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- SAFER WORLD -
Newsletter - 123 – 9. 03. 2010
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- als pdf- Datei:
www.safer-world.org/d/newsletter/2010/123.pdf
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- AKTIV
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- Vom Umweltinstitut
Muenchen e. V.:
- Längst hat es sich
herumgesprochen, dass die Produktion von "Bio"-Sprit katastrophale
Auswirkungen für Mensch und Natur hat. Und so weiß natürlich auch die
Europäische Union, dass Ölpalm-Plantagen eine verheerende Bilanz haben:
Menschen werden mit Gewalt vertrieben, das Ökosystem Regenwald wird
unwiderruflich vernichtet, gigantische Mengen CO2 werden freigesetzt. Was
bleibt, sind öde Monokulturen, vollgepumpt mit Herbiziden und Pestiziden, auf
denen außer Ölpalmen nichts mehr lebt ..
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- Protest-Mail an die
zuständigen EU-Kommissare:
http://umweltinstitut.org/oelpalmplantagen (nach unten scrollen)
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- CHEMIKALIEN -
BISPHENOL A
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- 03. 03. 2010
- Umstrittene
Chemikalie - Bisphenol A erzeugt Diabetes
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- Bisphenol A ist in
vielen Alltagsgegenständen enthalten und ist schädlich für die Gesundheit. Nun
berichten Wissenschaftler, dass die Substanz möglicherweise auch Diabetes und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen könnte. Die in vielen Alltagsgegenständen
enthaltene Chemikalie Bisphenol A erhöht möglicherweise auch das Risiko für
Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Über diesen Verdacht berichtete der
Würzburger Mediziner Gilbert Schönfelder auf einem Symposium der Deutschen
Gesellschaft für Endokrinologie in Leipzig.
- Die Substanz gehört nach
Angaben des Mediziners zu den am meisten produzierten Chemikalien und wird
unter anderem bei der Herstellung von Plastikverpackungen, der
Innenauskleidung von Lebensmitteldosen oder auch in der Innenverkleidung von
Kraftfahrzeugen eingesetzt.
- Es ist bereits bekannt,
dass Bisphenol A bei Ungeborenen und Kleinkindern Hirnschädigungen hervorrufen
kann. Erst kürzlich brachte eine Studie Bisphenol A mit Erektions- und
Ejakulationsproblemen bei Männern in Verbindung.
- Die Substanz wirke wie
das Hormon Östrogen, so Schönfelder und könne in das Reproduktionssystem
eingreifen. Bei Ungeborenen löse Bisphenol A Effekte aus, die normalerweise
erst nach der Pubertät eintreten, warnte Schönfelder. Er nannte in diesem
Zusammenhang das Diethylstilbestrol, das in den USA zu Fehlbildungen und
Tumorerkrankungen an den Fortpflanzungsorganen von Mädchen und Jungen geführt
habe.
- Laut Schönfelder sind
die genauen Auswirkungen solcher Substanzen noch nicht ausreichend erforscht.
Anzunehmen sei jedoch, dass die Dosis und der Zeitraum, in denen der
Organismus ihnen ausgesetzt sei, für die Entwicklung unerwünschter Effekte
ausschlaggebend sei. Zudem gebe es keine lineare Beziehung zwischen Dosis und
Wirkung von Bisphenol A und ähnlichen Substanzen.
- 2008 hatte eine
Untersuchung des staatlichen US-Gesundheitsinstitut NIH gezeigt, dass BPA
schwere Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns bei Föten und
Neugeborenen haben kann. Im vergangenen März verpflichteten sich daraufhin in
den USA sechs große Hersteller von Babyschnullern, kein BPA mehr zu verwenden.
Außerdem wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht, der in den USA die Nutzung von
BPA bei allen Arten von Lebensmittelbehältern verbieten soll. Der Stoff wird
aber auch in anderen Bereichen genutzt, unter anderem bei Zahnersatz.
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-681524,00.html
- Programm des Symposiums
in Giessen:
http://www.giessen2009.de/download/programm.pdf
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- ***
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- Aus: Ausgewählte Fragen
und Antworten zu „Bisphenol A in Babyfläschchen und –saugern“ Aktualisierte
FAQ vom 7. Januar 2010 vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): (
http://www.bfr.bund.de/cd/7195#a31285 )
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- Warum wird Bisphenol
A nicht verboten?
- Nach sorgfältiger
Prüfung aller Studien, insbesondere auch der Studien im Niedrigdosisbereich
von Bisphenol A, kommt das BfR in seiner wissenschaftlichen Bewertung zu dem
Ergebnis, dass für Säuglinge und Kleinkinder aus der üblichen Verwendung von
Polycarbonatflaschen kein gesundheitliches Risiko durch Bisphenol A
resultiert. Mit dieser Einschätzung steht das BfR nicht allein: Die
Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und die amerikanische
Lebensmittelsicherheitsbehörde (FDA) teilen diese Bewertung. Auch Japan, das
eigene Untersuchungen zur Bisphenol A-Problematik durchgeführt hat, sieht
keinen Anlass für ein Verbot. Für die Abgabe von Bisphenol A aus Polycarbonat
gibt es einen gesetzlich verbindlichen Grenzwert, dieser beträgt 0,6
Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel. Das bedeutet: Bei Einhaltung dieses
Grenzwertes wird die von der EFSA abgeleitete tolerable tägliche Aufnahme
(TDI) maximal zu 20% ausgeschöpft, wenn ein 60 kg schwerer Mensch ein
Kilogramm Lebensmittel mit Bisphenol A verzehrt. Aufgrund der vorhandenen
Expositionsdaten geht das BfR aber davon aus, dass die tatsächliche Aufnahme
von Bisphenol A über Lebensmittel sehr viel geringer ist.
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- Wenn dem BfR Hinweise
auf gesundheitliche Risiken für den Verbraucher vorliegen, informiert das
Institut die Behörden, die der Gesetzgeber für die Regulierung benannt hat,
und natürlich die Öffentlichkeit. Darüber hinaus könnte das BfR ein Verbot für
den Einsatz von Bisphenol A aus zwei Gründen gar nicht aussprechen: Erstens
ist die Verwendung der Substanz auf europäischer Ebene geregelt. Zweitens
arbeitet das BfR ausschließlich mit dem gesetzlichen Auftrag, Risiken zu
bewerten, darüber zu kommunizieren und Handlungsoptionen für deren Minimierung
zu unterbreiten.
-
- Kommentar Scherrmann:
- Immer das gleiche: Bevor
gehandelt wird (z. B. Verbot von Bisphenol A in Babyartikeln, inklusive
Kontrolle und empfindliche Strafen bei Zuwiderhandlung), wird auf die
angeblich nicht eindeutige Forschungslage hingewiesen. (siehe auch unten unter
BfR) Fuer ein Mehr an Nachweis gibt es aber zu wenig Forschungsmittel, also
kann alles beim alten bleiben.
- Interessant ist auch,
dass die Meldung des SPIEGELs in den Onlinediensten des Deutsches Ärzteblatts
(http://www.aerzteblatt.de
) und der Aerztezeitung
- (
http://www.aerztezeitung.de ) NICHT erwaehnt wird.
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- CHEMIKALIEN - BLEI
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- 08.03.10
- Blei unter
Depressions-Verdacht / Hohe Konzentration des
- Schwermetalls im Blut
erhöht Krankheitsrisko
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- Baierbrunn (ots) - Je
mehr Blei jemand im Blut hat, desto größer ist sein Risiko, an einer schweren
Depression oder Panikstörung zu erkranken. Das berichtet die "Apotheken
Umschau" unter Berufung auf ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam. Die
Wissenschaftler haben 2000 junge US-Bürger auf den Zusammenhang von
Bleikonzentration in ihrem Blut und depressiver Erkrankung untersucht. Während
6,7 Prozent der Teilnehmer mit geringer Belastung unter einer Depression
litten, waren es in der stark belasteten Gruppe 8,1 Prozent. Für
Panikstörungen war das Risiko sogar verdreifacht. Im Mittel fanden sich rund
16 Mikrogramm Blei pro Liter Blut. Dieser Wert ist auch aus Messungen in
Deutschland bekannt und galt bislang nicht als bedenklich. …
-
www.apotheken-umschau.de
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- Kommentar Scherrmann:
- Auf der angegebenen
Website zu „Wissenswertes über Angsterkrankungen und ihre Ursachen“
-
www.apotheken-umschau.de/angst ist nichts von Blei als moegliche Ursache
zu finden. Die Erkenntnis ist uebrigens keinesfalls neu wie oben suggeriert
wird.
- Literatur zu Blei z. B.
unter
http://ehp03.niehs.nih.gov/search/simpleSearch.action?query=lead&x=23&y=8
- Suchfunktion der
Zeitschrift“ Environmental Health Perspectives“ (EHP)
- website:
http://ehp03.niehs.nih.gov/
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- CHEMIKALIEN -
DUFTSTOFFE
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- Beduftete
Wohlfahrtsmarken
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- Der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW)
- brachte Anfangs Januar
eine neue Sonderpostwertzeichen-Serie heraus.
- Die
Wohlfahrtsbriefmarken bieten die Möglichkeit, durch Reiben einen Duftstoff
freizusetzen. Die AG wirbt mit dem Slogan "Marken mit Herz".
- Mehr unter
http://www.wohlfahrtsmarken.de
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- Kommentar Scherrmann:
- Im Antwortschreiben
eines Vorstandmitglieds auf meine Einwaende und Fragen zeigt sich, dass die
gesundheitsschaedlichen Auswirkungen der Beduftung in keiner Weise
wahrgenommen werden. Es wird auch hier mit dem ueblichen Standartsatz
argumentiert: "Bei der Beschaffung der verwendeten Duftöle wurde darauf
geachtet, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthalten sind und
Grenzwerte allergener Stoffe vergleichbarer Produkte nicht überschritten
werden". Natuerlich wird mir nicht mitgeteilt, welche "unabhaengigen
Institute" die Gesundheitsvertraeglichkeit prueften und von welcher Firma die
Duftstoffe stammen.
- Da immer mehr Menschen
auf Duftstoffe, auch unterhalb der so genannten Grenzwerte, zum Teil heftig
reagieren, kann ich nur dringend raten, diese Briefmarken nicht zu kaufen.
- Für mich mutierte der
Slogan "Porto mit Herz" zu "Porto ohne Herz und ohne Verstand".
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- FEINSTAUB
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- 05.02.10
- Deutsche Umwelthilfe
warnt Umweltausschuss vor EU-rechtswidriger
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Luftreinhalteverordnung
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- Berlin (ots) - DUH
fordert Umweltpolitiker im Bundestag auf, die EU-Luftqualitätsrichtlinie
vollständig und rechtskonform umzusetzen Der Verordnungsentwurf aus dem
Umweltministerium widerspricht dem EU-Recht und schwächt die Rechte von
Bürgern, die unter Feinstaub und Stickoxiden leiden
-
- Die Bundesregierung
versucht offensichtlich durch die Hintertür, die EU-Grenzwerte für Feinstaub,
Stickstoffoxid und andere Schadstoffe aus dem Straßenverkehr zu umgehen. Mit
einer Verordnung aus dem Umweltministerium soll die EU-
Luftqualitätsrichtlinie so abgeschwächt werden, dass bis auf Weiteres
praktisch keine Anstrengungen für eine bessere Luft gemacht werden müssten.
- … Die
EU-Luftqualitätsrichtlinie gilt unmittelbar als Mindeststandard in allen 27
Mitgliedsstaaten. Der vorliegende Vorschlag zur Umsetzung dieser
EU-Richtlinie in nationales Recht verstößt eklatant gegen die
EU-Luftqualitätsrichtlinie.", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.
"Der Verordnungsentwurf ist deshalb eindeutig
- EU-rechtswidrig."
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- Bereits seit Jahren
hätte die Bundesregierung ihr nationales Luftreinhalterecht an die seit Juni
2008 verbindliche EU-Luftqualitätsrichtlinie (2008/50/EG) anpassen müssen.
Die
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EU-Luftqualitätsrichtlinie ergänzt die vorangegangenen EU-Richtlinien, die
unter anderem Luftreinehaltepläne und Aktionspläne bei Überschreiten von
Grenzwerten bei Feinstaubpartikeln und anderen gesundheitsgefährdenden
Schadstoffen vorsehen. Dank
- dieser EU-Richtlinie für
bessere Luft haben mehr als 40 deutsche Städte Umweltzonen eingerichtet.
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- … "Wenn die
Bundesregierung sich durchsetzt, wird der Gesundheitsschutz der Bürger massiv
verschlechtert", sagte Resch.
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http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2155
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www.duh.de
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- 20. 01. 2010
- Feinstaub - winzige
Teilchen mit großer Wirkung
- Der Feinstaub in der
Großstadtluft stammt vor allem aus Dieselruß, Heizungen und Industrieanlagen.
Die Partikel sind so klein, dass sie in Nase und Rachen nicht hängen bleiben,
sondern ungehindert in die Lunge gelangen. Dort können sie Entzündungen,
Asthma und sogar Krebs auslösen. …
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http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/atemwegskrankheiten/article/585002/feinstaub-winzige-teilchen-grosser-wirkung.html
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- ***
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- 20. 01. 2010
- Mehr Feinstaub und
zuviel Stickstoffdioxid in der Luft
- Berlin – Die Luft in
den deutschen Großstädten lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Die
Stickstoffdioxidbelastung lag im vergangenen Jahr über dem ab 2010 geltenden
Grenzwert, und die Feinstaubwerte stiegen weiter an, wie das Umweltbundesamt
(UBA) am Mittwoch in Berlin mitteilte. „Es ist zu befürchten, dass der neue
Grenzwert auch 2010 an vielen Orten nicht eingehalten wird“, erklärte
UBA-Präsident Jochen Flasbarth….
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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39733/
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- CHEMIKALIEN -
FLAMMSCHUTZMITTEL
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- 1. 03. 2010
- Leider nur in Englisch:
- Kellyn S.
Betts: Endocrine Damper? Flame Retardants Linked to Male Hormone, Sperm
Count Changes
-
http://ehp03.niehs.nih.gov/article/fetchArticle.action?articleURI=info%3Adoi%2F10.1289%2Fehp.118-a130b
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- CHEMIKALIEN -
FORMALEDHYD - ASTHMA bei KINDERN
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- 1. 03. 2010
- Leider auch nur in
Englisch:
- Gerald
McGwin, Jeffrey Lienert, John I. Kennedy:
-
Formaldehyde Exposure and Asthma in Children: A Systematic Review
-
- Der ganze Artikel unter
http://ehp03.niehs.nih.gov/article/fetchArticle.action?articleURI=info%3Adoi%2F10.1289%2Fehp.0901143
-
- Alle Artikel (also nicht
nur die Abstracts) der Zeitschrift Environmental Health Perspectives (EHP)
sind kostenlos runterzuladen. Eingangssite:
http://ehp03.niehs.nih.gov/
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- CHEMIKALIEN -
GEFAHRSTOFFE
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- 19.01.2010
- Gefahrstoffe
ermitteln und beurteilen mit der IFA-Gefahrstoffliste
- Ein umfassendes,
kompaktes und aktuelles Nachschlagewerk zum Thema Gefahrstoffe hat das
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
heute veröffentlicht. Die IFA-Gefahrstoffliste enthält alle wichtigen
Informationen, um Gesundheitsgefährdungen durch Gefahrstoffe zu beurteilen.
Sie ist eine kostenlose und praktische Unterstützung für Betriebe,
Aufsichtsbehörden, Arbeitsmediziner und andere, die sich mit Gefahrstoffen und
Gesundheitsschutz befassen. ...
- Die Gefahrstoffliste
kann unter
www.dguv.de/ifa/gefahrstoffliste heruntergeladen oder als Druckfassung
über
ifa-info@dguv.de kostenlos bestellt werden.
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- CHEMIKALIEN -
ORGANOCHLORVERBINDUNGEN
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- Iß keinen Jäger,
schon gar keinen männlichen
- Von der höheren
xenobiotischen Last des Räubers gegenüber dem Vegetarier und des Männchens
gegenüber dem Weibchen
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- Seit Februar 2010 auf
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http://www.safer-world.org/d/chem/Organochlorverbindungen.htm
- Dank an die Uni Ulm, den
folgenden Artikel aus "Uni Ulm Intern Mai 1996" kopieren zu duerfen.
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Originalsite:
http://www.uni-ulm.de/uui/1996/int0596.htm#7
- Der Artikel ist auch im
Jahre 2010 aktuell und brisant
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- CHEMIKALIEN -
PESTIZIDE
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- 26.01.10
- Von Greenpeace:
- Die Greenpeace-Tests
auf Pestizidrückstände in Obst und Gemüse seit dem Jahr 2001 haben zu
Verbesserungen in Lebensmittelanbau und -handel geführt.
- Doch nach wie vor sind
Lebensmittel mit gesundheitsgefährdenden Pestiziden belastet. Außerdem werden
hohe Konzentrationen einzelner Pestizide zunehmend durch geringe Dosen
mehrerer gefährlicher Wirkstoffe ersetzt. Über die gefährlichsten Pestizide
informiert Greenpeace jetzt mit einer neuen Studie.
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- Die "Schwarze Liste
der Pestizide in Lebensmitteln II" aktualisiert und erweitert die erste
Ausgabe aus dem Jahr 2008. Sie zeigt auf, welche besonders gefährlichen
Pestizide zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung noch immer eingesetzt
werden. Greenpeace fordert von Landwirten, Handel und Politik, diese
Wirkstoffe umgehend durch ungefährliche Methoden zu ersetzen.
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- Die Greenpeace-Liste
ist Vorreiter für ähnliche Listen des Lebensmittelhandels. Die neue Studie
vergleicht die in der Zwischenzeit von einzelnen Handelsgruppen entwickelten
Pestizid-Listen.
- Mehr unter
www.greenpeace.de
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- Pestizid macht
männliche Frösche weiblich
- Häufig verwendetes
Atrazin wirkt als Hormongift
- Krallenfrösche
veränderten ihr Geschlecht
- Atrazin ist eines der
weltweit am häufigsten verwendeten Pestizide. Einer Studie von Forschern der
University of California in Berkeley http://www.berkeley.edu zufolge, kann
die Substanz bei erwachsenen Fröschen zur Unfruchtbarkeit und sogar zur
Geschlechtsumwandlung führen. In der jüngsten Ausgabe des
Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences
berichten die Forscher über die neuen Erkenntnisse.
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- In einer Studie wurden
drei Viertel der männlichen Frösche mit dem Pestizid "chemisch kastriert".
"Sie waren nicht mehr in der Lage sich zu vermehren", so Studienleiter Tyrone
Hayes, Professor für integrative Biologie. Bei jedem zehnten männlichen Frosch
kam es sogar zu einer Geschlechtsumwandlung. "Die männlichen Frösche litten
unter Testosteronmangel und verloren all jene Fähigkeiten, die vom Hormon
gesteuert werden", so der Forscher.
-
- Studie:
http://berkeley.edu/news/media/releases/2010/03/01_frogs.shtml
- Deutscher Pressetext:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=100303003
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- CHEMIKALIENBEWERTUNG
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- Von der ETH Zuerich
- Eine Veroeffentlichung
aus dem Jahre 1999, jedoch immer noch in vielen Teilaspekten aktuell:
- Chemikalienbewertung
in Ökobilanzen
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http://www.lcainfo.ch/DF/DF%201%20bis%2012/df10.pdf
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- ELEKTRO-MAGNETISCHE
STRAHLUNG
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- 05.02.2010
- Neue Broschüre
informiert über die Wirkungen von Elektrosmog und gibt Tipps zum Schutz
- Das Umweltministerium
von NRW bietet eine neue Broschüre zum Thema „Elektrosmog – Quellen. Wirkung.
Vorsorge“ an. „Damit leisten wir einen Beitrag zur seriösen Information über
dieses immer wieder aktuelle Thema“, sagt Umweltminister Eckhard Uhlenberg.
Viele Bürgerinnen und Bürger befürchten gesundheitliche Risiken durch
elektromagnetische Felder, denen sie zu Hause und im Beruf ausgesetzt sind:
durch Handys, Mobilfunkantennen und andere Strahlungsquellen.
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- Neben der Information
über den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu den Wirkungen gibt es konkrete
Tipps, wie jeder Einzelne die Belastung durch Elektrosmog reduzieren und sich
persönlich am besten schützen kann. Zudem wird aufgeklärt, welchen
gesetzlichen Schutz es gibt. „Mit dieser Broschüre kann sich jeder ein Bild
von den möglichen Auswirkungen des Elektrosmogs machen“, so Uhlenberg. Ziel
sei es auch, den öffentlichen Dialog über die Chancen und Risiken der neuen
Technologien zu befördern.
http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/pdf/elektrosmog.pdf
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- ***
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- Aus dem
Mobilfunk-Newsletter der Bürgerwelle e.V.:
-
- 9.02.2010
- So gefährlich ist
Handystrahlung
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/453/
-
- Haben Honigbienen
Probleme mit dem Mobilfunk?
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/440/
-
- Kein Sender mehr im
Kirchturm
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http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/442/
-
- 15.02.2010
- Blut verklumpt unter
Handyeinfluss
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http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/423/
-
- Aufklärung über
Mobilfunkrisiken wird an die Industrie delegiert
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http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/424/
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-
Mobilfunknetzbetreiber: Das große Versagen droht
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http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/425/
-
- Diskussion um
Mobilfunkbetreiber
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http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/426/
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- 11. 01. 2010
- Weniger als ein
Drittel der Handys strahlungsarm
- München – Weniger als
ein Drittel der hierzulande verkauften Handys haben einem Test zufolge eine
geringe Strahlenbelastung. Die meisten aktuellen Mobiltelefone würden den
Grenzwert des Bundesumweltministeriums und der Jury Umweltzeichen nicht
einhalten, berichtete die Zeitschrift „Chip Test & Kauf“ am Montag aus ihrer
neuesten Ausgabe. Sie testete 191 Handys auf ihren Strahlenwert. ...
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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39611/Weniger_als_ein_Drittel_der_Handys_strahlungsarm.htm
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- GRUENE GENTECHNIK
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- Vom Informationsdienst
Gentechnik:
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- Standortregister:
Gentechnik-Pflanzen nicht korrekt eingetragen
- Wie Greenpeace
berichtet, sind einige der vorsorglich für den MON 810-Anbau angemeldeten
Flächen fehlerhaft im Standortregister eingetragen worden. Bei sechs von 24
angemeldeten Flächen in Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern stimmt
entweder die Größe oder der Standort der Flächen nicht. Einige der Fehler sind
auf Landwirte zurückzuführen, die im Moment Schadensersatz vom BVL fordern,
weil sie letztes Jahr keinen Gentechnik-Mais anbauen durften. Interessant ist
auch die vorsorgliche Anmeldung der Gentechnik-Kartoffel. Während in den
letzten Jahren der Anbau der "Amflora" unter Versuchsanbau lief, wurde dieses
Jahr ganz optimistisch ein kommerzieller Anbau angemeldet - für den Fall, dass
die EU den Anbau noch rechtzeitig zulässt.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21395.html
-
- Kommerzieller Anbau
von Gentechnik-Sojabohnen in Brasilien
Der von BASF und Embrapa entwickelten herbizidtoleranten Gentechnik-Sojabohne
ist von der brasilianischen Kommission für Biosicherheit CTNBio die Zulassung
zum kommerziellen Anbau in Brasilien erteilt worden. Da Brasilien ein
Soja-Exportland ist, muss nun auch ein Markt geschaffen werden. Für die
Importländer, wie beispielsweise die EU, stehen die Genehmigungen allerdings
noch aus. Eine Notwendigkeit zum Import von Gentechnik-Soja besteht in der EU
nicht. …
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21388.html
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- Ein Herz für die
Gentechnik-Industrie - 100 Tage Schwarz-Gelb
Die Umweltverbände ziehen Bilanz nach 100 Tagen schwarz-gelbe Regierung. Ob
beim Thema Gentechnik-Kartoffel Amflora, MON 810-Anbau-Verbot oder
Ohne-Gentechnik-Kennzeichnung: Die neue Regierung legt mehr Wert auf
Industrie-Interessen als auf Verbraucherschutz, so das Fazit von Greenpeace,
NABU, BUND, WWF und DNR. Obwohl 70% der Verbraucherinnen und Verbraucher
Gentechnik in der Landwirtschaft und im Essen ablehnen, setzt die neue
Regierung auf Gentechnik-Pflanzen.
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http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21377.html
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- Superunkräuter durch
Gentechnik
- Die Versprechen der
Gentechnik-Industrie sind groß: Mit der Ausweitung des Gentechnik-Anbaus
sollen höhere Erträge für die Bauern erzielt und die Umwelt mit weniger
Spritzmittel belastet werden. Die Umweltorganisation Global 2000 zeigt nun
erneut auf, dass das Gegenteil der Fall ist: Der Anbau von Gentechnik-Soja und
-Baumwolle bringt den Landwirten in den USA zunehmende Schwierigkeiten. Das
Problem liegt auf der Hand: Zwar sind die Pflanzen gegen
Unkrautvernichtungsmittel durch gentechnische Verfahren resistent. Die
Anwendung mit den Spritzmitteln soll dadurch vereinfacht werden. Doch auch
Unkräuter wie die Pflanze Amaranthus Palmeri bilden bei immer gleicher
Anwendung Resistenzen gegen das Monsanto-Gift Roundup.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21370.html
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- Gentechnik-Mais:
Gefahr für die Gewässer?
- Wirkt sich der Anbau von
Bt-Mais auf die angrenzenden Bäche und Seen aus? Interessant sind
Untersuchungen zu Köcherfliegen. Denn sie sind eng verwandt mit
Schmetterlingen, gegen die der Gentechnik-Mais durch sein Bt-Gift resistent
ist. Und ihre Larven leben im Wasser. Das Bt-Gift wurde in teils hohen
Konzentrationen in Gewässern nachgewiesen werden. Der NABU hat nun neueste
Erkenntnisse zusammengefasst.
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http://www.nabu.de/themen/gentechnik/schutzgebiete/06632.html
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- NANOTECHNOLOGIE
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- Europäische
Kommission veröffentlicht Durchführungsbericht zu Nanotechnologien.
- 5% der Forschungsmittel
für Risikobewertung und Risikomanagement
- Die Europäische
Kommission hat ihren 2. Durchführungsbericht im Rahmen des Aktionsplans für
Nanowissenschaften und Nanotechnologien veröffentlicht. In dieser Mitteilung
kommt die Kommission zu dem Schluss, dass die derzeitige Strategie in den
kommenden Jahren fortgesetzt werden soll und …
-
-
http://www.eu-umweltbuero.at/cgi-bin/newsletter/eunews.pl?aktion=framebau&newsid=2267&nummer=130/2010&zg=13
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- ***
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- Tagung "Regulierung
von Nanomaterialien -
- Verantwortlicher
Umgang mit verbrauchernahen Produkten
- 18. Februar 2010,
Bundesministerium für Gesundheit in Wien
- Tagungsprogramm:
http://nanotrust.ac.at/BMG2010/20100218_programm.pdf
-
- Vortrag: Sabine Greßler,
René Fries:
- Nanosilber in
Kosmetika, Hygieneartikel und Lebensmittelkontaktmaterialien
- Produkte,
gesundheitliche und regulatorische Aspekte
http://www.bmg.gv.at/cms/site/attachments/3/4/7/CH0983/CMS1267090819397/nano-silber-studie.pdf
-
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-
- RADIOAKTIVITAET
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- 4. 03. 2010
- Aus Strahlentelex
Nr.556-557, 24.Jahrgang
-
- Strafanzeigen gegen
Strahlenschutz-Berater der Regierung erstattet
- Gegen vier
verantwortliche Berater der Bundesregierung, deren Empfehlungen in die
amtliche Strahlenschutzpraxis eingegangen sind, hat die Bürgerinitiative
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. jetzt im Januar 2010 Strafanzeige
erstattet. Die Anzeige richtet sich gegen den Hannoveraner Prof. Dr. Rolf
Michel, bisheriger Vorsitzender der Strahlenschutzkommission (SSK), den
Essener Prof. Dr. U. W. Müller, Vorgänger von Michel als Vorsitzender der SSK,
den Hauptberater in der Arbeitsgruppe „Freigabe“ der SSK, Dr. S. Thierfeldt,
der Mitarbeiter der Firma Brenk-Systemplanung in Aachen ist, und gegen Dr. G.
Schaller vom Institut für Strahlenhygiene in Neuherberg bei München des
Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). ...
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- „Weltniveau“ im
Arbeitsschutz:
- Professor Arndt und
die Lungenfibrose bei Wismut-Bergleuten
- Von Inge
Schmitz-Feuerhake und Sebastian Pflugbeil
- Zur Anerkennung einer
Lungenfibrose bei Beschäftigten der früheren Sowjetisch-Deutschen
Aktiengesellschaft Wismut (SDAG Wismut in Sachsen und Thüringen) als
Berufskrankheit verlangt die Berufsgenossenschaft Bergbau (BBG) den Nachweis
einer extrem hohen Lungendosis bei den Betroffenen. Lungenfibrosen in Folge
von Staub sind jedoch ein typisches Berufsleiden von Bergleuten auch ohne
Strahlenbelastung. Die BBG stützt ihre Haltung auf ein Gutachten von Prof.
Dietrich Arndt, vormals führender Arbeits- und Strahlenmediziner der DDR.
Kombinationswirkungen von Staub und Strahlung werden in dem Gutachten nicht
untersucht, obwohl der Titel diesen Eindruck erweckt.
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- Tschernobyl-Folgen:
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Geschlechterverhältnis bei der Geburt in Bayern nach Tschernobyl
- Von Alfred Körblein
- Im Januar 1987, 9 Monate
nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl, war das Verhältnis zwischen männlichen
und weiblichen Geburten (Geschlechterverhältnis bei der Geburt) in Bayern
signifikant um 5,5 Prozent gegenüber dem Trend der Jahre 1980 bis 1992 erhöht
(p=0,0185). Außerdem zeigt sich in diesem Monat ein signifikanter Anstieg des
Geschlechterverhältnisses um 0,29 Prozent pro Kilobecquerel Cäsium-137 pro
Quadratmeter (kBq/m² Cäsium-137) Bodenbelastung (p=0,011). Nach 1987 ist keine
Abweichung des Geschlechterverhältnisses vom Wert vor Tschernobyl für Bayern
nachweisbar.
-
- Mehr unter
www.strahlentelex.de
- Die vollständigen
Berichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Kostenloses Probeexemplar uber
strahlentelex@t-online.de
-
- ***
-
- 07.12.2009
- Die Förderung von
Erdöl und -gas belastet auch in Deutschland die Umwelt. Studien belegen, dass
eine Gefahr bislang völlig ignoriert wurde:
Radioaktivität, die bei der Förderung freigesetzt wird. Die Industrie
verharmlost, die Bundesregierung schweigt.
-
http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/4/radioaktivitaet/1.jhtml?rubrikenstyle=wirtschaft
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- KRANKEITEN
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- 28. 12. 2009
- Krankenhauskeime
- Desinfektionsmittel
können Antibiotika-Resistenzen auslösen
- Gefahrenquelle im
Krankenhaus: Desinfektionsmittel können bei Bakterien offenbar die Entwicklung
von Resistenzen gegen Antibiotika fördern - selbst wenn die Erreger nie zuvor
mit den Medikamenten in Kontakt gekommen waren. Das zeigen Experimente
irischer Forscher.
-
- In Deutschland sterben
jedes Jahr zwischen 10.000 und 15.000 Menschen, weil sie sich im Krankenhaus
eine schwere Infektion zugezogen haben. Mitschuldig daran sind auch
Bakterienstämme, die gegen Antibiotika resistent sind. Irische Forscher haben
nun einen bisher unbekannten Mechanismus gefunden, wie solche gefährlichen
Stämmen entstehen können: Stimmen die Erkenntnisse der Wissenschaftler, dann
dürfte nicht nur der falsche Einsatz von Antibiotika an den Resistenzen schuld
sein, sondern auch der Gebrauch von Desinfektionsmitteln. ….
- Fleming und Kollegen
fordern nun, weitere Faktoren zu untersuchen, die zu einer
Antibiotika-Resistenz beitragen könnten. Bisher nahmen Wissenschaftler an,
dass Resistenzen nur entstehen, wenn Antibiotika nicht alle Bakterien
abgetötet haben. Dann bilden die überlebenden Mikroorganismen neue
Bakterienstämme. Auf diese zeigt das eingesetzte Antibiotikum dann keine
Wirkung mehr.
- Das Problem ist
gravierend. "Grobe Schätzungen haben ergeben, dass weltweit mehr Menschen an
Infektionskrankheiten durch resistente Bakterien sterben als an Aids", sagte
etwa Uwe Frank, Klinischer Mikrobiologe am Institut für Umweltmedizin an der
Universität Freiburg. Die Immunschwächekrankheit forderte 2007 zwei Millionen
Todesopfer.
-
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,669307,00.html
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- Antibiotikaresistente
Mikroorganismen - eine Herausforderung
- Antibiotika - die
einstigen Wunderwaffen gegen ehemals tödliche Infektionskrankheiten - haben
sich durch zu häufigen Gebrauch abgenutzt. Die Europäische Union hat den
Handlungsbedarf erkannt und das Projekt BURDEN (Burden of Resistance and
Disease in European Nations) ins Leben gerufen. Das EU-Projekt ist auf drei
Jahre angelegt, hat ein Volumen von 1,8 Millionen Euro und wird vom Institut
für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg
koordiniert.
-
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http://www.biopro.de/standort/5_bioregionen/bioregio_freiburg/index.html?lang=de&artikelid=/artikel/02566/index.html
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Hrsg: Franz Daschner, Markus
Dettenkofer, Uwe Frank, Martin Scherrer
-
Praktische
Krankenhaushygiene und Umweltschutz
- 3., vollständig
überarbeitete und erweiterte Auflage
http://www.spitalhygiene.ch/Html/PDF/Daschner/Inhaltsverzeichnis.pdf
-
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-
- INTERNET
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- Aus der Zeitschrift
Umwelt-Medizin-Gesellschaft (umg) 4/2009:
- Wolfgang Baur:
- Zur Rolle der
Patienten-Arzt-Beziehung im Kontext von Umwelt, Medizin und Gesellschaft
-
- Verständnisprobleme
zwischen Arzt und Patient sind schon lange Gegenstand von Studien. Meist geht
es dabei um Einnahme von Medikamenten, v. a. um die Tatsache, ob verordnete
Medikamente wirklich genommen werden. Allgemein ist die Therapietreue
unidirektional von Patient gegenüber dem Arzt gemeint.
-
- Neuerdings wird der
Begriff compliance oder auch Adhärenz genannt und damit weitergehend
definiert. Es geht um die Verständigung vom Arzt in der Rolle des Wächters
über die wirtschaftliche Verordnung und vom Patienten in der Rolle des Käufers
von medizinischer Ware - und umgekehrt, der Kontrolle des Patienten über die
ärztlichen Handlungen. ....
-
- Den Artikel ist mit
freundlicher Genehmigung des Autors und der umg als pdf-Datei unter
www.safer-world.org/d/lit/umg-409-Baur.pdf downzuloaden
-
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- INDUSTRIE
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- 19. Februar 2010
- Uno-Studie -
Großkonzerne verursachen billionenschwere Umweltkosten
- Es ist eine Studie, die
für Aufsehen sorgen dürfte: Laut einer Uno-Erhebung haben die 3000 weltgrößten
Konzerne 2008 Umweltschäden in Höhe von 2,2 Billionen Dollar verursacht.
Wissenschaftler sprechen von einem "absolut neuen Paradigma" in der
Klimawandel-Debatte.
-
- Hamburg - Müssten
Unternehmen für die Schäden, die sie der Umwelt zufügen, zahlen, würde das
ziemlich teuer werden: Einer noch unveröffentlichten Studie der Vereinten
Nationen (Uno) zufolge würde das die weltgrößten Unternehmen ein Drittel ihres
Gewinns kosten. Das berichtet die britische Zeitung "Guardian" am Freitag.
-
- Die Studie, die von der
Londoner Beratungsgesellschaft Trucost erstellt wurde und im Sommer
veröffentlicht wird, kommt zu dem Ergebnis, dass der geschätzte Schaden im
Jahre 2008 etwa 2,2 Billionen US-Dollar beträgt. Mehr als die Hälfte der
berechneten Kosten wird durch den Klimawandel verursacht, der durch
Treibhausgase entsteht. Ein weiterer großer Kostentreiber ist die
Verschmutzung des Trinkwassers und der Luft durch Feinstaub.
-
- "Wir sprechen von einem
absolut neuen Paradigma", sagt Richard Mattison, Studienleiter bei Trucost.
"Die globale Wirtschaft ist einem großen Risiko ausgesetzt. Die Märkte sind
sich dessen nicht vollständig bewusst und wissen nicht, wie sie damit umgehen
sollen."
-
- Zumal die Rechnung
einige Kostentreiber noch gar nicht berücksichtigt: Nicht darin enthalten sind
die Schäden, die durch privaten und öffentlichen Konsum entstanden sind. Auch
sind langfristigen Schäden abseits vom Klimawandel werden nicht quantifiziert.
Der Abschlussbericht wird diese Dinge berücksichtigen. Der Schaden dürfte also
die 2,2 Billionen Dollar noch übersteigen.
-
- URL:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,678963,00.html
-
-
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-
- TV
-
- 02. 03. 2010
- Frontal 21: Gefahr im
Büro - Drucker machen krank
- von Steffen Judzikowski
und Herbert Klar
-
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,8043175,00.html
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Gut und ziemlich
ungewoehnlich, dass die interviewten Wissenschaftler eindeutig Position
beziehen.
-
- ***
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- 22. 2. 2010
- WDR Fernsehen:
Asbest! Ein Schadstoff kehrt zurück - die story -
- Ein Film von Inge
Altemeier
- Asbest ist seit mehr als
einem Jahrzehnt in Deutschland verboten. Doch der giftige Staub kehrt zurück
und das offenbar ganz legal.
-
http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2010/0222/index.jsp
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-
- TERMINE
-
- Krank durch
Schadstoffe
- Erkennen - Messen -
Vermeiden
- 14. Frankfurter
Kolloquium
- Am 13. März 2010 im
DGB-Gewerkschaftshaus
- Veranstalter:
Selbsthilfegruppe für Chemikaliengeschädigte im Rhein-Main-Gebiet
-
Programmflyer
http://www.safer-world.org/d/Kolloquium.pdf
-
-
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- POLTIK - BEHOERDEN
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-
- BUNDESTAG
-
- 3.03.2010
- Umweltausschuss
diskutiert Studie über erhöhtes Krankheitsrisiko durch Fluglärm
- Ausschuss für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
- Berlin: (hib/AS/LEU)
Menschen, die im Umfeld von Flughäfen einer besonderen Lärmbelastung
ausgesetzt sind, haben ein höheres Erkrankungsrisiko. So lautet das Fazit
einer Studie von Professor Eberhard Greiser, die im Auftrag des
Bundesumweltamtes erstellt und Mittwochvormittag im Umweltausschuss
vorgestellt wurde. Für die Studie ”Risikofaktor nächtlicher Fluglärm“ hatte
Greiser untersucht, ob Fluglärm zu ernsthaften Erkrankungen wie etwa
Schlaganfällen führen kann. Basis seiner Untersuchung waren die Fluglärmdaten
des Jahres 2004 und die Daten von rund einer Million Versicherter von acht
gesetzlichen Krankenkassen. Dabei wurden die Fluglärmdaten mit den Adressdaten
der Versicherten verglichen. Nach den Untersuchungen Greisers konnte dabei
durch den nächtlichen Fluglärm sowohl ein erhöhtes Risiko von Schlaganfällen
als auch für koronare Herzkrankheiten festgestellt werden. In einer ersten
Studie hatte Greiser im Jahr 2006 bereits eine kausale Beziehung zwischen
Fluglärm und der Entstehung von Bluthochdruck nachgewiesen.
- ....
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_03/2010_064/02.html
-
- ***
-
- Patientenrechtegesetz
-
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/009/1700907.pdf
-
- ***
-
- 9. 02. 2010
- Neue Verordnung über
Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen
- Ausschuss für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit
- Berlin: (hib/HIL/STO) Um
die Qualität der Luft in Deutschland zu verbessern, sollen künftig neue
Grenzwerte zum Beispiel für ultrafeinen Feinstaub gelten. Mit den Stimmen der
Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP stimmte der Ausschuss für die 39.
Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (17/508
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/005/1700508.pdf ), die eine
EU-Richtlinie (2008/50/EG
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_03/2010_057/02.html ) in
deutsches Recht umsetzen soll. Die Fraktion Die Linke stimmte gegen die
Vorlage, die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich.
-
- Mit der Verordnung zur
Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (39. BImSchV) werden alte
Luftqualitätsrichtlinien neu strukturiert sowie neue Zielwerte und Methoden
für die Überwachung der Luftreinheit festgelegt. Regelungen der alten 22. und
33. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz werden in dem neuen Regelwerk
zusammengefasst. Die alten Grenzwerte der Richtlinien werden darin übernommen.
Hinzu kommen neue Grenzwerte für kleinere Feinstäube wie PM 2,5. Außerdem
sieht die Verordnung Fristverlängerungen für die Einhaltung von Grenzwerten
bei Schadstoffemissionen vor.
-
- Während sich Abgeordnete
der Koalitionsfraktionen uneingeschränkt hinter die Verordnung stellten,
kritisierten die SPD- und vor allem die Grünen-Fraktion, die Verordnung sei
zwar ein Schritt in die richtige Richtung, bleibe aber weit hinter dem
Möglichen zurück. Die Linksfraktion beklagte, dass in der Verordnung nicht
grundsätzlich niedrigere Grenzwerte vorgesehen seien.
-
- ***
-
- 18.01.2010
- Ernährung und
Landwirtschaft/Antwort
- Berlin: (hib/HAE/MPI)
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wird
voraussichtlich im Sommer 2010 eine Studie über gesundheitsgefährdende Stoffe
in Schuhen veröffentlichen. Wie die Bundesregierung in einer Antwort
(17/392
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/003/1700392.pdf ) auf eine Kleine
Anfrage der Fraktion Die Linke (17/321
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/003/1700321.pdf ) mitteilt,
konzentrierten sich die Untersuchungen auf die so genannten polyzyklischen
aromatischen Kohlenwasserstoffe. Über Anzahl und Art krebserregender Stoffe in
Kinderspielzeugen, die seit dem 1.Januar 2008 bekannt wurden und Anlass für
die Anfrage waren, lägen momentan jedoch keine Informationen vor. ”Die
Überwachung der Einhaltung der Sicherheitsanforderungen bei Spielzeugen
obliegt […] den Ländern“, heißt es von Seiten der Regierung. Es werde aber
eine Liste über ”besonders besorgniserregende Stoffe“, erstellt, die eine
Informationspflicht seitens der Erzeuger nach sich ziehen wird.
- Momentan gebe es eine
Regelung für Materialien, die in Kontakt mit Lebensmitteln geraten. Danach
dürfen Stoffe, die krebserregend, erbgutverändernd oder
fortpflanzungsgefährdend sein könnten, nicht nachweisbar sein. Die Regierung
setzt sich nach eigener Darstellung auf EU-Ebene dafür ein, dass diese
Regelung auch für Spielzeug übernommen wird.
- Für den Verbraucher
bestehe die Möglichkeit, sich über die Datenbank der Marktüberwachungsbehörden
der EU oder dem Produktsicherheitsportal der Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin weitergehend zu informieren.
-
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_01/2010_009/06.html
-
- ***
-
- 12.01.2010
- Regierung für
Veröffentlichung klinischer Studien auf EU-Ebene
Gesundheit/Antwort
- Berlin: (hib/MPI/JOH)
Die Bundesregierung will sich auf europäischer Ebene für die Bereitstellung
klinischer Prüfdaten für die Öffentlichkeit einsetzen. Schon heute gebe es
eine Registrierungspflicht für alle klinischen Prüfungen innerhalb der
Europäischen Union in der so genannten EudraCT-Datenbank, die aber noch
behördenintern sei, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/349
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/003/1700349.pdf ) auf eine Kleine
Anfrage der Linksfraktion (17/163
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/001/1700163.pdf ). ”Dafür, dass ein
Teil der Datenbank künftig auch öffentlich zugänglich sein wird, setzt sich
das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auch auf europäischer Ebene ein“,
heißt es weiter. Konkret wirke das Ministerium in EU-Arbeitsgruppen zur
Erarbeitung der erforderlichen EU-Leitlinien mit, ”mit denen insbesondere die
Datenfelder identifiziert und charakterisiert werden sollen, die der
Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden“.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_01/2010_005/02.html
-
- ***
-
- 8. 01. 2010
- Lagerung von
Uranhexaflorid in Deutschland
- Berlin: (hib/AS/MPI) In
Deutschland lagern derzeit in der Urananreicherungsanlage Gronau (UAG) zirca
4.700 Tonnen Uranhexaflorid (UF6). Diese Zahl nennt die Bundesregierung in
einer Antwort (17/253
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/002/1700253.pdf ) auf eine Kleinen
Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (17/96
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/000/1700096.pdf ) über die Lagerung
und Sicherung von Uranhexaflorid. Bei dem Stoff handelt es sich um eine
radioaktive Verbindung aus Uran und Fluor, der zur Urananreicherung eingesetzt
wird. Der Urandurchsatz in der Urananreicherungsanlage Gronau betrug nach
Schätzungen der Bundesregierung im Jahr 2009 rund 4.550 Tonnen. In ihrer
Anfrage hatten sich die Grünen zudem danach erkundigt, warum Uranhexaflorid
als ”Wertstoff“ und nicht als Atommüll eingestuft werde. Mit dem Verweis auf
das Atomgesetz (AtG) schreibt die Regierung, dass es sich bei mit Uran-235
angereichertem UF6 um einen Kernbrennstoff handele. UF6 mit natürlicher
Isotopenzusammensetzung und an Uran-235 abgereichertem UF6 werde hingegen als
sonstiger radioaktiver Stoff klassifiziert.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_01/2010_003/03.html
-
- 5. 01. 2010
- Krebserregende Stoffe
in Kinderspielzeug
- Ernährung und
Landwirtschaft/Kleine Anfrage
- Berlin: (hib/ELA/BOB)
Was die Bundesregierung tut und tun will, um Kinder vor krebserregenden
Schadstoffen in Spielzeugen zu schützen, will die Linksfraktion in einer
Kleinen Anfrage (17/321
http://dip.bundestag.de/btd/17/003/1700321.pdf ) wissen. Dabei geht es
laut Fragesteller vor allem um polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
(PAK), die bei der Verarbeitung von Gummi und elastischen Kunststoffen
eingesetzt würden. Die Parlamentarier wollen daher erfahren, ob die
Bundesregierung die Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung teile,
wonach die derzeit gültigen PAK-Werte die Gesundheit von Kindern nicht
ausreichend schützten, und dass krebserregende Stoffe analog zum
Lebensmittelrecht in Spielzeugen generell nicht nachweisbar sein sollten.
Zudem interessiert sich die Linksfraktion unter anderem dafür, mit welchen
Maßnahmen die Bundesregierung sicherstellen will, dass in Deutschland ab
sofort keine Kinderspielzeuge mit kritischem PAK-Wert in die Hände der
Verbraucherinnen und Verbraucher gelangt.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_01/2010_001/08.html
-
- Verbreitung von
Schädlingen mit und ohne Agro-Gentechnik
- Ernährung und
Landwirtschaft/Kleine Anfrage
- Berlin: (hib/ELA/BOB)
Detaillierte Informationen über Maisanbau, die Maisschädlinge Maiszünsler und
Maiswurzelbohrer sowie weitere Schadinsekten und die Agrogentechnik möchte die
Linksfraktion in einer Kleinen Anfrage (17/305
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/003/1700305.pdf ) erfahren. ”In der
Debatte um die Risikotechnologie Agro-Gentechnik spielt das Argument der
Kontrolle von Schadinsekten nach wie vor eine große Rolle“, schreiben die
Parlamentarier in ihrer Vorbemerkung. ”Neben einer notwendigen umwelt- und
verbraucherpolitischen Bewertung sowie einer Debatte über die agrartechnischen
und sozioökonomischen Folgen des großflächigen Anbaus transgener
Kulturpflanzen muss vor allem der Frage nach der Notwendigkeit trasgener
Pflanzen zur Schädlingskontrolle und nach möglichen Alternativen nachgegangen
werden“, heißt es weiter. Mit 27 Fragen will die Linksfraktion unter anderem
mehr über die Schäden durch die Problem-Insekten, über Forschungsvorhaben,
Erfahrungen im Ausland und den Runden Tisch zur Agro-Gentechnik erfahren.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_01/2010_002/04.html
-
- 16. 12 .2009
- Fraktionen nicht
zufrieden mit EU-Spielzeugrichtlinie
- Ausschuss für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
- Berlin: (hib/HIL/LEU)
Alle Fraktionen im Bundestag sind ebenso wie die Bundesregierung mit der
Europäischen Spielzeugrichtlinie nicht zufrieden. Die Mitglieder des
Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lobten am
Mittwochvormittag die Entscheidung der Bundesregierung, die Richtlinie nicht
zu unterschreiben. Fraktionen und Bundesregierung fordern unter anderem
deutlich strengere Grenzwerte und eine bessere Marktüberwachung. Bei der
Richtlinie sei ”dringender Nachbesserungsbedarf gegeben“, sagte ein Vertreter
der Bundesregierung im Ausschuss.
-
- Es könne nicht sein,
kritisierte eine Vertreterin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, dass für
Autoreifen bei bestimmten Stoffen niedrigere Grenzwerte gelten als bei
Kinderspielzeug. Aus Reihen der SPD-Fraktion hieß es, ein großes Problem liege
darin, dass das Chemikalienrecht Grundlage für Grenzwerte in Spielzeug sei und
nicht das Lebensmittelrecht. In der EU-Spielzeugrichtlinie seien die
geltenden Grenzwerte für bestimmte teilweise giftige Stoffe in Spielzeug nicht
gesenkt, sondern erhöht worden, beklagte eine Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion.
Entscheidend bei Spielzeug für Kinder seien außerdem nicht nur die Chemikalien
an sich, sondern die sogenannten Migrationswerte, also das, was aus einem
Spielzeug an chemischen Substanzen freigesetzt wird und über Haut oder
Schleimhäute in den Körper eindringen kann. Ein Sprecher der FDP-Fraktion
sprach sich dafür aus, weitere Bestrebungen nicht auf die nationale Ebene zu
beschränken, sondern auf europäischer Ebene zu handeln. Auch aus Reihen der
Linksfraktion hieß es, die bisherige EU-Richtlinie sei unzureichend. Zum
Schutz vor dem Import mangelhafter Spielzeuge aus dem Ausland müsse auch über
Importverbote nachgedacht werden, forderte Die Linke.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_12/2009_308/02.html
-
- ***
-
- 9. 12. 2009
- Im Bundestag notiert:
Atommülllager Asse II
- Umwelt/Kleine Anfragen
- Berlin: (hib/AS/JOH) Das
Atommülllager Asse II ist Thema von zwei Kleinen Anfragen von Bündnis 90/Die
Grünen. In einer Kleinen Anfrage (17/89 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/000/1700089.pdf
) erkundigt sich die Fraktion unter anderem nach der genauen stofflichen
Zusammensetzung und Aktivität von 515 Abfallgebinden , die in der
Bundestagsdrucksache 17/29 Nr. 84 erwähnt werden. Außerdem möchten sie von der
Bundesregierung Auskunft über die festgestellten Abweichungen hinsichtlich
genauer stofflicher Zusammensetzung, Aktivität und Aggregatzustand von für die
Asse bestimmten Altabfällen im Forschungszentrum Geesthacht. In einer zweiten
Anfrage (17/91
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/000/1700091.pdf ) geht es um die
Rechtsberatung und Informationspolitik beim Atommülllager Asse. Konkret fragt
die Fraktion nach dem zuständigen Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium,
der von 1994 bis 1998 für die Atommülleinlagerung im Endlager Morsleben
zuständig war und nach der 13. Wahlperiode als Berater in die Wirtschaft
wechselte. Die Grünen wollen wissen, an wie vielen und welchen Treffen und
Besprechungen der namentlich nicht genannte Beamte teilgenommen hat und wo
diese genau stattgefunden haben.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2009_12/2009_302/08.html
-
-
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-
- Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR)
-
- Pressemitteilungen 2010
(Stand 9. 03. 2010):
-
- „Risiko“ oder „Gefahr“?
Experten trennen nicht einheitlich
- Zwei BfR-Studien zur
Verwendung der Begriffe in der Risikokommunikation
- 04/2010, 26.02.2010
-
-
Kohlenmonoxid-Vergiftungen im Innenraum nehmen zu
- BfR-Broschüre wertet
Ärztliche Mitteilungen bei Vergiftungen 2008 aus
- 03/2010, 03.02.2010
-
- Toxoplasmose:
unterschätzte Gefahr
- BfR-Merkblatt zum Schutz
vor Infektionen
- 02/2010, 15.01.2010
-
- Lebensmittel - aber
sicher
- BfR informiert auf der
Internationalen Grünen Woche zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln
- 01/2010, 13.01.2010
-
- Pressemitteilungen:
http://www.bfr.bund.de/cd/1804
-
- ***
-
- 26.02.2010
- „Risiko“ oder
„Gefahr“? Experten trennen nicht einheitlich
- Zwei BfR-Studien zur
Verwendung der Begriffe in der Risikokommunikation
-
- Macht es einen
Unterschied, ob von einem Stoff ein Risiko oder eine Gefahr ausgeht? Für
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Risiken im Bereich des
gesundheitlichen Verbraucherschutzes bewerten, ist diese Unterscheidung von
großer Bedeutung, für gesellschaftliche Akteure, die diese Bewertungen nutzen,
spielt sie hingegen keine Rolle. ...
-
- Aus den Ergebnissen der
Untersuchungen folgt: Innerhalb von Expertengremien sind die Begriffe „Gefahr“
und „Risiko“ genau definiert. Für die Öffentlichkeit sollten Risikobewertungen
jenseits dieser Begrifflichkeiten jedoch stets verständlich präsentiert und in
einem Dialog mit Rückkopplungsmöglichkeit vermittelt werden. Da die
Unterscheidung zwischen den Begriffen „Gefahr“ und „Risiko“ den vorliegenden
Untersuchungen zufolge für Experten aus der Wirtschaft, aus
Nichtregierungsorganisationen und für Laien eher unerheblich ist, sollte dies
in der Risikokommunikation generell Berücksichtigung finden. …
- Pressetext online:
http://www.bfr.bund.de/cd/48560
-
- Dokumente:
-
- -Evaluierung der
Kommunikation über die Unterschiede zwischen „risk“ und „hazard“ (BfR-Wissenschaft
02/2009 vom 06.04.2009) (PDF-Datei, 1374 KB) blocked::
http://www.bfr.bund.de/cm/238/evaluierung_der_kommunikation_ueber_die_unterschiede_zwischen_risk_und_hazard.pdf
- -Kommunikation von
Risiko und Gefährdungspotenzial aus Sicht verschiedener Stakeholder (BfR-Wissenschaft
01/2010 vom 22.02.2010) (PDF-Datei, 1123.4 KB)
-
http://www.bfr.bund.de/cm/238/kommunikation_von_risiko_und_gefaehrdungspotenzial_aus_sicht_verschiedener_stakeholder.pdf
-
- Zitat aus der 2. Datei
in der Zusammenfassung, S. 119:
- "Forderung nach
größtmöglicher Unabhängigkeit der Behörde von politischer Einflussnahme. ...
In Deutschland wird eine Informationsasymmetrie zwischen Wirtschaft und
Behörden einerseits und der Bevölkerung andererseits attestiert."
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Hervorhebung: Scherrmann.
- Es ist erstaunlich, dass
dieser Satz in einem BfR-Papier vorkommt.
- Die Frage ist nun, ob
diese Selbsterkenntnis irgendwelche Auswirkungen auf die zukuenftige Arbeit
des BfR hat, z. B. in Bezug auf Bisphenol A in Babyfläschchen . (siehe unter
CHEMIKALIEN-BISPEHENOL - A) oder in Bezug auf Duftstoffe.
-
- ***
-
- 03.02.2010
-
Kohlenmonoxid-Vergiftungen im Innenraum nehmen zu
- BfR-Broschüre wertet
Ärztliche Mitteilungen bei Vergiftungen 2008 aus
-
- Bei Vergiftungsfällen
mit Kohlenmonoxid im Innenraum verzeichnete das Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR) im Jahr 2008 eine leichte Zunahme.
Kohlenmonoxid-Vergiftungen sind ein Schwerpunkt der soeben erschienenen
Broschüre „Ärztliche Mitteilungen bei Vergiftungen 2008“. Danach wurden in
Deutschland insgesamt elf Fälle gemeldet, bei denen Erwachsene und Kinder
durch den Betrieb eines Holzkohlegrills in ihren Wohnungen Gesundheitsschäden
erlitten hatten. Die Broschüre beschreibt außerdem Vergiftungsfälle mit
Kohlenmonoxid beim Aufenthalt in Indoor-Gokart-Anlagen. Sie ist kostenlos beim
BfR erhältlich.
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Fuer mich ist dies ein
typisches Beispiel fuer die Arbeit des BfR:
- Aktionismus in
Randgebieten, zudem dort, wo es um individuelle Schuldzuschreibungen geht,
Inaktivitaet bzgl. Substanzen, die in vielen Alltagsgegenständen enthalten
sind und von der Industrie als unverzichtbar deklariert werden. Somit besteht
auch bei den Forschungsthemen eine Asymmetrie.
-
-
===================================================
-
- UBA
-
- 20.01.2010
- Wie sauber ist die
Luft in Deutschland?
- Feinstaubwerte auch
im Jahr 2009 erhöht – Stickstoffdioxidbelastung über dem ab 2010
einzuhaltenden Grenzwert
-
- Das Umweltbundesamt
(UBA) hat die Luftqualität des Jahres 2009 beurteilt.
- Die Auswertung beruht
auf den vorläufigen Daten und ergibt folgendes Bild:
- An 55 Prozent der
städtisch verkehrsnahen Luftmessstationen lagen im Jahr
- 2009 die
Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) über dem ab dem
1.1.2010 einzuhaltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm/Kubikmeter Luft (µg/m3).
-
- „Die
Stickstoffdioxidbelastung im Jahr 2009 war ähnlich hoch wie in den beiden
vergangenen Jahren. Es ist daher zu befürchten, dass der neue Grenzwert auch
im Jahr 2010 an vielen Orten nicht eingehalten werden wird.“, sagt Jochen
Flasbarth, Präsident des UBA.
-
-
Grenzwert-Überschreitungen treten vor allem in Städten und Ballungsräumen auf,
also dort, wo auch ein Großteil der Bevölkerung lebt. Stickstoffoxide
entstammen vornehmlich den Emissionen des Verkehrs sowie Verbrennungsprozessen
in Industrie und Haushalten.
-
- Auch die
Feinstaub-Konzentrationen (PM10) überschritten im Jahr 2009 erneut die bereits
seit 2005 geltenden Grenzwerte - trotz Maßnahmen in Bund, Ländern und
Kommunen. An 23 der insgesamt 408 Messstationen traten an mehr als 35 Tagen
PM10-Konzentrationen über 50 µg/m3 auf. An der Messstation Stuttgart Neckartor
wurde zudem der auf das Jahresmittel bezogene PM10-Grenzwert von 40 µg/m3
nicht eingehalten. Insgesamt war die Feinstaubbelastung im Jahr 2009 etwas
höher als 2008, dem Jahr, mit der seit 2000 geringsten Luftbelastung durch
Feinstaub
-
- „Die ergriffenen
Maßnahmen zur innerstädtischen Luftreinhaltung, wie die Einrichtung von
Umweltzonen sowie die Verschärfung der Anforderungen an Kaminöfen und andere
Kleinfeuerungsanlagen, waren richtig und hoch an der Zeit“, meinte Flasbarth.
-
- Die vorläufige
Auswertung der Luftqualitätswerte des Jahres 2009, auch im Vergleich zu den
Vorjahren, steht im Internet unter:
- http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennu
- mmer&Suchwort=3895;
aktuelle Daten zur Luftqualität unter:
- http://www.umweltbundesamt.de/luft/immissionssituation/index.htm
-
- Presseinfo:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/presseinfo-aktuell.htm
-
- ***
-
- 01.03.2010
- Fluglärm macht krank
- Studie am Flughafen
Köln/Bonn zeigt erhöhtes Risiko für Kreislauferkrankungen durch Nachtfluglärm
-
- Rund ein Drittel der
Bevölkerung klagt über Fluglärm - das zeigen repräsentative Umfragen des
Umweltbundesamtes (UBA). Hochgradig belästigt fühlen sich fünf Millionen
Bürgerinnen und Bürger. Die Klagen der Bevölkerung sind begründet, wie auch
die neue UBA-Studie „Risikofaktor nächtlicher Fluglärm“ von Prof. Greiser
zeigt. Für Herz- und Kreislauferkrankungen ist nachgewiesen: Im Vergleich zu
Personen, die keinem Fluglärm ausgesetzt sind, steigt das Erkrankungsrisiko
betroffener Personen mit zunehmender Fluglärmbelastung. Auch bei psychischen
Erkrankungen findet sich ein relevanter Befund: Bei Frauen sind die
Erkrankungsrisiken für Depressionen signifikant erhöht.
-
- Diese Ergebnisse stehen
im Einklang mit der vorausgegangenen „Arzneimittelstudie“ des UBA, die höhere
Medikamentenverschreibungen bei Personen nachwies, die nächtlichem Fluglärm
ausgesetzt sind. Eine große Studie im Umfeld verschiedener europäischer
Flughäfen (HYENA-Studie) aus dem Jahr 2008 stellte ebenfalls fluglärmbedingte
Gesundheitsrisiken fest: Personen, die verstärkt vom Nachtfluglärm betroffen
sind, weisen häufig höhere Blutdruckwerte auf, als Menschen in ruhigeren
Wohngebieten. „Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass wir mehr tun müssen, um
Bürgerinnen und Bürger vor Lärm zu schützen. Wir sollten im Sinne einer
nachhaltigen Mobilität, kritisch darüber nachdenken, welche Nachtflüge
wirklich notwendig sind“, sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth.
-
- Vom Flughafen Köln/Bonn
werden freiwillige Schallschutzmaßnahmen angeboten. Diese reduzieren zwar die
Lärmrisiken, können jedoch die gesundheitlichen Fluglärmwirkungen nicht
vollständig verhindern. Bedingt durch die Besonderheiten des Flugbetriebs -
der Flughafen Köln/Bonn hat einen relativ hohen Nachtfluganteil - sollten
weitere Analysen folgen. Bisher gibt es beispielsweise noch keine Antwort auf
die Frage, ob eine direkte Übertragung der Studienergebnisse zum Risiko durch
nächtlichen Fluglärm auf andere Flughäfen möglich ist.
-
- Die Studie „Risikofaktor
nächtlicher Fluglärm“ ist im Internet abrufbar unter
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3774
– Anlagen unter
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3775
.
-
- Weitere Information zum
Thema auf den Internetseiten des UBA:
-
- Lärmbelästigung:
Umweltbewusstsein in Deutschland 2008, Ergebnisse einer repräsentativen
Bevölkerungsumfrage:
-
-
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3678
-
- Arzneimittelstudie:
Greiser E, Greiser C, Janhsen K. Beeinträchtigung durch Fluglärm:
Arzneimittelverbrauch als Indikator für gesundheitliche Beeinträchtigungen;
Forschungsprojekt im Auftrage des Umweltbundesamtes:
-
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3153
-
- HYENA-Studie:
Presseinformation 003/2008; Hypertension and Exposure to Noise Near Airports:
the HYENA Study Jarup, Babisch, und andere:
-
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2008/pd08-003.htm
-
- ***
-
- Aktionsprogramms
Umwelt und Gesundheit:
- APUG - Newsletter Nr.
24, 5. März 2010
- Newsletter der
Geschäftsstelle des (APUG)
-
- Umwelt- und
Gesundheitspolitische Nachrichten:
- Fluglärm macht krank
- Aktualisierte Leitlinie
zur primären Allergieprävention
- Feinstaubwerte auch im
Jahr 2009 erhöht
- Nachtrag zur
Stoffmonographie Quecksilber
- Aktualisierte
Referenzwerte für Schadstoffe in Urin oder Blut von Kindern in Deutschland
- HBM-Werte für Blei im
Blut ausgesetzt
- Weltgesundheitstag 2010:
"Gesundheitsförderung in Städten"
- Frauenansichten 2010.
Lesekalender zum Thema Umwelt und Gesundheit
- ...
-
http://www.apug.de/aktuelles/index.htm
- Ausgewählte
Pressemitteilungen zum Thema Umwelt und Gesundheit:
http://www.apug.de/presse/index.htm
- Newsletter-Archiv und
Stichwortverzeichnis:
http://www.apug.de/newsletter/nl-archiv.htm
- UmweltMedizinischer
InformationsDienst (UMID):
http://www.umweltbundesamt.de/umid/index.htm
-
-
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-
- UMWELTRAT -
Sachverständigenrat für Umweltfragen
-
- Aktuelle Stellungnahme
des SRU "Für eine zeitgemäße Gemeinsame Agrarpolitik"
- Am 14. Januar 2010
stellt der Sachverständigenrat für Umweltfragen seine Aktuelle Stellungnahme
zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik vor. Auf der Veranstaltung werden auch
die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Frau Prof. Dr. Beate Jessel,
der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik des BMELV Prof.
Dr. Folkhard Isermeyer und der Leiter des Berliner OECD-Büros Heino von Meyer
ihre Einschätzungen zum Reformbedarf der Agrarpolitik vorstellen und die
Stellungnahme des SRU kommentieren. …
-
http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/812334/publicationFile/50105/2009_11_Stellung_14_GAP.pdf
-
-
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-
- Newsletter
EU-Umweltbüro
-
- Aktuelle EU-News
-
- - Chemie: Mehr als
die Summe einzelner Teile – Bericht über Chemie-Cocktails
- (2010-02-25)
- - Europäische
Kommission organisiert sich neu: Generaldirektionen für Energie und
- Klimapolitik
(2010-02-25)
-
Newsletter:
http://www.eu-umweltbuero.at/cgi-bin/newsletter/eunews.pl?aktion=framebau&newsid=2343&nummer=9/2010&zg=13
- News:
http://www.eu-umweltbuero.at/eunews/index.htm
-
-
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-
- RKI
(Robert-Koch-Institut)
-
- 23.02.2010
- Verbreitung von
Krebserkrankungen in Deutschland
- Die in diesem Beitrag
zur Gesundheitsberichterstattung erstmalig vorgelegten Schätzungen zur
Verbreitung (Prävalenz) von Krebserkrankungen in Deutschland zwischen 1990 und
2010 wurden vom Robert Koch-Institut auf der Basis der jährlichen
Neuerkrankungsraten und Überlebensraten ermittelt. Die Daten liegen auch
differenziert für 20 ausgewählte Krebslokalisationen vor und sind deshalb von
hoher gesundheitspolitischer Brisanz, weil sich an diesen Schätzungen die
Größenordnungen festmachen lassen, in denen das Gesundheitssystem Ressourcen
für die Patientenversorgung bereit halten muss, in welcher Höhe Kosten
entstehen und welche Entwicklungen künftig zu erwarten sind.
-
-
http://www.rki.de/cln_160/nn_204124/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/Krebspraevalenz,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Krebspraevalenz.pdf
(kostenlos downloadbar)
-
- Ausschnitt:
- Seite 156:
Zusammenfassung
- "3.21 Krebs gesamt
- Kernaussagen: Neben dem
fortgeschrittenen Alter, der das Erkrankungsrisiko für fast alle Krebsarten
erheblich erhöht, sind viele weitere Risikofaktoren bekannt, unter anderem
bestimmte chronische Infektionen (z. B. Virushepatitis, HPV-Infektion),
Genussmittelkonsum (Tabak und Alkohol), Ernährungsgewohnheiten, berufsbedingte
Exposition mit krebserregenden Stoffen (Asbest) sowie umweltbedingte
Belastungen (UV-Strahlung). Welche Rolle genetische Faktoren im Einzelnen
spielen, ist für die meisten Tumorarten noch Gegenstand der Forschung"
-
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Die Hinweise auf
krebserregenden Chemikalien und Strahlenbelastungen als Risikofaktoren sind
hier und im gesamten Papier meines Erachtens aeusserst duerftig. Die schon
vorhandene umfangreiche Literatur wird weitgehend ignoriert.
-
- ***
-
- 08.01.2010
- Neues GBE-Heft:
Krankheitskosten
-
- Welche Krankheit
verursacht bei wem und in welcher Einrichtung des Gesundheitswesens welche
Kosten? Wieso überschreiten die Krankheitskosten der Frauen die der Männer um
fast 36 Milliarden Euro? Auf welche Krankheiten sind bei älteren Menschen die
höchsten Kosten zurückzuführen und auf welche bei Kindern und Jugendlichen?
Krankheitskosten sind das Thema des 48. Heftes der
Gesundheitsberichterstattung (GBE), es umfasst rund 30 Seiten. Das neue
GBE-Heft „Krankheitskosten“ schließt eine dreiteilige Reihe
volkswirtschaftlicher Betrachtungen des Gesundheitswesens im Rahmen der
Gesundheitsberichterstattung des Bundes ab. Zuvor erschienen bereits die
GBE-Hefte 45 (Ausgaben und Finanzierung des Gesundheitswesens) und 46
(Beschäftigte im Gesundheitswesen). …
-
- Das GBE-Heft 48
"Krankheitskosten" ist kostenlos abrufbar unter
http://www.rki.de/cln_151/nn_204544/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/Krankheitskosten,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Krankheitskosten.pdf
-
-
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-
- Ende des newsletter/d/123
- Wie ueblich koennen Sie
diesen newsletter auch unter
-
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2010/123.htm als htm- oder unter
-
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2010/123.pdf als pdf-Datei
- downloaden.
-
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