnte auch die
Gefahr von Komplikationen im Kindesalter sowie später die Wahrscheinlichkeit
für Stoffwechselerkrankungen beeinflussen.
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,632514,00.html
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21.07.2009
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Badespielzeug enthält oft verbotene Weichmacher
-
WIESBADEN (dpa). Badespielzeug enthält nach einem Bericht des Hessischen
Rundfunks (hr) oft gesundheitsschädliche Weichmacher. Im vergangenen Jahr
habe das Hessische Landeslabor jedes achte untersuchte Produkt beanstandet,
berichtete hr-INFO.
-
Insgesamt seien 39 Artikel wie Quietschentchen, Strandbälle, Wassertiere
oder Schwimmflügel getestet worden. 5 davon hätten die seit zehn Jahren in
der EU verbotenen Weichmacher enthalten, sagte der hessische
Verbraucherschutz-Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) dem Sender. Die
sogenannten Phthalate gelten als Auslöser von Allergien, Asthma oder sogar
Krebs. Am häufigsten sei billiges Wasserspielzeug aus China negativ
aufgefallen
-
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/allergien/default.aspx?sid=558883
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Bericht des Hessischen Rundfunks:
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http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&key=standard_document_37574646
-
-
Original des Hessischen Landeslabors :
http://www.hmulv.hessen.de/irj/HMULV_Internet?rid=HMULV_15/HMULV_Internet/nav/4e6/4e630711-8ff1-2701-be59-263b5005ae75,e7950c10-efaa-9221-b30b-cd44e9169fcc,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=e7950c10-efaa-9221-b30b-cd44e9169fcc.htm&uid=4e630711-8ff1-2701-be59-263b5005ae75
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CHEMIKALIEN - SCHIMMEL
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30.09.2009
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Schimmel ist ekelig und ein Gesundheitsrisiko
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Schimmelpilze in der Wohnung sind kein Grund zur Panikmache, aber zur
umgehenden Sanierung. Denn bestimmte Schimmelpilze bilden Mykotoxine, die
innere Organe schädigen können. Die Sporen der Pilze können zudem Haut- und
Schleimhautreaktionen auslösen und allergen wirken. mehr »
-
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/allergien/article/565017/schimmel-ekelig-gesundheitsrisiko.html
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Anmerkung Scherrmann:
-
Immerhin kam das Thema „Schimmel“ und auch das Thema „Weichmache rin
Badespielzeug“ in der Aerztezeitung.
-
Ich
sichte seit ueber 10 Jahren taeglich die online-news von
http://www.aerztezeitung.de und
http://www.aerzteblatt.de bzgl. Artikel und Pressemitteilungen zu
gesundheitlichen Auswirkungen von Schadstoffen (Chemikalien, Esmog,
Radioaktivitaet, ...). Im Laufe der Jahre finden sich immer weniger
diesbezuegliche Informationen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Ärzte
meist recht wenig über neueste Forschungen von Zusammenhaengen zwischen
Schadstoffen und Krankheiten wissen.
-
Zudem: Das Thema "Schimmel" hat nicht die politische Dimension wie die
Themen "Chemikalien", "Atomkraft", "Handymasten". Schimmel gilt als
privates Problem, bei dem private Loesungen gefunden (und bezahlt) werden
muessen.
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CHEMIKALIEN - SUESSSTOFF
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17.10.09
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Unerwünschtes Süßwasser / Kläranlagen können Süßstoff offenbar nicht
komplett abbauen
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Baierbrunn (ots) - Im Trinkwasser haben Wissenschaftler des
Technologie-Zentrums Wasser in Karlsruhe mit einem neuen Messverfahren
Rückstände bestimmter Süßstoffe festgestellt, berichtet die "Apotheken
Umschau". Die Kläranlagen können die Süßstoffe offenbar nicht abbauen. Eine
Gesundheitsgefahr bestehe dadurch derzeit aber nicht.
-
Digitale
Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/52678/1495065/wort_und_bild_apotheken_umschau
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Originalartikel :
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http://www.tzw.de/de/projekte/sonstiges/suessstoffe_im_wasserkreislauf-238/
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ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG
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Eine Stellungnahme von Prof. Franz Adlkofer und Prof. Hugo Rüdiger
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Seit
2005 behauptet Prof. Alexander Lerchl, der Leiter des Ausschusses für
nicht-ionisierende Strahlung in der Strahlenschutzkommission (SSK) des
Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), die an der Medizinischen Universität
Wien (MUW) erhaltenen Forschungsergebnisse über die biologischen Wirkungen
der Mobilfunkstrahlung seien gefälscht. Die Konsequenzen, die sich im Falle
der Richtigkeit dieser Beobachtungen seiner Meinung nach ergäben, hat er wie
folgt beschrieben: „Die Ergebnisse von Diem et al. waren also in der Tat
Besorgnis erregend. Sollten sie sich bestätigen, wäre dies nicht bloß ein
Alarmsignal, sondern der Anfang vom Ende des Mobilfunks, da DNA-Schäden die
erste Stufe zur Krebsentstehung sind“. Um Fakten zu schaffen, wiederholte
und bekräftigte er den Fälschungsvorwurf seither viele Male, zuletzt am
22.September 2009 im Rahmen seines Vortrags bei einer Industrieveranstaltung
in Wien. Als Begründung für seine Anschuldigung nannte er eine eigene
statistische Überprüfung der von der Wiener Arbeitsgruppe in zwei
wissenschaftlichen Fachzeitschriften publizierten Daten2, sowie den
Abschlussbericht des Rates für Wissenschaftsethik der MUW, der mit der
Aufklärung des Falles betraut war. Ultimativ forderte er die Rücknahme der
beiden Publikationen aus der wissenschaftlichen Literatur. Während es seiner
eigenen Analyse an Substanz mangelte, dieser Forderung Nachdruck zu
verleihen, kann der Wiener Abschlussbericht den unbefangenen Leser
tatsächlich verunsichern und das Ansehen der Autoren der Studien nachhaltig
schädigen. Deshalb ist es an der Zeit, dazu umfassend Stellung zu nehmen.
-
-
Die
gesamte Stellungsnahme unter
http://www.diagnose-funk.org/assets/adlkofer--ruediger-_-wiener-skandal.pdf
-
-
Anmerkung Scherrmann:
-
Im
Moment kursieren immer mehr Verschwoeungstheorien zu den unterschiedlichsten
Themen. Die meisten sind meiner Ansicht nach nicht haltbar, sie sind oft
nicht so eineindeutig wie dargestellt. Der vorliegende Artikel hat aber
nichts mit einer Verschwoerungstheorie zu tun, sondern er ist eine
sorgfaeltige wissenschaftliche Klarstellung der Vorgaenge in Zusammenhang
mit einer Wiener Studie. Ich finde, alle, die sich noch nicht sicher sind,
wem sie denn nun glauben sollen, sollten diesen Artikel lesen, um am
vorliegenden konkreten Beispiel die Mechanismen kennen zu lernen, mit denen
die Industrie "im Namen der Wissenschaft" die oeffentliche und staatliche
Meinung beeinflusst.
-
-
***
-
-
Von
www.elektrosmognews.de :
-
Täglich die neusten Meldungen/Berichte zum Thema EMF/Mobilfunk usw.
-
finden Sie hier im Allgemeinen Forum
-
http://www.hese-project.org/Forum/index.php?forum_id=4&page=0
-
-
***
-
-
-
Vom Mobilfunk-Newsletter der Bürgerwelle e.V.
-
Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog
-
Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: BI Omega, Mitglied im
-
Dachverband
-
-
SOS der öffentlichen Gesundheit: Die Schattenseite der drahtlosen Revolution
-
http://omega.twoday.net/stories/5811036/
-
-
Belgien: Studie führt zur Grenzwertsenkung
-
http://omega.twoday.net/stories/5809327/
-
-
REFLEX und Fragen der Wirkungen
-
http://omega.twoday.net/stories/5814136/
-
-
26.11.2009
-
Neue Informations-Faltblätter der Bürgerwelle e.V.
-
http://www.buergerwelle.de
-
-
***
-
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30.10.2009
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Hirntumore: Signifikant erhöhtes Risiko
-
Die
Weltgesundheitsorganisation sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der
Handynutzung und der Entstehung von Krebs. Die internationale Presse
berichtet dies auf Grundlage eines Artikels der britischen Tageszeitung
Daily Telegraph (siehe untenstehende dt. Übersetzung) zu einer von der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) beaufsichtigten Langzeitstudie, welche
nach langen Verzögerungen "angeblich" noch in diesem Jahr veröffentlicht
werden soll.
-
http://www.diagnose-funk.org/gesundheit/wissenschaftspolitik/interphone/hirntumore-signifikant-erhoehtes-risiko.html
-
-
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21.
08. 2009
-
AUVA-REPORT: Athermische Wirkungen bestätigt
-
Die
österreichische AUVA gab an der Med. Universität in Wien eigene Forschungen
in Auftrag, welche sich mit den Schwerpunkten Auswirkungen der Strahlung auf
das Gehirn, das Immun system und Proteinen...
http://www.diagnose-funk.org/aktuell/brennpunkt/auva-report-athermische-wirkungen-bestaetigt.html
-
-
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CHEMIKALIEN – TABAK
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3.12.
2009
-
Helmholz-Zentrum Muenchen:
-
Studie belegt Zusammenhang zwischen Tabakrauch und Verhaltensauffälligkeiten
bei Kindern
-
Kinder, die während ihrer frühen Entwicklung Tabakrauch ausgesetzt sind,
können bis zum Alter von etwa zehn Jahren Verhaltensauffälligkeiten
entwickeln. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München
zusammen mit Kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen
der GINI-Plus-Studie herausgefunden. Besonders negativ macht sich der
Einfluss des Tabakrauches während der Schwangerschaft bemerkbar. Die
Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen online-Ausgabe der renommierten
Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives veröffentlicht. …
-
Mehr
unter
http://www.helmholtz-muenchen.de/epi/arbeitsgruppen/umweltepidemiologie/projects-projekte/gini-plus/index.html
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GRUENE GENTECHNIK
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-
21.
11. 2009
-
USA: Gentech-Pflanzen erhöhen Pestizid-Einsatz
-
Beim
kommerziellen Anbau von Gentech-Pflanzen werden zunehmend Pestizide
eingesetzt, so eine neue Studie
-
Wien
- Verheißungsvoll waren die Versprechen der "Grünen Gentechnologie", kaum
mehr Pestizide verwenden zu müssen. Nun zeichnet ein neuer Bericht
allerdings ein völlig anderes Bild. Seit dem Beginn des kommerziellen Anbaus
von Gentech-Pflanzen wurden in den vergangenen 13 Jahren in den USA knapp
145 Mio. Kilogramm mehr Pestizide ausgebracht als zuvor.
-
http://derstandard.at/1256745295406/USA-Gentech-Pflanzen-erhoehen-Pestizid-Einsatz
-
-
***
-
-
Die falschen Thesen der Agro-Industrie - Gentech-Pflanzen erfüllen
Erwartungen nicht
-
Zehn
Jahre sind vergangen seit der Zulassung des ersten genmanipulierten
Lebensmittels, der so genannten Antimatschtomate. Seither hat die
Agro-Gentechnik einen anscheinend beispielhaften Triumphzug hinter sich. Die
weltweite Anbaufläche gentechnisch manipulierter Pflanzen ist mittlerweile
auf die doppelte Größe Deutschlands, knapp 70 Millionen Hektar, angewachsen.
-
http://umweltinstitut.org/gentechnik/irrtumer/gentech-pflanzen-erfullen-erwartungen-nicht-177.html
-
-
Original:
-
Organic
Center: "Impacts of Genetically Engineered Crops on Pesticide Use: The
First Thirteen Years"
-
http://www.organic-center.org/science.pest.php?action=view&report_id=159
-
-
***
-
-
Bundestag 22.9.2009
-
Nutzen transgenen Saatguts in Entwicklungsländern scheint begrenzt
-
Bildung und Forschung/Unterrichtung
-
Berlin: (hib/TEP/MIK) Der bisherige Nutzen transgenen Saatgutes in
Entwicklungs- und Schwellenländern erscheint nach Angaben des Büros für
Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag begrenzt. Das geht aus
einem Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und
Technikfolgenabschätzung (16/13874
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/138/1613874.pdf ) hervor, der
sich mit den Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven transgenen
Saatguts in Entwicklungsländern beschäftigt. Der begrenzte Nutzen gelte vor
allem in Bezug auf das ”Spektrum der Pflanzenarten, Sorten und
Eigenschaften“. Eine abschließende Bewertung der bisherigen betriebs- und
volkswirtschaftlichen Effekte wie Erträge, Gewinne und Gewinnverteilung
lasse die schwache Datenlage zu den sozioökonomischen Effekten nicht zu,
heißt es weiter.
-
Neben
der Frage nach dem allgemeinen Nutzen transgenen Saatguts hat das Büro für
Technikfolgen-Abschätzung auch die ökonomischen Resultate sowie ökologische
und soziale Folgen für Brasilien, Chile, China und Costa Rica untersucht. In
China werde ”in sehr großem Maßstab transgene insektenresistente Baumwolle“
angebaut, in Brasilien vor allem Soja. Anders als in den beiden Ländern
finde in Costa Rica der Anbau transgenen Saatguts bislang nicht zur
Verwendung im eigenen Land statt, sondern ausschließlich zur
Saatgutproduktion für die Weltmärkte, heißt es in dem Bericht.
-
In
Brasilien und in Costa Rica gebe es eine intensiv geführte gesellschaftliche
Kontroverse über die ökologischen und ökonomischen Konsequenzen der
Verwendung transgenen Saatguts. Dennoch sei festzuhalten, ”dass selbst dort,
wo die gesellschaftliche Auseinandersetzung über die Nutzung transgenen
Saatguts sehr intensiv geführt wird, eine umfassende Risikokommunikation
-
http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_09/2009_254/02.html
-
-
***
-
-
5.
09. 2009
-
Neue Zürcher Zeitung (NNZ):
-
Hohe rechtliche Hürden für grüne Gentechnik in der Schweiz
-
Damit
Landwirtschaft mit gentechnisch veränderten Pflanzen betrieben werden kann,
ist eine Gesetzesrevision notwendig. Bisher ging man davon aus, eine
Verordnung genüge.
-
-
Der
Erfolg einer Landwirtschaft, die mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO)
arbeitet, hängt davon ab, ob sie sich mit herkömmlichen Anbaumethoden
verträgt. Man spricht deshalb von Koexistenz. Biologische, konventionelle
oder IP-Produkte müssen möglichst frei von GVO sein, wenn auch aus
praktischen Überlegungen ein gewisser Toleranzwert erlaubt ist
-
-
...
Damit steht wohl fest, dass – mit oder ohne Verlängerung des Moratoriums bis
Ende 2013 – so schnell keine GVO-Pflanze auf einem landwirtschaftlich
genutzten Feld in der Schweiz stehen wird. Denn braucht es eine
Gesetzesrevision zur Regelung der Koexistenz, dann ist nicht nur eine lange
politische Diskussion, sondern auch ein Referendum absehbar
-
-
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/hohe_rechtliche_huerden_fuer_gruene_gentechnik_1.3494718.html?printview=true
-
-
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-
-
NANOTECHNOLOGIE
-
-
3.12.2009
-
Aus dem Newsletter EU-Umweltbüro:
-
Gefährliche Stoffe/ Deutschland gegen Nano-Kennzeichnung für Kosmetika
-
Deutsche VertreterInnen waren gegen die Bemühungen der EU,
Kosmetikhersteller zu zwingen, die KonsumentInnen über Nanomaterialien in
Produkten zu informieren.
-
-
Auf
europäischer Ebene wurde vor kurzem eine neue Verordnung über die
Vermarktung und Sicherheit von Kosmetika verabschiedet. Eines der
Kernelemente der neuen Verordnung ist eine Klausel, nach der Firmen das Wort
„Nano“ in Klammer hinter jedem Inhaltsstoff abdrucken müssen, der weniger
als 100 Nanometer groß ist. Deutsche VertreterInnen waren nun der
Auffassung, dass die Kennzeichnung von den Verbrauchern als Warnung
aufgefasst werden könnte. Nach der deutschen Position wäre es sinnvoller die
VerbraucherInnen zu informieren, wenn die Verwendung von Nanomaterialien zu
veränderten Produkteigenschaften führt. Deutschland folgt hier der Position
der Industrie, die sich gegen die Kennzeichnung von Nanomaterialien in
Produkten ausspricht.
-
-
Verordnung bezüglich kosmetischer Mittel
http://register.consilium.europa.eu/pdf/de/09/st03/st03623.de09.pdf
-
Newsletter auf EurActiv.com
http://www.euractiv.com/de/zukunft-eu/barroso-verkndet-aufstellung-neuen-eu-kommission/article-187776
-
-
***
-
-
21.10.2009
-
UBA
-
Nanotechnik für Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern
-
Umweltbundesamt informiert zu umweltrelevanten Aspekten
-
Nanotechnik gewinnt bei der Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen
zunehmend an Bedeutung. Nanotechnisch optimierte Kunststoffe können etwa das
Gewicht bei Autos oder Flugzeugen senken und somit helfen, Treibstoff zu
sparen. Neue, nanotechnisch optimierte Lampen - so genannte Licht
emittierende Dioden (LED) - haben eine hohe Lebensdauer, wandeln den
elektrischen Strom effizienter in Licht um und sparen somit Energie. Dies
sind nur zwei Beispiele aus einer rasch wachsenden Zahl von Produkten, die
auf den Markt kommen und sich vermutlich positiv auf Umwelt und Wirtschaft
auswirken. Der zunehmende Einsatz synthetischer Nanomaterialien in Produkten
führt jedoch auch zu einem vermehrten Eintrag dieser Materialien in die
Umweltmedien Boden, Wasser und Luft. Die Wirkungen der Nanomaterialien in
der Umwelt und mögliche gesundheitliche Risiken für den Menschen sind
derzeit noch unzureichend erforscht. Das Umweltbundesamt (UBA) fasst in
einem Hintergrundpapier relevante Aspekte über Umweltentlastungspotentiale
zusammen, benennt Risiken für Mensch und Umwelt und formuliert
Handlungsempfehlungen. ...
-
.
-
Pressemitteilung:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2009/pdf/pd09-075_nanotechnik_fuer_mensch_und_umwelt_chancen_foerdern_und_risiken_mindern.pdf
-
-
Ausführliche Informationen enthält das Hintergrundpapier „Nanotechnik für
Mensch und Umwelt – Chancen fördern und Risiken mindern“. Es steht im
Internet zum kostenlosen Download bereit unter
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3765.pdf
-
-
Anmerkung Scherrmann:
-
Insbesondere die Handlungsempfehlungen finde ich wichtig, Empfehlungen sind
jedoch keine Gesetze.
-
-
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-
-
RADIOAKTIVITAET
-
-
Umfangreiche Literatur- und Linksammlung als einzelne pdf-Dateien zum
inzwischen kostenlosen downloaden auf
http://www.strahlentelex.de
-
Z.
B. Berichte und Kommentare zu :
-
-
Kinderkrebs bei Atomkraftwerken:
-
Links
zu den einzelnen pdf-Dateien:
http://www.strahlentelex.de/kinderkrebs_bei_atomkraftwerken.htm :
-
-
Eine
Täuschung der Bevölkerung – von Thomas Dersee (400 KB)
-
Leukämieclustern auf der Spur – von Sebastian Pflugbeil (200 KB)
-
Dekontamination eines Studienergebnisses – von Sebastian Pflugbeil (175 KB)
-
Was
einen KKW-Schornstein so interessant macht – von Sebastian Pflugbeil (135
KB)
-
Leukämiesterblichkeit in der Nähe von japanischen Atomkraftwerken doch
erhöht – von Wolfgang Hoffmann, Horst Kuni und Heiko Ziggel (210 KB)
-
Leukämien bei Kindern in der Umgebung von Tschernobyl – von Alfred Körblein
und mit einem Kommentar von Sebastian Pflugbeil (185 KB)
-
Säuglingssterblichkeit nach Tschernobyl in skandinavischen Ländern – von
Alfred Körblein (250 KB)
-
Fehlbildungen bei Neugeborenen um bayerische Kernkraftwerke – von Alfred
Körblein (220 KB)
-
Die
„Kriterien von Bradford Hill“ – von Sebastian Pflugbeil (180 KB)
-
Epidemiologische Bewertung der Ergebnisse der KiKK-Studien des deutschen
Kinderkrebsregisters – von Eberhard Greiser (SSK-AG Unterrichtung vom
17.04.2008) (750 KB)
-
Epidemiologische Qualitätsprüfung der KiKK-Studien im Auftrag des Bundesamts
für Strahlenschutz (BfS) – von Karl-Heinz Jöckel, Eberhard Greiser und
Wolfgang Hoffmann (365 KB)
-
„Eine
entscheidende Public Health-Studie“ – von Thomas Dersee zu einem Kommentar
von Rudi H. Nussbaum, Portland State University, Portland/Oregon (USA) (250
KB)
-
Strahlenrisiken sind wissenschaftlich nachweisbar, von denen sich
behördliche Kalkulationen nichts träumen lassen. Evidenz – Kontroverse –
Konsequenz: Umweltmedizin-Symposion der Gesellschaft für Strahlenschutz vom
28. September 2008 in Berlin. Tagungsbericht von Thomas Dersee und Sebastian
Pflugbeil (310 KB)
-
Stellungnahme der Strahlenschutzkommisson (SSK) zur KiKK-Studie (gem.
Veröffentlichung vom 9. Oktober 2008) (360 KB)
-
Vorläufige fachliche Bewertung des SSK-Berichts durch das Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) vom 9.10.2008 (65 KB)
-
Ein
Psychogramm der Strahlenschutzkommission – Bericht von Thomas Dersee (280
KB)
-
Probleme mit der wissenschaftlichen Begründung der SSK-Stellungnahme zur
KiKK-Studie – Bericht von Thomas Dersee (230 KB)
-
Epidemiologische Tatsachen fordern „gegenwärtigen strahlenbiologischen
Kenntnisstand“ heraus. Anmerkungen zur Stellungnahme der
Strahlenschutzkommission (SSK) zur KiKK-Studie. Von Hagen Scherb (135 KB)
-
Feuchtgebiete – der neue Bestseller der Strahlenschutzkommission. Sind die
Leukämien bei Krümmel und anderswo durch Wasserdampf entstanden? Von Inge
Schmitz-Feuerhake (235 KB)
-
Von
der Gefahr der Vertrottelung in Kommissionen und in der Wissenschaft. Von
Sebastian Pflugbeil (290 KB)
-
Einfluss der Form der Dosis-Wirkungsbeziehung auf das Leukämierisiko. Von
Alfred Körblein (470 KB)
-
Fehlender Beweis ist kein Beweis für das Gegenteil – Nach Ian Fairlie von
Thomas Dersee (200 KB)
-
Neue
ökologische Studien zu Leukämien bei Kleinkindern um Kernkraftwerke –
Bewertung von Alfred Körblein (225 KB)
-
Kommentar zur Bewertung der KiKK-Studie durch die deutsche
Strahlenschutzkommission (SSK) – von Alfred Körblein (60 KB)
-
SSK
in Erklärungsnot – Bericht von einem „Fachgespräch“ im Februar 2009 in Bonn,
von Sebastian Pflugbeil (930 KB)
-
„Das
Ergebnis der KiKK-Studie verlangt eine kritische Überprüfung der Annahmen
und Modelle des Strahlenschutzes“ – Bericht (200 KB) von Thomas Dersee über
eine ausführliche Würdigung der KiKK-Studie durch Rudi H. Nussbaum,
emeritierter Professor der Physik an der Portland State University in Oregon
(USA): www.ijoeh.com/index.php/ijoeh/article/view/1151
-
Leukämie bei Kindern unter 10 Jahren im Nahbereich der
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. Von Alfred Körblein (110 KB)
-
-
***
-
-
Radioaktiver Himmelszauber
-
Farbsalze in Feuerwerkskörpern enthalten instabile Radium- und Kaliumisotope
und senden Gamma-Strahlung aus – Gesundheitsrisiko bei Zimmerfeuerwerk
-
http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1549
-
-
Original:
-
Do
pyrotechnics contain radium?
-
Georg
Steinhauser and Andreas Musilek
-
http://www.iop.org/EJ/article/1748-9326/4/3/034006/erl9_3_034006.pdf?request-id=b30cfa01-76a4-4adf-b636-2cdaae44ac7c
-
-
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-
-
KRANKHEITEN
-
-
Schweinegrippe-Impfstoff“ für Patienten mit chronischen
Multisystemerkrankungen ungeeignet.
-
Stellungsnahme des dbu (Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner e. V.)
-
http://www.dbu-online.de/fileadmin/news/Pressemitteilung_dbu.pdf
-
-
***
-
-
Leider nur
in Englisch:
-
Journal of
the Neurological Sciences
-
Brain
dysfunction in multiple chemical sensitivity
-
Ramon
Orriols a,b,!, Roser Costa a,c,d, Gemma Cuberas e, Carlos Jacas f, Joan
Castell e, Jordi Sunyer g,h,I
-
-
Abstract (in englischer Sprache): :
http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6T06-4XC9770-3&_user=10&_coverDate=12%2F15%2F2009&_rdoc=1&_fmt=high&_orig=browse&_sort=d&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=82113b55c26d01fa2f2394ed9117a690
-
-
Mehr
ueber Scherrmann@safer-world.org
-
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KRANKHEITEN - DIAGNOSEN
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-
Diagnoseschluessel bei DIMDI:
-
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a)
DIMDI Aktuell vom 20.10.09
-
Klassifikationen (ICD, OPS u.a.)
-
Das
DIMDI hat die endgültige Fassung der ICD-10-GM Version 2010 (Internationale
Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German
Modification) auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Die Klassifikation
bildet die Basis für das pauschalierende Vergütungssystem G-DRG (German
Diagnosis Related Groups).
-
http://www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/aktuelles/news_0106.html
-
-
Auszug speziell zuT78.4
:
-
Allergie, nicht näher bezeichnet
-
Inkl.:
-
Allergische Reaktion o.n.A.
-
Idiosynkrasie o.n.A.
-
Überempfindlichkeit o.n.A.
-
Exkl.:Allergische Reaktion o.n.A. auf indikationsgerechtes Arzneimittel bei
ordnungsgemäßer Verabreichung (T88.7)
-
Näher
bezeichnete Formen einer allergischen Reaktion, wie z.B.:
-
•allergische Gastroenteritis und Kolitis (K52.2)
-
•Dermatitis (L23-L25, L27.-)
-
•Heuschnupfen (J30.1)
-
http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlgm2010/block-t66-t78.htm
-
-
b)
Das DIMDI hat die Version 2010 der Alpha- ID veröffentlicht. Diese
Identifikationsnummer für Diagnosen spezifiziert in fortlaufenden Nummern
die Einträge des Alphabetischen Verzeichnisses der ICD-10-GM: Jedem der ca.
76.600 Texteinträge des Alphabetischen Verzeichnisses mit Alpha- ID ist
jeweils einer der ca. 15.000 ICD-10-GM-Kodes zugeordnet.
-
http://www.dimdi.de/dynamic/de/dimdi/presse/pm/news_0041.html
-
-
Anmerkung Scherrmann:
-
Der
Terminus "Multiple Chemical Sensitivity" bzw. "MCS" kommt unter a) nicht
vor, jedoch "Überempfindlichkeit o.n.A".
-
Im
analphabetischen Verzeichnis (b) findet sich der Begriff.
-
-
***
-
-
Handbuch zur Software für die
sozialpsychiatrischen Dienste (SpD);
http://spdi32.de/demo/Handbuch%20SpDI.pdf
-
-
siehe
z.B. Seite 28:
-
-
"Hat
der Klient noch keine Diagnosen, ist das Fenster leer. Im unteren
Bildschirmbereich werden Informationen zur markierten Diagnose angezeigt.
SpDI32 unterscheidet Diagnosegruppen, Diagnosearten und Detaildiagnosen.
Einem Klienten kann so bereits in einem frühen Stadium eine Diagnose
zugeordnet werden, ohne sich detailliert festlegen zu müssen. Es kann eine
Hauptdiagnose und eine beliebige Zahl von Nebendiagnosen eingetragen werden.
Für die Senatsstatistik ist es ausreichend, eine Hauptdiagnosegruppe
festzulegen. Dies muss keine Detaildiagnose sein."
-
-
Kommentar Scherrmann:
-
Gerade fuer Menschen mit Schadstoffinduzierten Krankheiten (SIKs) kann diese
Klassifizierung gefaehrlich werden, denn ohne Sachverstand und ohne weitere
Belege und Detaildiagnosen kann den Kranken die Verdachtsdiagnose "
psychisch krank" "rasch verabreicht" werden. Diese ist dann im
elektronischen System gespeichert.
-
In
der Vergangenheit kamen immer wieder Zwangseinweisungen und Zwangstherapien
von Menschen mit SIK vor. Eine detaillierte Patientenverfuegung kann deshalb
fuer manche SIK-Kranken hilfreich sein. ( Anregungen z. B: unter
http://www.patverfue.de bzw.
http://www.patverfue.de/dokumente/patverfue.pdf )
-
-
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GESUNDHEITSSYSTEM
-
-
medico Rundschreiben 04/2009
-
Der Medizinisch-industrielle Komplex
-
Anmerkungen zum Triumph des Lobbyismus.
Der Rundschreiben-Kommentar von Thomas Gebauer.
-
Kaum
waren die ersten Fälle von Schweinegrippe im Frühjahr 2009 bestätigt, da
sprach Sir Roy Anderson, der gesundheitspolitische Berater der britischen
Regierung, bereits von einer sich bedrohlich über alle Länder und Kontinente
hinweg ausbreitenden Pandemie. Zum Glück, so fügte er im Interview mit der
BBC hinzu, gebe es wirksame Gegenmittel. Dabei ließ Anderson freilich
unerwähnt, dass er nicht nur als Regierungsberater tätig ist, sondern für
umgerechnet 136.000 € im Jahr auch als Lobbyist für GlaxoSmithKline – eben
jenen britischen Pharma-Multi, der – welch ein Zufall – die von ihm
erwähnten Präparate zum Schutz vor der H1N1-Influenza, der sogenannten
Schweinegrippe, produziert. …
-
-
Die
ganzen „Anmerkungen“ unter
http://www.medico.de/material/rundschreiben/2009/04/der-medizinisch-industrielle-komplex/
-
-
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-
-
TV
-
-
ARTE
-
Flüchtlinge vor einer strahlenden Welt
-
Wiederholung:
-
08.12.2009 um 01:40
-
Die
Zunahme von Mobiltelefonen und anderen schnurlosen Technologien lässt auch
die Belastung der Umwelt durch elektromagnetische Strahlung steigen. ...
-
http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1093879,day=4,week=50,year=2009.html
-
-
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-
-
VERBAENDE, ORGANISATIONEN
-
-
Forum Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner e.V. (dbu)
-
Dr. med. Kurt Mueller
-
Von rechts nach links und links nach rechts
-
http://www.safer-world.org/d/lit/mueller.htm
-
-
Anmerkung Scherrmann:
-
Der
Artikel zu Umweltmedizin im Fokus von Parteien und Politik ist auch nach der
Bundestagswahl hochaktuell, hervorragend und mutig.
-
-
Original in der umg 3/2009 (siehe unten)
-
-
***
-
-
-
Die europäischen Umweltverbände: Der heiße Draht nach Brüssel
-
Ein Nachschlagewerk
-
Sonderheft der DNR-EU-Koordination, Jahrgang 18 (2009), Heft I
-
Berlin, November 2009
-
http://www.eu-koordination.de/PDF/eur09-i.pdf
-
-
Anmerkung Scherrmann:
-
Nicht
weiter verwunderlich ist: Von den Top 10 und anderen NGOs beschaeftigt sich
NUR die Health and Environment Alliance (früher EPHA Environment Network)
mit gesundheitlichen Aspekten: "HEAL ist eine unabhängige internationale
Non-Profit-Organisation, die sich dafür einsetzt, die Bedingungen für die
öffentliche Gesundheit durch besseren Umweltschutz zu fördern."
-
www.env-health,org
-
-
***
-
-
6.
11. 2009
-
Neubau MCS-gerechtes Wohnhaus, Zürich-Leimbach
-
Studienauftrag im selektiven Verfahren
-
Ab
heute ist das MCS-Wohnprojekt auf der Internetseite der Stadt Zürich
ausgeschrieben. Es geht um ein speziell baubiologisch und MCS-gerecht
erstelltes Haus mit ca. 10 Wohnungen für umweltkranke Menschen. Es lassen
sich 4 Dokumente anklicken und herunterladen. Es gibt einen
Architekturwettbewerb..
-
http://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/hochbau/ausgeschriebene_ww/mcs.html
-
Wohnbaugenossenschaft
-
http://www.gesundes-wohnen-mcs.ch
-
-
***
-
-
Umweltmedizinische Jahrestagung:Hamburg, 2. + 3. 10. 2009
-
Chronische Krankheiten in der Umweltmedizin
-
Tagungsreader
http://www.igumed.de/images/jt09read.pdf
-
-
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-
ZEITSCHRIFTEN
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-
Umwelt-Medizin-Gesellschaft
-
22. Jahrgang, Ausgabe 3/2009
-
-
Schwerpunkt:
-
Gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder
-
-
Inhalt u. a. :
-
Adreas Kappos: Das Mobilfunk-Risiko aus ärztlicher Sicht
-
Rainer Frentzel-Beyme: Athermische Wirkungen elektromagnetischer Felder und
Strahlungen auf die menschliche Gesundheit – eine Zusammenstellung
relevanter Studien
-
Ulrich Warnke: Ein initialer Mechanismus zu Schädigungseffekten durch
Magnetfelder bei gleichzeitig einwirkender Hochfrequenz des Mobil- und
Kommunikationsfunks
-
Corbelia Waldmann-Selsam: Neurologische und neuropsychiatrische
Veränderungen unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder
am Arbeitsplatz und Remission nach Expositionskarenz – eine Kasuistik
-
-
Umweltmedizin
-
Anke
Bauer, Christoph Mai, Oliver Hauf: Pilotstudie zur medizinischen
Versorgungslage chronisch kranker Patienten mit MCS (Multiple Chemical
Sensitivity) (Wissenschaftlicher Originalbeitrag)
-
Volker von Baehr et al.: Zur Bedeutung des Lymphozytentransformationstest (LTT-Borrelien)
für die Diagnostik und Verlaufsbeobachtung bei Patienten mit Borreliose
(Wissenschaftlicher Originalbeitrag)
-
-
Umwelt-Zahnmedizin
-
Peter
Jennrich: Die medizinische Bedeutung chronischer Metallbelastungen – ein
Überblick
-
-
Klima
-
Wilfried Kuehling: Energiesparlampen: Beleuchtung muss umwelt- und
gesundheitsverträglich werden
-
-
Recht
-
Wilhelm Krahn-Zobel: Rechtsprechung und Rechtsentwicklung
-
-
Tagungsberichte
-
Aida
Infante: Gewissenhafte Forschung: Diagnose und Handlungsmöglichkeiten bei
Vergiftungen in der Arbeitswelt (Kath. Akademie, 15.-17.5.09, Trier)
-
-
umwelt-medizin-gesellschaft
-
Erscheint vierteljährig; Umfang je Ausgabe ca. 80 S.
-
Einzelpreis: € 10,- incl. MwSt. zzgl. Versand.
-
Abonnement: € 38,-, Ausland € 45,- incl. MwSt. und Versand.
-
-
Bestellungen und Probehefte:
-
Umwelt – Medizin – Gesellschaft, Frielinger Str. 31, D – 28215 Bremen
-
Tel.:
0421/498 42 51, Fax: 0421/498 42 52
-
E-Mail: info@umg-verlag.de
-
Internet:
http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de
-
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POLTIK - BEHOERDEN
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BUNDESTAG
-
-
30.
11. 2009
-
Im
Bundestag notiert: Quecksilber in Energiesparlampen
-
Gesundheit/Kleine Anfrage
-
Berlin: (hib/STO/KTK) Mögliche gesundheitliche Belastungen der Verbraucher
durch Quecksilber in Energiesparlampen thematisiert die Fraktion Die Linke
in einer Kleinen Anfrage (17/65
http://dip.bundestag.de/btd/17/000/1700014.pdf ). Darin verweisen die
Abgeordneten darauf, dass marktgängige Energiesparlampen geringe Mengen an
Quecksilber enthielten, der weitaus größte Teil der verbrauchten Leuchten
aber gleichwohl in den Hausmüll gelange. Wissen wollen die Abgeordneten, mit
welchen konkreten Maßnahmen die Bundesregierung die fachgerechte Rücknahme
von Energiesparlampen ”deutlich verbessern“ will.
-
http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_11/2009_289/03.html
-
-
***
-
-
25.
11. 2009
Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a16/index.jsp
Aussschuss fuer Gesundheit:
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/index.jsp
-
***
-
-
18.11.2009
-
Im
Bundestag notiert: schadstoffbelastetes Spielzeug
-
Ernährung und Landwirtschaft/Kleine Anfrage
-
Berlin: (hib/HAU/STO) Welche Maßnahmen die Bundesregierung ergreift, um zu
verhindern, dass schadstoffbelastetes Spielzeug auf den Markt gelangt,
möchte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (17/31
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/000/1700031.pdf ) wissen. Die
Abgeordneten verweisen darauf, dass EU- Verbraucherschutzkommissarin
Meglena Kuneva schon im April 2009 auf ”alarmierende Zahlen“ von unsicheren
Spielzeugen im EU-Schnellwarnsystem Rapex hingewiesen hat, und fragen,
welche politischen Konsequenzen die Bundesregierung daraus für die
Bundesebene und die Überwachungspraxis der Länder zieht.
-
http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_11/2009_275/06.html
-
-
***
-
-
17.07.2009
-
Bei Zahnersatz sind Zusatzkosten wegen Allergie grundsätzlich selbst zu
tragen
-
Gesundheit/Antwort
-
Berlin: (hib/STO/BOB) Gesetzlich Versicherte müssen bei einem Zahnersatz
zusätzliche Kosten, die wegen einer nachgewiesen Allergie anfallen,
grundsätzlich selbst tragen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung
(16/13565
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/135/1613565.pdf ) auf eine
Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/13339
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/133/1613339.pdf ) hervor. Danach
kommen in bestimmten Härtefällen in aller Regel die Krankenkassen für die
Mehrkosten auf. Zu beachten sei allerdings, dass die Krankenkassen diese
Zusatzkosten "nur insoweit übernehmen, als darin keine Mehrkosten für
Edelmetalllegierungen enthalten sind".
-
-
In
ihrer Anfrage hatte die Fraktion auf die Festlegung des Gemeinsamen
Bundesausschusses in seiner Zahnersatz-Richtlinie vom Dezember 2004
verwiesen, der zufolge "bei einer nachgewiesenen Allergie nur ein Werkstoff
verwendet werden darf, der vertragen wird". Wissen wollten die Abgeordneten
unter anderem, ob aus der Festlegung der Richtlinie abzuleiten sei, dass
zusätzliche Kosten, die durch nachgewiesene Allergien entstehen, von der
Krankenkasse erstattet werden müssen.
-
-
Den
Regierungsangaben zufolge ist aus der Festlegung der Richtlinie keine
Erstattungspflicht der Krankenkassen abzuleiten. Seit jeher seien die
Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung für die Versorgung mit
Zahnersatz auf einen Teil der Kosten beschränkt gewesen seien. Mit der
Einführung des "befundbezogenen Festzuschusssystems" Anfang 2005 sei die
vertragszahnärztliche Versorgung mit Zahnersatz grundlegend neu geordnet
worden: "Unabhängig von ihrem Mundgesundheitszustand, ihrem Alter, ihren
Erkrankungen oder Erkrankungsrisiken wie Allergien erhalten gesetzlich
Versicherte bei einem bestimmten Befund bundesweit einheitliche
Festzuschüsse zu einer medizinisch notwendigen Versorgung mit Zahnersatz",
erläutert die Regierung.
-
-
Da
"innerhalb der Festzuschuss-Konzeption nicht auf jeden einzelnen
Behandlungsfall mit klinischen Besonderheiten oder individuellen Wünschen
bei der Auswahl der Werkstoffe abgestellt" werden könne, sei nicht
auszuschließen, dass Versicherte "im Einzelfall mehr als 50 Prozent der in
der Regelversorgung abgebildeten Kosten zu übernehmen haben", heißt es in
der Antwort weiter. Allerdings könnten Vertragszahnärzte die Höhe der
zusätzlichen Kosten für die Versicherten durch die Auswahl kostengünstiger
hypoallergener Werkstoffe niedrig halten. Auch könne der Zahntechniker bei
der Gestaltung des Zahnersatzes höhere Zusatzkosten vermeiden.
-
http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_07/2009_216/01.html
-
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-
BUNDESGESUNDHEITSMINISTERIUM (BGM)
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Patientenbeauftragter der Bundesregierung ernannt
-
Wolfgang Zöller, MdB erhält heute vom Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp
Rösler seine Ernennungsurkunde zum neuen Beauftragten der Bundesregierung
für die Belange der Patientinnen und Patienten. ....
-
-
Sie
erreichen den Patientenbeauftragten und seine Geschäftsstelle wie folgt:
-
Wolfgang Zöller, MdB, Patientenbeauftragter der Bundesregierung
-
E-Mail patientenbeauftragter@bmg.bund.de
-
Internet
www.patientenbeauftragter.de (wird in Kürze frei geschaltet)
-
-
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-
-
23.06.2009
-
Gemeinsame Pressemeldung mit dem Umweltbundesamt (UBA)
-
Gesunde Umwelt in Innenräumen
-
Konferenz von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt in Berlin
-
Der
Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller,
hat heute in Berlin eine Konferenz zur Luftqualität in Innenräumen eröffnet:
"Umweltschutz ist vorsorgender Gesundheitsschutz. Wir müssen überall dort
tätig werden, wo Umweltfaktoren zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen
führen. Da wir uns 80 bis 90 Prozent des Tages in Innenräumen aufhalten, ist
die Sorge um die Raumluftqualität ein wichtiger Bestandteil der Prävention
von gesundheitsbezogenen Umweltbelastungen", sagte Müller. Die gemeinsam von
Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt ausgerichtete Konferenz soll
heute und morgen (23. und 24. Juni) klären, welche Problem es aktuell in
Innenräumen gibt, wie diese
-
gesundheitlich zu bewerten sind und welche politischen Handlungsoptionen
sich daraus ergeben.
-
http://www.bmu.de/pressearchiv/16_legislaturperiode/pm/pdf/44412.pdf
-
-
Themen:
-
Dicke Luft in luftdichten Gebäuden?
-
Schadstoffe aus Bauprodukten
-
Duftstoffe-Risiko Allergie
-
Schimmel in Innenräumen
-
Ratgeber: Hilfe Schimmel im Haus!
-
Emissionen aus Druckern
-
http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/index.htm (runterscrollen bis
ca. Mitte des Files)
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Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
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30.11.2009
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Wie sicher ist sicher?
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BfR-Stakeholder-Konferenz lotet Möglichkeiten und Grenzen staatlicher
Risikovorsorge aus
-
Wann
sind wir ausreichend vor Gefahren geschützt? Sorgt der Staat dafür, dass
Risiken so klein wie möglich bleiben? Nicht nur im Bereich des
gesundheitlichen Verbraucherschutzes stellt sich die Frage, wie weit die
staatliche Risikovorsorge gehen kann und welchen Grad an Sicherheit
staatliche Maßnahmen bieten können, dürfen und müssen. ,,,,
-
Die
Beiträge zur Stakeholder-Konferenz „Sicherer als sicher? Recht, Wahrnehmung
und Wirklichkeit staatlicher Risikovorsorge“ sind auf der BfR-Homepage unter
www.bfr.bund.de veröffentlicht.
-
-
Dokumente:
-
-BfR-Stakeholder-Konferenz „Sicherer als sicher? – Recht, Wahrnehmung und
Wirklichkeit in der staatlichen Risikovorsorge“ (PDF-Datei, 154.2 KB)
-
Übersicht aller Präsentationen zur BfR-Stakeholder-Konferenz „Sicherer als
sicher? Recht, Wahrnehmung und Wirklichkeit in der staatlichen
Risikovorsorge
-
http://www.bfr.bund.de/cd/32476
-
-
Anmerkung Scherrmann:
-
Ich
finde es interessant wie hier ueber Definitionen und Wahrnehmungen von
Risiko, Gefahr, Vorsorge etc. gesprochen wird. Die fatalen gesundheitlichen,
rechtlichen, sozialen Konsequenzen dieser in vielen Faellen vom BfR
vorgegebenen Sichtweise erlebe ich im Austausch mit Kranken tagtaeglich.
-
-
***
-
-
21/2009, 24.08.2009
-
-
Wissenschaft zum Schutz des Verbrauchers
-
BfR
veröffentlicht Jahresbericht für 2008
-
Gefährden Tonerpartikel die Gesundheit? Ist Dioxin in Schweinefleisch ein
Risiko für Verbraucher? Können Duftstoffe Allergien der Atemwege auslösen?
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bewertet Risiken aus vielen
Bereichen des täglichen Lebens. Chemikalien gehören ebenso dazu wie
pflanzliche und tierische Lebensmittel, Kosmetik oder Kinderspielzeug. Unter
dem Motto Krisen vermeiden, bevor sie entstehen arbeiten rund 700
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Berliner Standorten für den
gesundheitlichen Verbraucherschutz in Deutschland und Europa. Über die
Ergebnisse des vergangenen Jahres informiert das Institut jetzt in seinem
Jahresbericht 2008. „2008 hat keines der Probleme, die es im
gesundheitlichen Verbraucherschutz gab, das Ausmaß einer wirklichen Krise
erreicht“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Dazu hat
das BfR durch seine wissenschaftliche Expertise und transparente Arbeit
einen entscheidenden Beitrag geleistet.“ ...
-
-
Jahresbericht 2008 (Bericht über die Arbeit des BfR vom 31.12.2008) (PDF-Datei,
5897.2 KB)
http://www.bfr.bund.de/cm/238/bfr_jahresbericht_2008.pdf
-
-
Anmerkung Scherrmann:
-
Interessant ist fuer mich vor allem, was in diesem Bericht NICHT drin steht.
-
Ich
habe mir im Zusammenhang mit diesem Bericht mal wieder die Aktivitaeten der
BfR-Kommission für kosmetische Mittel angeschaut. 2009 gab es 2 Sitzungen.
Protokolle unter:
-
http://www.bfr.bund.de/cm/207/3_sitzung_der_bfr_kommission_fuer_kosmetische_mittel.pdf
( EInzelstoffbewertung von Triclosan)
-
http://www.bfr.bund.de/cm/207/2_sitzung_der_bfr_kommission_fuer_kosmetische_mittel.pdf
(Bewertung der systemischen Toxizität ohne Erhebung zusätzlicher Daten aus
Tierversuchen)
-
Wenn
in einem einzigen Kosmetikprodukt zig oder hunderte von Chemikalien
vorhanden sind (siehe oben unter CHEMIKALIEN -COCKTAIL), ist es weniger
relevant über Einzelstoffbewertungen bzw. Einzelstoffgrenzwerte zu forschen,
sondern es ist dringendst geboten, über synergistische, additive Wirkungen
nachzudenken, zu forschen und Handlungsempfehlungen und auch Gesetze zu
erarbeiten.
-
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SACHVERSTAENDIGENRAT fuer UMWELTFRAGEN (SRU)
-
-
1.
12. 2009
-
Aktuelle Stellungnahme des SRU "Für eine zeitgemäße Gemeinsame Agrarpolitik"
-
der
Sachverständigenrat für Umweltfragen hat heute eine Stellungnahme zur Reform
der Gemeinsamen Agrarpolitik veröffentlicht.
-
-
Eine
zeitgemäße Agrarpolitik muss sich von den einkommenspolitischen Zielen
verabschieden und die Bereitstellung öffentlicher Güter in den Mittelpunkt
der Förderung stellen. Der Erhalt der Biodiversität und der Klimaschutz
gehören zu den prominentesten öffentlichen Gütern des 21. Jahrhunderts. Mit
seiner Stellungnahme regt der SRU ein neues Honorierungssystem an, das
diesen Anforderungen gerecht wird.
-
http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/812334/publicationFile/50105/2009_11_Stellung_14_GAP.pdf
-
-
Harsche Kritik vom Deutscher Bauernverband
-
http://www.presseportal.de/meldung/1523075
-
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-
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-
-
UBA (UMWELTBUNDESAMT)
-
-
2.
12. 2009
-
25
Jahre Chemieunglück in Bhopal: Fehler, die wir nicht vergessen dürfen
-
Umweltbundesamt begrüßt Fortschritte im internationalen
Chemikalienmanagement und mahnt weiter zur Wachsamkeit
-
-
Am
03. Dezember 1984 ereignete sich in der indischen Stadt Bhopal in einem
Betrieb der Union Carbide India Ltd ein folgenschwerer Chemieunfall. Wegen
zahlreicher Mängel, Fehler und nicht funktionierender
Sicherheitseinrichtungen, gelangte eine Gaswolke aus 20 bis 30 Tonnen des
sehr giftigen Zwischenproduktes Methylisocyanat in die Atmosphäre. In der
ersten Woche starben mindestens 2.500 Menschen und 500.000 wurden zum Teil
schwer verletzt. Noch Jahre später waren bis zu 50.000 Menschen in Folge des
Unfalls behindert und die Sterblichkeitsrate in der Bevölkerung erhöht. In
Bhopal lebten zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 700.000 Menschen, davon ca.
130.000 in unmittelbarer Nähe zum Betrieb. Das Unglück ist die bis heute
schlimmste Chemiekatastrophe. „Der Preis für Industriekatastrophen wie in
Bhopal ist so hoch, dass die Lehren daraus nicht in Vergessenheit geraten
dürfen. Auch in Deutschland und Europa müssen wir immer wieder kritisch
prüfen, ob wir genug für die Sicherheit unserer chemischen Anlagen tun“,
sagte Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). ....
-
-
...
Das Umweltbundesamt ist der Meinung, dass die Sicherheit der
Chemikalienproduktion noch weiter verbessert werden muss. Erkenntnisse aus
der Katastrophe in Bhopal sollten noch mehr beachtet werden, indem man zum
Beispiel:
-
-
· noch weiter auf Gefahrstoffe verzichtet oder die gehandhabten und
gelagerten Mengen verringert,
-
· bei der Planung der Nutzung von Flächen berücksichtigt, dass
Unfälle mit Gefahrstoffen nicht auf Wohnbebauung einwirken dürfen, wir nach
§ 50 Bundes-Immissionsschutzgesetz gefordert und nicht immer ausreichend
berücksichtigt;
-
· Umweltbehörden und Betreiber ausreichend Personal zur Überwachung,
Betrieb und Instandhaltung der Anlagen bereitstellen.
-
Gesamte Pressemitteilung unter
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/presseinfo-aktuell.htm
-
-
Weitere Informationen:
-
Jahresberichte gemäß Störfall-Verordnung in Deutschland über
„meldepflichtige Ereignisse“:
http://www.umweltbundesamt.de/zema/download.html
-
Datenblätter zu einzelnen „meldepflichtigen Ereignissen“ in Deutschland:
http://www.infosis.bam.de/
-
-
Informationen rund um ein sicheres Chemikalienmanagement:
http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/pops.htm
-
-
Forderung nach Anwendung globaler Sicherheitsstandards: OECD-Leitprinzipien
für die Verhinderung, Bereitschaft für den Fall und Bekämpfung von
Chemieunfällen, OECD 2003 Kapitel 16 c:
http://www.umweltbundesamt.de/anlagen/OECD_GuidingPrinciples_Deutsch.pdf
-
-
Informationen über umweltrelevante Eigenschaften von chemischen Stoffen und
Zubereitungen zur Gefahrenabwehr im Gemeinsamen Stoffdatenpool Bund / Länder
(GSBL:
http://www.gsbl.de/index.html
-
-
***
-
-
-
-
-
-
-
9.10.
2009
-
Europäische Chemikalienpolitik
-
Umweltbundesamt empfiehlt Überprüfung der Kriterien für besonders
besorgniserregende Stoffe
-
Im
Vorfeld des 3. Treffens der zuständigen Behörden gemäß REACH- und
CLP-Verordnung (CARACAL), das am 12. und 13. Oktober 2009 stattfindet,
fordert das Umweltbundesamt eine Änderung des Anhangs XIII der
REACH-Verordnung, der die Kriterien für die Identifizierung von PBT-/vPvB-Stoffen
enthält. Mehrere Mitgliedsstaaten vertreten die Auffassung, dass die
Kriterien überholt sind und nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft
entsprechen und dass sie den wirksamen Schutz von Mensch und Umwelt vor
gefährlichen Stoffen gefährden. Zurzeit arbeitet die Europäische Kommission
an einem neuen Vorschlag zur Änderung von Anhang XIII. Das deutsche
Umweltbundesamt (UBA) befürchtet, dass dieser Prozess enden könnte, ohne die
notwendigen Änderungen zur Aktualisierung des Gesetzestextes
hervorzubringen. Angesichts der besonderen Bedeutung des Anhangs XIII für
den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt bittet das
Umweltbundesamt die Kommission nachdrücklich, einen Vorschlag vorzulegen,
der den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand berücksichtigt.
-
-
Persistente, bioakkumulierbare und toxische (PBT) und sehr persistente und
sehr bioakkumulierbare (vPvB) Stoffe stellen ein langfristig nicht
vorhersehbares Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar.
Nach Freisetzung in die Umwelt können die schädlichen Wirkungen dieser
Stoffe nicht beseitigt werden. Es bedarf deshalb konsequenter
Vorsorgemaßnahmen, um die Freisetzung von PBT-/vPvB-Stoffen zu verhindern
und das „hohe Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt“
sicherzustellen, das in der REACH-Verordnung als Ziel festgelegt ist (Art. 1
(1)).
-
-
REACH
bezeichnet Chemikalien mit PBT-/vPvB-Eigenschaften als „besonders
besorgniserregende Stoffe“ und verlangt, dass die Registranten im Rahmen der
Stoffsicherheitsbeurteilung die Stoffe hinsichtlich ihrer PBT-/vPvB-Eigenschaften
bewerten. Eine wichtige Aufgabe der Mitgliedsstaaten unter REACH ist es, für
besonders besorgniserregende Stoffe die Zulassungspflicht zu initiieren.
Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen ist es jedoch,
dass die Beurteilung der PBT-/vPvB-Eigenschaften auf Grundlage geeigneter
PBT-/vPvB-Kriterien durchgeführt wird.
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Artikel 138 (5) der REACH-Verordnung verpflichtet die Europäische
Kommission, die aktuellen Kriterien des Anhangs XIII zu überprüfen. Auf
Einladung der Europäischen Kommission kamen Fachleute in zwei Treffen einer
Untergruppe der zuständigen Behörden im September und November 2008
zusammen, um die Überarbeitung des Anhangs XIII zu diskutieren. Die
Untergruppe erklärte, dass die Kriterien nicht dem jetzigen Stand der
Wissenschaft entsprechen und geändert werden müssen. Insbesondere können mit
den aktuellen Kriterien nicht alle vorhandenen Informationen genutzt werden.
Außerdem geben die jetzigen Kriterien die Eigenschaften, die sie beschreiben
sollen, unzureichend wieder. So beschreibt der Begriff „Bioakkumulation“
sowohl die Aufnahme eines Stoffes über das umgebende Umweltmedium
(Biokonzentration) als auch die Aufnahme über die Nahrungskette (Biomagnifikation).
Das REACH-Kriterium für die Bioakkumulation bezieht sich dagegen nur auf die
Biokonzentration in Wasserlebewesen. Stoffe, die sich zwar nicht in Fischen
anreichern, doch über die Nahrungskette in Säugetieren akkumulieren, werden
durch ihn nicht erfasst.
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Eines
der Ziele bei der Regulierung von PBT-/vPvB-Stoffen ist der Schutz
unberührter Gebiete. Deshalb sollte bei der Bewertung von PBT-/vPvB-Eigenschaften
der Ferntransport eines Stoffes berücksichtigt werden, um zu ermitteln, ob
der Stoff in der Lage ist, sich in weit entfernten Gebieten anzureichern. Im
aktuellen Anhang XIII ist diese Eigenschaft nicht enthalten, deren Aufnahme
auch zur Erfüllung der Anforderungen des Stockholmer Übereinkommens über
persistente organische Schadstoffe (POP-Konvention) erforderlich ist.
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Auf
dem Treffen der zuständigen Behörden im Dezember 2008 legte die Europäische
Kommission einen Vorschlagsentwurf für eine Änderung des Anhangs XIII vor,
der die Kriterien unverändert beließ und nur geringfügige Verbesserungen
einbrachte. Die Mehrheit der zuständigen Behörden der Mitgliedsstaaten
äußerte sich ernsthaft besorgt darüber, dass der Änderungsvorschlag
unzureichend ist, und forderte die Kommission auf, den Empfehlungen der
Experten-Untergruppe zu folgen.
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Daraufhin erklärte die Kommission, dass sie den Entwurf überarbeiten und
einen neuen Vorschlag vorlegen würde. Seitdem liegen keine weiteren
Informationen über die Aktivitäten der Kommission zur Überarbeitung von
Anhang XIII vor, obgleich die zuständigen Behörden der Mitgliedsstaaten als
auch Verbände in Schreiben an die Kommission ihre Besorgnis über das Problem
zum Ausdruck brachten und die Kommission baten, über den Fortgang der
Arbeiten zu berichten.
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Weitere Informationen finden Sie unter:
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http://www.reach-info.de/pbt.htm
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http://ec.europa.eu/environment/chemicals/reach/reviews_en.htm#annex13
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(Nur
auf Englisch verfügbar)
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http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/documents/reach/review-annexes/index_en.htm#h2-annex-xiii
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(Nur
auf Englisch verfügbar)
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Anmerkung Scherrmann:
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Es
ist wichtig, dass das UBA immer wieder nachhakt und eine Nachbesserung
einfordert.
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09.10.2009
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Der Weg von Seveso bis heute – von Dioxinen zu POPs
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33.
Jahrestag des Seveso-Chemieunglücks: Internationales Chemikalienmanagement
macht Fortschritte
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Am
10. Juli 1976 wurde bei einem Unfall in der chemischen Fabrik ICMESA nahe
der italienischen Ortschaft Seveso eine Schadstoffwolke freigesetzt, die vor
allem aus Dioxinen bestand. Ein sechs Quadratkilometer großes, dicht
bevölkertes Gebiet wurde damals vergiftet. Diese Umweltkatastrophe löste
endlich ernsthafte Bemühungen aus, die Herstellung und Anwendung von
Chemikalien sicher zu machen. Das seinerzeit freigesetzte hochgiftige
2,3,7,8 Tetrachlor-Dibenzo-p-Dioxin (2,3,7,8 TCDD) wurde weltweit als „Seveso-Gift“
bekannt. Dioxine bilden sich bei chemischen Prozessen als Nebenprodukte und
sind die stärksten Umweltgifte, die der Mensch je hergestellt hat, obwohl
sie nie gezielt produziert wurden. Für ihre Entstehung sind thermische
Prozesse etwa in der Metallindustrie oder diverse Verbrennungsvorgänge
verantwortlich. Dioxine können dann mit Abgasen und Produktionsrückständen
in die Umwelt gelangen.
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Grenzübergreifend wurde auf die Problematik reagiert: 1980 machte
Deutschland Industrieanlagen mit der Störfall-Verordnung sicherer, 1982
folgte in Europa die so genannten Seveso-Richtlinie (Richtlinie 82/501/EWG
über die Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten).
Seither müssen Industrieanlagen, die mit gefährlichen Stoffen umgehen oder
wo solche – wie bei ICMESA – bei chemischen Verfahren entstehen können,
Sicherheitsuntersuchungen durchführen und Notfallpläne erstellen. Die
Seveso-Richtlinie wurde 1996 und die Störfall-Verordnung 2000 neu gefasst.
Seither wird von den Industrieanlagen auch die Anwendung eines
Sicherheitsmanagementsystems verlangt. …
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Mehr unter
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2009/pd09-047_der_weg_von_seveso_bis_heute_von_dioxinen_zu_pops.htm
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Informationen des Umweltbundesamtes zum internationalen
Chemikalienmanagement finden Sie unter:
http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/pops.htm .
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http://www.umweltbundesamt.de/technik-verfahren-sicherheit/index.htm
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Umwelt+Gesundheit Ausgabe 04/2009:
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Das
UBA berichtet regelmäßig über Schadstoffbelastungen in Innenräumen. Die
daraus resultierenden Gesundheitsgefahren können jeden von uns betreffen.
Immerhin halten wir uns die meiste Zeit des Tages in Innenräumen zu Hause,
in der Schule, im Büro oder in Verkehrsmitteln auf. Die Politik will jetzt
verstärkt handeln und Maßnahmen gegen Innenraumbelastungen ergreifen. Dies
ist das Ergebnis der Konferenz „Innenraumluftqualität: Gesunde Umwelt in
Innenräumen", die BMU und UBA gemeinsam am 23. und 24. Juni im dbb-Forum in
Berlin ausrichteten.
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http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe04-2009.pdf
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http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/index.htm
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2.
07. 2009
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Newsletter der Geschäftsstelle des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit (APUG)
– www.apug.de
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Neuigkeiten zu Umwelt und Gesundheit
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Umwelt- und gesundheitspolitische Nachrichten:
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Blauer Engel für mehr Sicherheit im Kinderzimmer
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Zuviel Feinstaub in deutschen Innenstädten
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Neue
Richtlinie für besseren Schutz der Badenden
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Kinder müssen besser vor Vergiftungen geschützt werden
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Weitere persistente organische Schadstoffe verboten
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Ein
Jahrzehnt Gesundheitsdaten online
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Schallschutz an Flugplätzen wird verbessert
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Wichtige Weichenstellung für bundesweites Krebsregister
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Trinkwasser in Deutschland ist gut bis sehr gut
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Gesundheitlichen Folgen des Klimawandels begegnen
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Gewinnerstädte der Werbekampagne für emissionsfreie Mobilität ausgewählt
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Deutsches Obst und Gemüse hält gesetzliche Höchstgehalte für
Pflanzenschutzmittel weitgehend ein
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Natürliche Radioaktivität im Trinkwasser: Bundesumweltministerium sieht
Handlungsbedarf
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Gesunde Luft in Innenräumen
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Unter
http://www.apug.de/newsletter/index.htm stehen Ihnen der aktuelle
APUG-Newsletter sowie die bereits erschienenen Ausgaben als PDF-Dokument zum
Herunterladen zur Verfügung.
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Ende
des newsletter/d/122
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Wie
ueblich koennen Sie diesen newsletter auch unter
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2009/122.htm als htm- oder
unter
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http://www.safer-world.org/d/newsletter/2009/122.pdf als pdf-Datei
downloaden.
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Alle
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Wenn
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Imoressum: Ingrid Scherrmann
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Fuchsfeldstr. 50, D-88416 Ochsenhausen, phone: ( + 49 ) 7352 940529
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email:
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,
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