|
Suche
Home International
home English
home deutsch
Home Nach oben
contact:
info@safer-world.org
| |
-
SAFER WORLD -
Newsletter - 124 – 16.07. 2010
als pdf- Datei:
www.safer-world.org/d/newsletter/2010/124.pdf
-
===================================================
-
- AKTIV
-
- Vom Umweltinstitut München:
- Gentechnik-Durchmarsch stoppen!
- Die Zeit drängt: Mitte Juli will der
Verbraucherkommissar John Dalli der EU-Kommission seine Gentechnik-Pläne
vorstellen. Setzt er sich durch, wird sich die Genlobby die Hände reiben. Denn
gentechnisch manipulierte Pflanzen könnten dann viel leichter zugelassen
werden.
-
- In seiner gestrigen Sitzung konnte sich
der EU-Agrarministerrat, auch Frau Aigner, nicht zu einer qualifizierten
Mehrheit gegen eine Zulassung von sechs gentechnisch veränderten Maissorten
als Futter- und Lebensmittel durchringen. Damit ist die Entscheidung der
EU-Kommission überlassen. Die Minister haben wieder eine Möglichkeit versäumt,
eine Entscheidung im Sinne der überwiegenden Mehrheit der Verbraucher zu
treffen.
-
- Helfen Sie mit, den Durchmarsch der
Gentechnik in Europa zu verhindern! Schicken Sie noch heute eine Protest-Mail
an Bundeskanzlerin Merkel, Umweltminister Röttgen und die Mitglieder des
EU-Agrarausschusses. Hier geht es zu unserer Online-Kampagne:
-
http://umweltinstitut.org/gentech-stoppen
-
-
===================================================
-
- BUCH
-
- Ulf Sauerbrey
- ADHS durch Umweltgifte?
- Schadstoffe in der Kinderumwelt
- Im Alltag von Kindern findet sich heute
eine Vielzahl verschiedener Umweltgifte, deren Rolle in der Entstehung
kindlicher Verhaltensauffälligkeiten wenig beachtet ist. Medizinische Studie
verweisen jedoch durchaus auf neurotoxische Schadstoffe, die für die
Entstehung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
- bedeutsam sind. Da Pädagogik die
Bedingungen des Aufwachsens von Kindern ständig prüfen muss, schneidet dieses
Thema auch die Erziehungswissenschaft. Ein Überblick über Umweltgifte als
Risikofaktoren der ADHS ist für Pädagogen und Eltern unabdingbar.
- Das Buch ermöglicht dem Leser einen auf
empirischen Studien basierenden Gesamtüberblick zu alltäglichen Umweltgiften,
die ADHS verursachen oder zumindest verstärken können. Die Publikation bietet
im wissenschaftlichen Diskurs über ADHS bisher kaum beachtete Faktoren und
gibt einen ersten Gesamtüberblick über Studien zu Umweltgiften und ADHS. Somit
erweitert die Abhandlung den wissenschaftlichen Diskurs um einen wesentlichen
Risikofaktor
-
- 12,90 €, 110 S., Pädagogische Reform (PRe),,
Bd. 11, 1. Auflage 2010, ISBN 978-3-941854-14-7
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ich wuensche dem Buch und dem Wissen in
dem Buch grosse und rasche Verbreitung.
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - Umweltschadstoffe
-
- 10. 05. 2010
- Medizin US-Report: Umwelt als
Krebsrisiko unterschätzt
- Washington – Ein noch von der
Bush-Administration beauftragter Report kommt zu dem Ergebnis, dass die
Krebsgefahr durch Umweltschadstoffe deutlich höher ist als bisher angenommen.
-
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41172/US-Report_Umwelt_als_Krebsrisiko_unterschaetzt.htm
-
- Original:
- 2008–2009 Annual Report i
President’s Cancer Panel: Reducing Environmental Cancer Risk
- What We Can Do Now
-
http://deainfo.nci.nih.gov/advisory/pcp/pcp08-09rpt/PCP_Report_08-09_508.pdf
-
- American Cancer Society
Perspectives on Environmental Factors and Cancer
- Elizabeth T. H. Fontham,
DrPH1; Michael J. Thun, MD2; Elizabeth Ward, PhD3; Alan J. Balch, PhD4; John
Oliver L. Delancey, MPH5;
- Jonathan M. Samet, MD6; on
behalf of the ACS Cancer and the Environment Subcommittee
http://caonline.amcancersoc.org/cgi/reprint/59/6/343.pdf
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Fuer mich erstaunlich, dass diese
Veroeffentlichung im Deutschen Aerzteblatt erwaehnt wird.
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - BISPHENOL A
-
- 25. 05. 2010
- Von Coordination gegen BAYER-Gefahren
- Bisphenol A: Risikoreiche Anwendungen
jetzt verbieten!
- Schäden besonders bei Kleinkindern
befürchtet / Dänemark und Frankreich beschließen Verbote /
BAYER AG größter deutscher Produzent
-
- Mehrere europäische Länder planen Verbote
von Bisphenol A in risikoreichen Anwendungen. Besonders umstritten ist die
Verwendung der Chemikalie in Lebensmittel-Verpackungen, Babyflaschen und
Kinderspielzeug. Dänemark und Frankreich beschlossen Verbote für alle
Produkte, die mit Kindernahrung in Berührung kommen, das dänische Verbot gilt
ab Anfang Juli. Auch Schweden kündigte Einschränkungen an. Schon 2008 hatte
Kanada Bisphenol A als „gefährliche Substanz“ deklariert und als erstes Land
eine Verwendung in Babyflaschen untersagt.
- weitere Informationen:
- Franzosen verbieten BPA in Babyflaschen:
http://www.kunststoffweb.de/KI_ticker/BPA_Franzosen_verbieten_BPA_in_Babyflaschen_t216272
- EFSA announces delay in
bisphenol A verdict:
www.foodproductiondaily.com/Quality-Safety/EFSA-announces-delay-in-bisphenol-A-verdict
- Süddeutsche Zeitung “Hormone in
Babyflaschen”:
www.cbgnetwork.org/1797.html
- Bisphenol A in Kanada als „gefährliche
Substanz“ eingestuft
-
- Coordination gegen BAYER-Gefahren
-
www.CBGnetwork.org
-
- ***
-
- Gefährliche Chemikalien in
Plastikprodukten für Babys
- Der Streit um die Verwendung von
Bisphenol-A für die Produktion von Babyfläschchen und Essensbehältern geht in
die nächste Runde: Anfang April 2010 fordern führende WissenschaftlerInnen aus
den USA, Großbritannien und Italien die Regierungen auf, Bisphenol-A (BPA) für
die Herstellung von ...
-
http://www.eu-umweltbuero.at/cgi-bin/newsletter/eunews.pl?aktion=framebau&newsid=2429&nummer=16/2010&zg=13
-
- Mehr Informationen (in Englisch):
http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/scientists-call-for-ban-on-danger-chemical-1938690.html
-
- Dazu siehe auch BUNDESTAG 7.07.2010 und
10. 05. 2010
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - BROMIERTE
FLAMMSCHUTZMITTEL
-
- Erst jetzt entdeckt:
- Seminararbeit an der Uni Wuerzburg
2005/2006
- Stephanie Mueller: Bromierte
Flammschutzmittel
-
http://www.pzlc.uni-wuerzburg.de/Studium/Lmc/Seminare/BromFlammschutzmittel.pdf
oder
-
http://www.pharmazie.uni-wuerzburg.de/Studium/Lmc/Seminare/BromFlammschutzmittel.pdf
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - CHLOR
-
- 28.05.10
- Lieber chlorfrei planschen / Gechlortes
Wasser macht Kinder für
- Asthma anfällig
- Baierbrunn (ots) - Schwimmen in
gechlortem Wasser erhöht bei Kleinkindern das Risiko für spätere
Atemwegserkrankungen, berichtet die "Apotheken Umschau". Den Zusammenhang legt
eine Studie der Universität Leuven in Belgien nahe. Die Analyse der Daten von
450 Kindern ergab, dass vor allem Schwimmbadbesuche im Alter von unter zwei
Jahren die Häufigkeit einer Entzündung in den feinen Verästelungen der
Bronchien erhöhten. Dadurch steige die Gefahr, an Asthma oder Allergien zu
erkranken. Grundsätzlich gilt Schwimmen jedoch als ideale Bewegungsform für
kleine Asthmapatienten.
-
- Mehr Infos über den Umgang mit Asthma
und die Therapie der
- Krankheit unter
www.apotheken-umschau.de/asthma
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ich wundere mich bei so einer Meldung
immer, dass sogar die Apotheken-Umschau sie bringt, auch wenn es unzureichend
ist, die Probleme nur bzgl. der Kinder unter 2 Jahren zu diskutieren. Diese
Pressemitteilung ist am 16, 07, 2010 nicht mehr unter
www.apotheken-umschau.de zu finden.
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - DUFTSTOFFE
-
- Deutschland schwitzt – sie ist dagegen:
Ursula Frerichs, Präsidentin des Unternehmerverbands mittelständische
Wirtschaft, will eine Deopflicht für alle Arbeitnehmer.
-
http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/deopflicht-wer-stinkt-fliegt-raus_aid_527342.html
-
- Kommentar Scherrmann:
- Leider kein Aprilscherz.
-
- Im Kontrast dazu: 14. 03 .2010
- Parfum-Verbot für US-Beamte
- In Detroit könnte dies in nächster Zeit
Wirklichkeit werden. Nachdem im Jahr 2008 eine Büroangestellte wegen
gesundheitlicher Probleme eine Klage eingereicht hatte und das Gericht ihr
Recht gab und ihr 100'000 Dollar als Wiedergutmachung zusprach, mussten sich
die Behörden Gedanken darüber machen, wie sie zukünftig derartige Probleme
lösen könnten. Da man sich vor weiteren Klagen fürchtete, wollte man sich
lieber mit einem neuen Gesetz absichern. Aus diesem Grund erhalten Angestellte
der Stadt Detroit in Kürze eine Warnung, dass sie keinerlei duftende
Pflegeprodukte mehr verwenden dürfen. ...
- Bericht dazu im Blick:
-
http://m.blick.ch/news/ausland/parfum-verbot-fuer-us-beamte-142669
-
- in Englisch:
http://www.mlive.com/news/detroit/index.ssf/2010/03/detroit_city_employees_banned.html
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - ENDOKRINE DISRUPTOREN
-
- 15. 04. 2010
- Vom WECF
- Endokrine Disruptoren und das weibliche
Fortpflanzungssystem - Ein Bericht
über den Workshop „Women’s Reproductive Health and the Environment”
- Auf deutsch:
http://www.wecf.eu/download/2010/04/WECF_gestrte_weiblichkeit_2010.pdf
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Hervorragende Broschuere
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - FEINSTAUB
-
- 9.07.2010
- Laserdrucker - Gesünder drucken mit
Soja statt Erdöl
- Soja-Patronen für Laserdrucker sollen
weniger gesundheitsschädlich, günstiger und umweltfreundlicher sein.
-
http://www.zeit.de/digital/2010-07/soja-laser-drucker-umwelt
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Mein Eindruck ist ambivalent: Es stellt
sich mir die Frage, ob transgener Mais fuer Laserdrucker ein neues
Produktionsfeld von MOMSANTO & co sind.
-
- ***
-
- 18.05.2010
- Großstadtluft treibt Blutdruck in die
Höhe
- NEW ORLEANS (ob). Die mit Feinstaub stark
belastete Luft in städtischen Ballungsgebieten trägt anscheinend dazu bei,
dass sich der Blutdruck ihrer Bewohner erhöht. Belege dafür haben deutsche
Forscher jetzt bei einem Kongress in New Orleans vorgelegt.
-
- Die Skyline von Shanghai im Dunst: Bei
erhöhter Feinstaubkonzentration ist auch der Blutdruck der Shanghaier erhöht.
- An der These, dass zwischen der
Luftbelastung mit Feinstaubpartikeln etwa aus Brennstoffen und dem Risiko für
kardiovaskuläre Erkrankungen ein direkter Zusammenhang besteht, ist kaum noch
zu rütteln. In diesen Tagen hat die amerikanischen
Kardiologen-Fachgesellschaft AHA eine 48-seitigen Bericht veröffentlicht, der
den aktuellen Stand der Forschung in dieser Frage widerspiegelt (Circulation
2010; 121: 2331).
-
- Nach Meinung der Verfasser lässt die
inzwischen vorhandene Gesamtmenge an Studiendaten den Schluss zu, dass eine
"kausale Beziehung zwischen Feinstaubbelastung und kardiovaskulärer Morbidität
und Mortalität" besteht.
-
- Bekannt ist, dass hohe
Feinstaubkonzentrationen in der Luft als "Trigger" kardiovaskuläre
Akutereignisse, wie etwa einen Herzinfarkt, auslösen können. Wie aber tragen
die eingeatmeten Staubpartikel zur Entwicklung chronischer
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei?
-
- Hinweise auf einen möglichen Mechanismus
geben aktuell bei Kongress der American Thoracic Society in New Orleans
vorgestellte epidemiologische Studiendaten einer deutschen Forschergruppe. Das
Team um Dr. Barbara Hoffmann hat in seiner Studie die Daten von 4352 Bewohnern
der Region Bochum, Mühlheim/Ruhr und Essen ausgewertet, die Teilnehmer an der
"Heinz Nixdorf Recall Study" sind.
-
- Analysiert wurden die Blutdruckwerte
dieser Personen in Abhängigkeit von der Langzeitbelastung mit
Feinstaubpartikeln am Wohnort. Berücksichtigt wurde dabei die Belastung sowohl
mit groben Partikeln (kleiner als 10 μm) als auch mit alveolengängigen feinen
Partikeln (kleiner als 2,5 μm).
-
- Die Untersucher stießen dabei auf eine
Assoziation von gradueller Feinstaubbelastung in der Luft und Höhe des
Blutdrucks: Mit jeder Zunahme der Konzentration an feinen Partikeln um 2,4
μg/m3 erhöhte sich der systolische Blutdruck im Mittel um 1,7 mmHg und der
diastolische Druck um 0,8 mmHg. Bei groben Partikel war die Assoziation mit
dem Blutdruck ähnlich. Bei Frauen war der Blutdruckanstieg stärker ausgeprägt
als bei Männern.
-
- Zu denken gibt, dass der Zusammenhang
zwischen Luftbelastung und Blutdruck schon unterhalb der heute gültigen
Grenzwerte zu erkennen war. Seit
Anfang des Jahres 2005 gelten zum Schutz der menschlichen Gesundheit als
EU-Grenzwerte für Feinstaub (grobe Partikel) ein Jahresmittelwert von 40 μg/m3
und ein Tagesmittelwert von 50 μg/m3, der bis zu 35 Mal im Jahr überschritten
werden darf.
-
-
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/bluthochdruck/default.aspx?sid=603300
-
- Original, abstract 1. 06. 2010:
http://circ.ahajournals.org/cgi/content/short/121/21/2331
- Fulltext:
http://circ.ahajournals.org/cgi/reprint/CIR.0b013e3181dbece1v1
- (kostenlos downloadbar)
-
- Hervorhebungen: Scherrmann:
- ***
-
- Dissertation von Kerstin Ulrich
- Gentoxische, mutagene und
immunmodulatorische Wirkung von Feinstaubextrakten einer Industrieanlage
-
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2010/10562/pdf/Dissertation_Kerstin_Ulrich.pdf
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - Medikamenten-Rückstände
im Wasser
-
- Fische auf Drogen
- Paul Bergmann: Die Rückstände aus
Medikamenten gelangen durch das Abwasser fast ungefiltert in die Natur - mit
dramatischen Folgen für viele Fischarten. Technisch wäre es längst möglich,
die Klärwerke zu verbessern, aber den Berliner Wasserbetrieben ist das zu
teuer
-
- Inzwischen nicht mehr auf
http://taz.de kostenlos lesbar
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN – PESTIZIDE
-
- Von der Deutsche Gesetzliche
Unfallversicherung:
- Expositionsbeurteilung bei
krebserzeugenden Stoffen
- Fragen und Antworten zum neuen
Risikoakzeptanzkonzept, speziell zum Thema Exposition-Risiko-Beziehung (ERB)
-
http://www.dguv.de/ifa/de/fac/erb/index.jsp
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Auch wenn die Veroeffentlichungen der dguv
(Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) immer kritisch betrachtet werden
sollten, gibt es hier doch ggf. hilfreiche Informationen.
-
- ***
-
- Von PAN:
- 23. 06. 2010
- Internationaler Monitoring-Bericht
dokumentiert gesundheitliche Folgen von Pestizideinsätzen. Globales Netzwerk
fordert sofortiges Handeln.
-
- (Brüssel, 24. Juni 2010) Parallel zu einer
brüsseler Veranstaltung von CropLife, dem globalen Verband der
Pestizidhersteller und Pestizidvertreiber, in dem Konzerne wie Syngenta und
Monsanto zusammengeschlossen sind, veröffentlicht das Pestizid
Aktions-Netzwerk
- (PAN) International heute den
Monitoring-Report "Communities in Peril:
- Global Report on the health
impacts of pesticides used in agriculture".
- Der Report dokumentiert, dass gefährliche
Pestizide in aller Welt vielfach unter problematischen Bedingungen verwendet
werden und ruft Firmen, Regierungen und internationale Einrichtungen auf,
umgehend Maßnahmen zur Beseitigung der Pestizid-Gefahren einzuleiten.
-
- "Die Ergebnisse des Monitoring widerlegen
die von Pestizidherstellern gemachten Aussagen zur "sicheren Anwendung" von
Pestiziden" sagt Dr.
- Abou Thiam, Direktor von PAN Afrika. "Die
Daten zeigen, dass die Anwendungsbedingungen in Ländern des globalen Südens
dazu führen, dass Menschen durch Pestizide regelmäßig Gesundheitsschäden
erleiden." ....
-
- Link zum Report:
-
http://www.pan-international.org/panint/files/PAN-Global-Report.pdf
-
- Weitere Informationen:
-
- • PANNA’s drift catcher:
http://www.panna.org/drift/catcher
- •PAN’s report on Highly
Hazardous Pesticides:
-
http://www.pan-germany.org/gbr/project_work/highly_hazardous_pesticides.html
- •PAN Asia Pacific:
http://www.panap.net
- • Communities in Peril,
African version (in French and English):
-
http://pan-afrique.org/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=27&Itemid=106
- • PAN Latin America, RAPAL:
http://www.rap-al.org/
-
- *
-
- 21. 06.2010
- Gefährliche Haushaltschemikalien
weiterhin frei verkäuflich?
- In Brüssel fällt Vorentscheidung zur
neuen Biozid-Verordnung
-
- Am 22. Juni 2010 stimmt der
Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über neue Regelungen zur Zulassung
und Vermarktung von gefährlichen Produkten wie Holzschutzmitteln oder
Insektensprays ab. Das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) ruft die
deutschen Europaabgeordneten auf, sich für ein klares Verbot aller für
Verbraucher und Umwelt schädlichen Chemikalien einzusetzen.
-
- Nach einer Analyse von PAN Germany würden
die vorgeschlagenen Ausschlusskriterien unter 5% der derzeit verwendeten
Biozid-Wirkstoffe betreffen.
-
- "Wirkstoffe, die für die Entwicklung von
Nerven- und Immunsystem schädlich sind, sollen scheinbar nicht verboten
werden" kritisiert die PAN-Geschäftsführerin Carina Weber. "Wenn es nach den
industriefreundlichen Kräften im EU-Parlament geht, darf die Biozidindustrie
weiterhin gefährliche Stoffe in frei verkäuflichen Haushaltsprodukten
einsetzen. Was wir dringend brauchen, sind verbindliche Ausstiegspläne und die
konsequente Förderung von unbedenklichen Produkten."
-
- Biozide umfassen eine sehr große Gruppe
von rund 50.000 Produkten in der EU, die außerhalb des Pflanzenschutzes gegen
Schädlinge und Lästlinge eingesetzt werden. Viele der Biozide, die
Säugetiere, Fische, Insekten oder Bakterien abtöten, bergen das Risiko von
Vergiftungen oder langanhaltender Gesundheitsrisiken und von
Umweltbelastungen.
-
- Das PAN Germany Hintergrundpapier
"PAN-Liste potentieller cut-off Biozide" ist als PDF-Download verfügbar unter:
http://www.pan-germany.org/download/biozide/PAN-cut-off-Liste_100621.pdf
-
- Presseinformation:
http://www.pan-germany.org/download/presse/PI_Biozide_100621.pdf
-
- *
-
- 8.06.2010
- Fortschritt im Verbraucherschutz /
Höchstgehalte für Pestizidrückstände werden europaweit gesenkt
- Hamburg (ots) - Ab Montag, 7. Juni 2010
werden über tausend Höchstgehalte für Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln
verschärft.
- Nach jahrelangem Ringen mit den Behörden
ist dies ein wichtiger Schritt für einen besseren Schutz des Verbrauchers,
betonen die Umweltorganisationen Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany)
und Greenpeace. Der Weg dahin war lang. Seit 2005 regelt eine Verordnung die
Vereinheitlichung von EU-Rückstandshöchstmengen für Pestizide in
Lebensmitteln. PAN Germany und Greenpeace konnten belegen, dass bei Einhaltung
jener EU-Höchstmengen häufig eine akute Gesundheitsgefährdung, besonders für
Kinder, nicht auszuschließen ist. So sind z.B. 5 mg/kg des
fortpflanzungsschädigenden Procymidon in Tafeltrauben erlaubt, obwohl die
Grenze für das akzeptierbare Risiko rund 30 Mal überschritten wird. Letztlich
räumte die europäische Lebensmittelbehörde (EFSA)ein, dass viele
Rückstandshöchstgehalte Anlass für gesundheitliche Bedenken gäben.
- Die Absenkung dieser Höchstgehalte wurde
daraufhin in einer Verordnung beschlossen, die jetzt rechtskräftig wird. Für
Procymidon werden anstatt 5 nur noch 0,02 mg/kg Rückstand im Obst erlaubt
sein.
- Carina Weber, Geschäftsführerin von PAN
Germany: "Es ist wichtig, dass diese Höchstmengen-Korrektur nun endlich
erfolgte. Leider kommt sie Jahre zu spät. Viele Lebensmittel mit zu hohen
Rückständen wurden inzwischen verzehrt".
-
- Manfred Santen, Pestizidexperte von
Greenpeace: "Wir begrüßen die Absenkung von Höchstmengen, stellen aber
gleichzeitig fest, dass dies lediglich ein erster Schritt in die richtige
Richtung ist. Die Verordnung berücksichtigt nur einen kleinen Teil der
tatsächlich zu beanstandenden Regelungen." Greenpeace und Global 2000 hatten
2008 in einer Studie nachgewiesen, dass eine Vielzahl der von der EU
Kommission festgelegten Höchstgehalte als "nicht sicher" einzustufen sind.
-
- Ein zusätzliches Problem sind mögliche
Kombinationswirkungen zwischen den Pestizidwirkstoffen ("Cocktaileffekt"), die
bei der Festlegung von Höchstgehalten unberücksichtigt sind. PAN Germany und
Greenpeace machten bereits 2005 auf das Problem aufmerksam und fordern, dass
bei der Berücksichtigung von Mehrfachbelastungen zum Schutz der Verbraucher
nachgebessert wird.
-
http://www.pan-germany.org/deu/~news-970.html
-
- PAN Germany ist eine gemeinnützige
Organisation, die über die negativen Folgen des Einsatzes von Pestiziden
informiert und sich für umweltschonende, sozial gerechte Alternativen einsetzt
und Teil des internationalen Pesticide Action Network (PAN)
www.pan-germany.org
-
- ***
-
-
15.07.10
-
Positionspapier zum
Pflanzenschutz veröffentlicht
-
Wachtberg (ots) - In
Deutschland regelt die Bienenschutzverordnung die Anwendung bienengefährlicher
Pflanzenschutzmittel (PSM). Die Missachtung der Bienenschutzverordnung kann
die Entstehung schwerer Bienenschäden zur Folge haben.
-
Die strikte Beachtung
der Verordnung ist daher das wichtigste Instrument zur Vermeidung solcher
Schäden. Trotz dieser strengen Auflagen ist es in den vergangenen Jahren immer
wieder zu massiven Bienenschäden durch PSM-Anwendung gekommen. …
-
Mehr unter
http://www.deutscherimkerbund.de/index.php?start
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - POPs
-
- 05.06.2010
- Vera Kriebel, PCB, Dioxine und Furane -
Messungen und Grenzwerte für die POPs
- Vollständigen Artikel:
-
http://biotechnologie-pharmazie.suite101.de/article.cfm/pcb-dioxine-und-furane---messungen-und-grenzwerte-fuer-die-pops#ixzz0tM8BjujG
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN in SPIELZEUG
-
- Gefährliche Lieblinge – Hormoncocktail
im Spielzeug
- Immer wieder lassen Untersuchungen zur
Chemikalienbelastung von Spielsachen und kindernahen Produkten aufschrecken:
Teddy, Schnuller & Co. sind häufig hoch mit die Gesundheit gefährdenden
Schadstoffen belastet. Das ist beunruhigend, denn gerade Kinder sind besonders
sensibel.
-
-
http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/chemie/chemie_im_alltag/versteckte_gifte/spielzeug/gefaehrliche_lieblinge/
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ich finde, diese Broschuere sollten alle
Eltern kennen. Ich hoffe, dass viele AerztInnen, speziell KinderaerztInnen
diese Broschuere in Ihren Praxen auslegen.
-
-
===================================================
-
- CHEMIKALIEN - TABAK
-
- 15.06.2010
- Vom WECF:
- „Kindergesundheit geht vor!
Passivrauch vermeiden!“
- WECF-Flyer zur Vermeidung von
Zigarettenrauchbelastung in Wohnräumen unter
http://wecf.eu/english/publications/2010/flyer-passivrauch.php
-
- ***
-
- 18.06.2010
- RKI: Gesundheitsrisiko Passivrauchen
- Aktuelle Daten zum Passivrauchen stehen
im Mittelpunkt der dritten Ausgabe von GBE kompakt. Die Verbreitung des
Passivrauchens in Deutschland wird anhand von Ergebnissen der GEDA-Studie 2009
und des KiGGS-Surveys dargestellt. Außerdem werden die damit verbundenen
Gesundheitsrisiken und der Stand des Nichtraucherschutzes in Deutschland
erörtert.
-
http://www.rki.de/cln_160/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/Kompakt/Kompakt__node.html?__nnn=true
-
-
===================================================
-
- ELEKTRO-MAGNETISCHE STRAHLUNG
-
- Von Diagnose-Funk.org :
- Monatsinfo Juli:
-
http://www.diagnose-funk.org/downloads/df_kompakt_2010-7.pdf
-
- ***
-
- 23. 06. 2010
- Vom DAEB:
- Kein Krebsrisiko in der Nähe von
Sendemasten
- London – Kinder, die in der Nähe von
Sendemasten für den Mobilfunk leben, haben den Ergebnissen einer
Fall-Kontroll-Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2010; 340: c3077) zufolge
kein erhöhtes Krebsrisiko.
-
- Die Zunahme der Sendemasten, vor allem
wenn sie in der Nähe von Siedlungen aufgestellt sind, macht vielen Menschen
Angst. Immer wieder finden sich in den Lokalmedien Berichte über eine Häufung
von Krebserkrankungen, die auch Gegenstand von wissenschaftlichen Studien
sind. ....
-
- Kritiker wird dies sicherlich nicht
überzeugen. Ihnen dürfte sogleich auffallen, das die Studie vom Mobile
Telecommunications and Health Research Programme (MTHR) gesponsert wurde, der
vom Gesundheitsministerium zusammen mit den Mobilfunkanbietern geschaffen
wurde, um die Auswirkungen des Mobilfunks auf die Gesundheit zu untersuchen.
-
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41712/
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Hier ist fuer mich vor allem interessant,
wie das Aerzteblatt mit der Meldung umgeht.
-
- ***
-
- Aus
www.elektrosmognews.de :
- 18, 05 . 2010:
- Die Untersuchungsergebnisse der 13
beteiligten Ländern sollten bereits 2005 erscheinen, man konnte sich aber
damals hinsichtlich der Gesamt-Bewertung der Einzelergebnisse nicht einigen,
deswegen unterblieb die Veröffentlichung bis heute. D. h. 5 beteiligte Länder
gaben ihre Einzel-Ergebnisse bereits nach und nach bekannt
- Mehr unter
http://www.elektrosmognews.de/news/20100517_030948.html
-
- ***
-
- 22.03.2010
- Handystrahlung – eine Gefahr für
Kinder?
- Dokumentation einer Kontroverse
- Briefwechsel zwischen Dr. med. Joachim
Mutter und Professor Alexander Lerchl
http://www.kompetenzinitiative.net/gesundheit/strahlenschutz-kommission/offene-briefe/gefahr-fuer-kinder-dokumentation-einer-kontroverse.html
-
- Fundierter Verdacht auf
Gesundheitsschäden
- Offener Brief vom 24.05.2007
- An den Vorsitzenden der
Strahlenschutzkommission
- Prof. Dr. W.-U. Müller c/o
Universitätsklinikum Essen
- Institut für Medizinische Strahlenbiologie
- Fundierter Verdacht auf Gesundheitsschäden
durch Hochfrequenzexposition bei einer Vielzahl von Menschen weit unterhalb
der gültigen Grenzwerte [37 KB]
-
http://www.kompetenzinitiative.net/gesundheit/strahlenschutz-kommission/offene-briefe/fundierter-verdacht-auf-gesundheitsschaeden.html
-
- Anmerkung Scherrmann:
Fuer alle, die sich im taeglichen Leben auf eine Diskussion ueber Elektrosmog
einlassen, sind diese beiden Veroeffentlichungen der Kompetenzinitiative
unabdingbar.
-
- ***
-
- 30.03.2010
-
- Von
www.Funkstrahlung.ch :
- Aufhebung des Glühlampenverbots
gefordert
- Energiesparlampen: BAG (Schweiz) bestätigt
gesundheitsbeeinträchtigende Strahlung
-
- Die neue BAG/BFE-Studie zu
elektromagnetischen Feldern von Energiesparlampen empfiehlt, einen
Sicherheitsabstand von 30 cm einzuhalten. Damit wird von Bundesseite erstmals
eingestanden, dass Sparlampen, anders als Glühlampen, im Mittelfrequenzbereich
(Kilohertz) Elektrosmog produzieren.
-
- Der frühere, von der Lampenindustrie
mitfinanzierte BAG/BFE-Messbericht von 2004 hatte – aufgrund von Fehlmessungen
– noch behauptet, Sparlampen seien nicht problematischer als Glühlampen. Jene
Verharmlosung half seither mit, dem von der Schweiz und der EU beschlossenen
Glühlampenverbot den Weg zu ebnen. Nun ist jener Messbericht von 2004 endlich
widerlegt.
-
- Weniger erfreulich ist jedoch, dass die
neue Sparlampenstudie des Bundes nur die viel zu hohen Grenzwert-Empfehlungen
des Industrievereins ICNIRP anerkennt. Diese beruhen auf der Meinung, im
menschlichen Körper seien nur physikalische Wirkungen elektromagnetischer
Felder bekannt. Bei Sparlampen beträfe das Muskel- und Nervenreizungen. So
aber bleiben die wissenschaftlich ebenfalls längst nachgewiesenen und in der
Praxis millionenfach beobachteten biologischen Wirkungen, die zu Krankheiten
führen, unberücksichtigt.
-
- Die Praxis zeigt, dass die
elektrosensiblen Personen, die gemäss einer Schweizer Studie mindestens 5% der
Bevölkerung ausmachen, die Strahlung der Energiesparlampen genauso schlecht
vertragen wie z.B. Funkstrahlung. Und diese Elektrosensiblen sind unser
Frühwarnsystem.
-
- Nach wie vor bleibt die Aussage des K-Tipp
von 2007 gültig: „ Eine einzige Sparlampe am Büroarbeitsplatz macht den Effekt
eines strahlungsarmen Bildschirms zunichte.“ Sie produziert nämlich in 30 cm
Abstand vom Kopf bis zu 40-mal mehr Elektrosmog im Mittelfrequenzbereich als
ein moderner Computerbildschirm, welcher die internationalen TCO- Normen für
Computerarbeitsplätze gerade einhält.
-
- Wir fordern vom Bund die Aufhebung des auf
2013 vorgesehenen Glühlampenverbotes. Die schädlichen Sparlampen kommen als
Ersatz der Glühlampe nicht in Frage, auch sparen sie in der Praxis bei weitem
nicht so viel Strom wie behauptet. Die LED sparen mehr Strom, erfüllen aber
bisher ebenfalls nicht alle Anforderungen an ein gesundes und behagliches
Licht.
-
- Weitere Auskünfte ueber eMail:
info@funkstrahlung.ch
-
http://www.funkstrahlung.ch/
-
- ***
-
- Aus dem Mobilfunk-Newsletter der
Bürgerwelle e.V.
- Dachverband der Bürger und Initiativen zum
Schutz vor Elektrosmog:
-
- 14.07.2010
- Mobilfunkanbieter sponsert Studie zur
Krebsrate durch Sendemasten
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/1148 /
-
- IZgMF-Forum verliert gerichtliche
Auseinandersetzung mit Prof. Franz
- Adlkofer
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/1164/
-
- Unterstützung für Prof. Olle Johansson
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/1165/
-
- Sendemast von Radio Vatikan für Krebs
verantwortlich
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/1168/
-
- 8.07.2010
-
- Elektrosensibilität ist in Schweden
eine offiziell anerkannte Behinderung
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/1132/
-
- Verwaltungsgericht prüft Trasse
-
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/1146/
-
-
===================================================
-
- GRUENE GENTECHNIK
-
- Vom Informationsdienst Gentechnik:
-
- 50 Millionen für Forschung an
Agro-Gentechnik Das
Bundesforschungsministerium möchte die Forschung in der Pflanzenbiotechnologie
in den nächsten Jahren mit zusätzlich 50 Millionen Euro fördern. Die
Agro-Gentechnik in Deutschland soll damit weiter vorangebracht werden. Trotz
der Förderung durch das Forschungsministerium schrumpft die Branche, so der
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21880.html
-
- 2. Monsanto will das Schwein neu
erfinden Laut Greenpeace-Informationen hat das Gentechnik-Unternehmen
Monsanto ein neues Patent auf Fleisch von Schweinen beantragt, die mit
Gentechnik-Pflanzen des Unternehmens gefüttert wurden. Die Fütterung mit
Gentechnik-Soja soll laut Patentantrag zu einer erhöhten Konzentration von
ungesättigten Fettsäuren im Schwein führen. Rund 300 Organisationen machen mit
einem Appell auf das Patent aufmerksam und klagen die "Monsantosierung des
Lebensmittelmarktes" an.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21867.html
-
- 3. Verarbeiter haben kein Interesse an
Gentechnik-Kartoffel für Lebensmittel Laut einer Umfrage unter Pommes- und
Chipsherstellern in Deutschland besteht kein Interesse an gentechnisch
veränderten Kartoffeln in Deutschland. Die BASF hatte angekündigt, nach der
Zulassung der Amflora nun auch Anträge für gentechnisch veränderte Kartoffeln
zu stellen, die für den Lebensmittelmarkt bestimmt sind. Greenpeace hat
daraufhin Anfragen bei großen Kartoffelverarbeitern gestartet. Das Ergebnis:
Acht von zehn der Unternehmen beabsichtigen, künftig keine
Gentechnik-Kartoffeln einzusetzen.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21866.html
-
- 4. Schweinepatent zurückgezogen
- Das sogenannte Schweinepatent ist letzte
Woche vom Europäischen Patentamt zurückgezogen worden. Es wurde 2008 erteilt
und löste großen Protest verschiedener Organisationen und Privatpersonen aus,
die 2009 dagegen Einspruch erhoben. Das Patent EP 1651777 erstreckt sich auf
eine Gen-Variante, die viele Schweinerassen innehaben. "Das Problem ist noch
nicht vom Tisch. Es werden immer neue Patente auf Tiere, Pflanzen und
Lebensmittel angemeldet und genehmigt", sagt Christoph Then, Patentberater von
Greenpeace.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21864.html
-
- 5. Gentechnik-Saatgut-Funde in mehreren
Bundesländern In stichprobenartigen Saatgut-Untersuchungen der Bundesländer
wurden erneut gentechnisch veränderte Organismen gefunden. Neun von 13
Bundesländern, die Saatgut-Tests durchführten, haben ihre Ergebnisse bis jetzt
veröffentlicht. Bei 20 Proben in sieben Bundesländern wurden die Behörden
bisher fündig (Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Schleswig-Holstein, Hessen,
Brandenburg, Bayern und Baden-Württemberg).
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21863.html
-
- 6. Gentech-Mais 1507 unzureichend
geprüft In Europa soll der gentechnisch veränderte Mais 1507 trotz
ungenügender Sicherheitsprüfung durch die europäische
Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) zugelassen werden. Wie das Institut
für unabhängige Folgenabschätzung, Testbiotech, berichtet, sind seitens der
EFSA keine detaillierten Studien zu möglichen Risiken für Schmetterlinge und
andere Insektenarten eingefordert worden.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21855.html
-
- 7. Amflora-Anbau beginnt trotz Protest
- Letzte Woche hat trotz aller Proteste die
Pflanzung der Gentechnik-Kartoffel Amflora begonnen. Nahe dem Ort Bütow in
Mecklenburg-Vorpommern findet der einzige Anbau der Amflora in Deutschland
statt. Vorletzte Woche hatten Greenpeace-Aktivisten auf dem selben Acker
gentechnikfreie Kartoffeln ausgebracht und damit gegen den Anbau der Amflora
protestiert.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21820.html
-
- 8. Bayer muss Millionen für
Reis-Verunreinigung zahlen Die Firma Bayer ist erneut zu einer Strafzahlung
verurteilt worden. Ein US-Gericht entschied, dass der Konzern 48 Millionen
Dollar Schadenersatz u.a. an Landwirte zahlen muss, deren Produkte mit
gentechnisch verändertem Reis der Firma verunreinigt wurden.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21818.html
-
- 9. Widerstand gegen Gentechnik an den
Hochschulen An den Hochschulen wurde der Widerstand gegen die
Agro-Gentechnik organisiert. Mitte April fand der erste gentechnikfreie
Hochschultag an nahezu allen Agrarfakultäten statt. Mit Aktionen,
Veranstaltungen und Demonstrationen wurde eine ökologische, dem Menschen
dienende Ausrichtung von Wissenschaft und Forschung gefordert. Die Initiatoren
wollen außerdem darauf aufmerksam machen, dass in die Biotechnologie-Forschung
178 Millionen Euro öffentliche Gelder fließen, obwohl die große Mehrheit der
Deutschen die Gentechnik auf dem Acker und in Lebensmitteln ablehnt.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21802.html
-
- 10. Greenpeace pflanzt gentechnikfreie
Kartoffeln auf Amflora-Acker Greenpeace zieht alle Register: Die
Aktivisten pflanzten auf dem Acker in Bütow/Mecklenburg-Vorpommern, wo
eigentlich die Gentechnik-Kartoffel Amflora wachsen sollte, gentechnikfreie
Kartoffeln. Laut Greenpeace sind die gepflanzten Kartoffeln mit den Namen
Henriette und Eliane ebenso für die industrielle Produktion von Papier und
Baustoffen nutzbar wie die Amflora.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21794.html
-
- 11. Weitere Gentechnik-Maislinien bald
zugelassen?
- Eine weitere Maislinie (MON 89034 x MON
88017) soll für den europäischen Markt als Futter- und Lebensmittel zugelassen
werden. Jedenfalls hat dies der Hersteller Monsanto beantragt und die
Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) nun abgesegnet. Die EFSA hat sowohl dem
MON 89034 x MON 88017 als auch dem MON 863 nun Unbedenklichkeit bescheinigt.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/21757.html
-
- 12. Gemeinsam gegen Gentechnik: Imker
und Bauern vereinen sich Der Bauernbund Brandenburg ist um 1800 Mitglieder
gewachsen. Der Landesverband Brandenburgischer Imker ist dem Bund letzte Woche
beigetreten. Bienenvölker sind sehr wichtig für den Ackerbau und die Imker
sind angewiesen auf eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Denn Bienen machen
vor Sicherheitsabständen nicht halt und sammeln auch Pollen von
Gentechnik-Pflanzen.
-
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news-regional/news/de/21758.html
-
- Informationsdienst Gentechnik
-
http://www.keine-gentechnik.de
-
-
===================================================
-
- LICHTVERSCHMUTZUNG
-
- 28. 05. 2010
- Zu viel Licht macht krank - Licht
schafft Orientierung.
- Diese vermeintliche Binsenweisheit hat
eine fatale Kehrseite, wie die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN in ihrer
aktuellen Ausgabe (03/10) berichtet.
- "Falsches" Licht kann auch Desorientierung
schaffen.
-
- Betroffen sind etwa die Milliarden von
Insekten, die nachts die helle Straßenbeleuchtung bis zur Erschöpfung und zum
Tod umschwärmen.
- Untersuchungen im Jahr 2000 ergaben, dass
an nur einer einzigen der insgesamt rund 6,8 Millionen deutschen
Straßenlaternen während einer Sommernacht durchschnittlich 150 Insekten
zugrunde gehen. Ähnlich verheerend wirken sich zum Beispiel Suchscheinwerfer
oder auch die Gasfackeln auf Ölplattformen aus. Ihre Lichthöfe ziehen Vögel
magisch an und fangen sie buchstäblich ein. Die Tiere umkreisen den hellen
Schein so lange, bis sie schließlich abstürzen.
-
- Folgenreiche Irritationen in der
Tierwelt sind aber bei weitem nicht die einzigen negativen Folgen, die
Lichtverschmutzung auslösen kann. Manche Mediziner sehen in ihr sogar eine
tödliche Gefahr für Menschen. Weil der Organismus nur bei vollkommener
Dunkelheit das Hormon Melatonin produzieren kann, stört fehlende Dunkelheit
diesen Hormonhaushalt, über den zum Beispiel auch der Tag-Nacht-Rhythmus
gesteuert wird. Melatonin wird aber auch zur Regeneration und zur
Zellerneuerung benötigt. Bei fehlender Melatoninbildung ist eine Zunahme
verschiedener Krebsarten zu beobachten.
-
- Besonders alarmierend sind die
Ergebnisse einer Studie, die von der Universität Haifa 2008 während des 8.
Europäischen Symposiums zum Schutz des Nachthimmels in Wien vorgestellt wurde.
Danach tritt Brustkrebs bei Frauen, die in stark beleuchteten Regionen leben,
bis zu 37 Prozent häufiger auf als bei Frauen, deren Wohnorte nur
durchschnittlich hell sind.
-
- Originaltext: Gruner+Jahr,
WUNDERWELT WISSEN
-
http://www.presseportal.de/pm/65804/1621517/gruner_jahr_wunderwelt_wissen/rss
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-05/17018556-zu-viel-licht-macht-krank-007.htm
-
http://www.bankkaufmann.com/a-270927-Zu-viel-Licht-macht-krank.html
-
http://www.sueddeutsche.de/wissen/lichtverschmutzung-schattenseiten-des-lichts-1.53583
und viele andere Infoportale
-
-
===================================================
-
- RADIOAKTIVITAET
-
- Mai 2010
- Pro- und Contra-Kommentare zum
Mammographie--Screening
- Ein Contra-Kommentar im Strahlentelex des
Monats Mai nachzulesen unter www.strahlentelex.de/Stx_10_560_S04-06.pdf
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ich finde, Frauen, die eine Mammograhie
machen lassen wollen, sollten die diversen Artikel dazu auf
http://www.strahlentelex.de kennen.
-
- Strahlentelex Inhalt Juli:
- Kinderkrebs bei Atomkraftwerken
- Leukämie-Anhörung im Niedersächsischen
Landtag 2007 zur Leukämiehäufung in der Elbmarsch
- 20 Jahre nach Tschernobyl
- Messwerte Uran in Mineral- und
Leitungswasser
-
http://www.strahlentelex.de/aktuell.htm
-
- Dokumentationen vom Strahlentelex zum
Herunterladen:
http://www.strahlentelex.de/Register.htm#Dokumentationen
-
- ***
-
- Minister a. D. Dr. Sebastian Pflugbeil:
- Erneuerbare Energiequellen können
Europa komplett mit Strom versorgen
- Der Fahrplan zur Sonne
-
- Bis 2050 können erneuerbare Energiequellen
Europa komplett mit Strom versorgen, sagen auch wirtschaftsnahe Institute.
Doch die Bundesregierung will es nicht glauben
-
- Am 13. April 2010 wurde eine
bemerkenswerte Studie der Europäischen Klimastiftung ECF unter dem Stichwort »Roadmap
2050« vorgestellt. Die Studie stützt sich auf Analysen von fünf erfahrenen
Institutionen, die alles andere als für »grüne Spinnereien« bekannt sind: das
Imperial College London, Kema, McKinsey Co., Oxford Economics und das Office
of Metropolitan Architecture. Darin geht es um den Vergleich realistischer
Wege zu einer klimaneutralen europäischen Energieversorgung bis zum Jahre
2050. An der Studie arbeiteten Vertreter großer deutscher und europäischer
Stromversorger (RWE, Vattenfall, E.on), führender Netzbetreiber (Tennet,
Energienet/DK, Entso-e), Hersteller von Kraftwerkstechnik (Siemens, Vestas)
und Umweltorganisationen (WWF, Germanwatch, E3G) mit. Sie kommt zu dem
Ergebnis, dass eine Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien für
ganz Europa machbar ist. Zudem wird glasklar nachgewiesen, dass das weder
teurer noch weniger verlässlich ist als das heutige System. Dabei wird nicht
auf künftig mögliche neue technische Errungenschaften spekuliert, die Studie
setzt nur auf bereits vorhandene Technologien. Sie bezieht lediglich
- 15 Prozent Solarstrom aus Kraftwerken in
Nordafrika und eine stärkere Nutzung der Erdwärme in die Kalkulation ein.
-
-
http://www.solarserver.de/solar-magazin/solar-standpunkt/erneuerbare-energiequellen-koennen-europa-komplett-mit-strom-versorgen.html
-
- ***
-
- 8. 07. 2010
- André Eichhofer
- Liquidator in Tschernobyl - Sein
Einsatz in der Todeszone
- von Anatolij Podlesni
- Sie betonierten den Reaktor zu,
schaufelten radioaktive Trümmer, ebneten ganze Dörfer ein: Nach dem Super-GAU
von Tschernobyl 1986 schufteten Tausende Arbeiter im Katastrophengebiet.
Anatolij Podlesni war einer von ihnen. Auf einestages erinnert er sich an die
Strahlenhölle - und die Qualen danach.
- Als ich am Morgen des 28. April 1986 mein
Büro betrat, hatte ich keine Ahnung, was mich erwartete. Ich habe damals im
Energieministerium der Ukraine als Abteilungsleiter und Chef von 30
Ingenieuren gearbeitet. Zuvor hatte ich im Radio gehört, dass es in
Tschernobyl einen Zwischenfall gegeben hatte. Doch ich dachte, es handelte
sich um einen harmlosen Störfall.
- Mehr unter
http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/11781/1/sein_einsatz_in_der_todeszone.html
-
- ***
-
- WECF-Buch:
- Die Kernfrage – Insider berichten über
ihre Erfahrungen mit der Kernenergie'
- Eine Reise auf den Spuren des Urans – des
Rohstoffs der Kernenergie. Woher kommt unser Atomstrom? Was steckt dahinter?
Welche Auswirkungen gibt es und wer ist davon betroffen?
- Kernstück des Buches sind Interviews mit
Insidern – Männern und Frauen, die über ihre persönlichen Erfahrungen mit der
Kernenergie erzählen. Die Berichte behandeln dabei die gesamte Prozesskette
des Urans, von der Mine über das Kernkraftwerk bis hin zur Lagerung.
Zusätzlich wird die fachliche Seite prägnant dargestellt.
- „Was haben eine deutsche
Geschäftsführerin, eine irakische Forscherin und eine
- russische Anwältin gemeinsam?“ Sie alle
erzählen von ihren Erfahrungen mit der Atomwirtschaft und lassen uns tief in
ihre Leben blicken.
-
- Schutzgebühr 5,- Euro (Organisationen und
ab 10 Exemplaren für 3,50 Euro!)
- Bestellung unter unter
buchbestellung@wecf.eu
-
www.wecf.eu
-
- WECF (Women in Europe for a
Common Future) is a unique network of over 100 grassroots women and
environment organisations worldwide, working in multi-sector partnerships
demonstrating sustainable development alternatives at the local level,
- sharing lessons learnt and
promoting sustainable policies at the global level.
-
-
===================================================
-
- KRANKHEITEN - BERUFSKRANKHEITEN
-
- 06.07.2010
- Deutlicher Anstieg bei
Berufskrankheiten
- BERLIN (reh). Die Zahl der
Verdachtsanzeigen bei den Berufskrankheiten stieg 2009 um über zehn Prozent
auf 66 951. Das zeigen die Geschäfts- und Rechenergebnisse der
Berufsgenossenschaften und Unfallkassen für das Jahr 2009.
-
- Bei 25 570 Versicherten habe sich der
Verdacht bestätigt. Davon sei in 16 078 Fällen die Berufskrankheit anerkannt
worden, ein Plus von 23,9 Prozent. Einen neuen Höchststand - mit 2767 Toten -
habe auch die Zahl der Menschen, die infolge einer Berufskrankheit gestorben
sind, erreicht.
-
- Das Risiko eines Arbeitsunfalls hingegen
hat sich von 26,8 Arbeitsunfällen je 1000 Vollarbeiter auf 24,3 Unfälle
verringert. Dabei ist laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die
Quote meldepflichtiger Arbeitsunfälle seit den 1960er Jahren um fast 80
Prozent zurückgegangen.
-
http://www.aerztezeitung.de/extras/druckansicht/?sid=610495&pid=617543
- Original:
http://www.dguv.de/inhalt/presse/2010/Q3/jahrespressekonferenz/index.jsp
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Aus der Dokumentation ist nicht
ersichtlich, wie viele Anerkennungen es aufgrund toxischer Schaedigungen im
Beruf gab, es ist nur erkennbar "BK-Verdacht nicht bestaetigt".
-
-
===================================================
-
- KRANKHEITEN - BRUSTKREBS
-
- 4.07.2010
- Leider nur in Englisch:
Breast Cancer Link to Environment Goes Mainstream
- By Molly M. Ginty WeNews
correspondent
-
- Suspicions that breast cancer
could be caused by environmental pollution were once considered politically
fringe. But in recent weeks, U.S. lawmakers, a presidential panel and the
influential Susan G. Komen for the Cure have all signed on.
-
- (WOMENSENEWS)--When she looks
at her suburban street, Geri Barish sees cancer. She believes it's under her
feet, in the soil that came from landfill and has been sprayed with
pesticides. She believes it's overhead, in the electric transformers that hang
from telephone poles on her quiet cul-de-sac.
-
http://www.womensenews.org/story/environment/100702/breast-cancer-link-environment-goes-mainstream
-
-
===================================================
-
- KRANKHEITEN - HIV/AIDS
-
- Die mehrfach preisgekrönte Dokumentation
"House of Numbers - The HIV/AIDS Story is Being Rewritten" des US-Filmemachers
Brent Leung kann man sich jetzt auch komplett frei im Internet anschauen: http://www.virusmyth.com/aids/video/blhouse.htm
-
- Das österreichische Nachrichtenmagazin
"Profil" hat aus Anlass des Welt-AIDS-Kongresses, der am 18. Juli in Wien
beginnt, einen kritischen Artikel zum Thema HIV/AIDS gebracht: "Der
AIDS-Mythos: Hilft ein gutes Immunsystem gegen Ansteckung?", siehe
http://www.profil.at/articles/1026/560/272477/der-aids-mythos-hilft-immunsystem-ansteckung
-
-
===================================================
-
- KRANKHEITEN - OHRENTZUENDUNGEN bei
KINDERN
-
- 8.05.10
- Ohren mögen saubere Luft / Wo die
Schadstoffbelastung hoch ist, haben Kinder mehr Ohrentzündungen
-
- Baierbrunn (ots) - Ein Zusammenhang
zwischen der Schadstoffbelastung der Luft und Ohrinfektionen bei Kindern ist
in den USA nachgewiesen worden, berichtet die "Apotheken Umschau". Bei einer
Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Kalifornien und Boston kam
heraus: Je weiter die Belastung mit Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und
Feinstaub zurückging, desto weniger Kinder litten an Ohrentzündungen. Als
Grundlage der Analyse dienten die Daten von 120000 Kindern und Angaben der
Umweltschutzbehörde.
-
- Informationen rund um das Thema Ohren
und Gehör unter www.apotheken-umschau.de/Ohren
- Originaltext: Wort und Bild -
Apotheken Umschau
- Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/52678/1610463/wort_und_bild_apotheken_umschau
-
-
===================================================
-
- RECHT - INFORMATIONSGESETZ
-
- 21.05.10
- Studie: Verbraucherinformationsgesetz
verändert behördliche Informationskultur im Internet / Aber erst wenige
Behörden nutzen die Möglichkeit, die Öffentlichkeit aktiv zu informieren
-
- Berlin (ots) - In Berlin-Pankow
veröffentlicht das Bezirksamt im Internet mit großer öffentlicher Resonanz die
Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen in Positiv- und Negativlisten.
Als "sauber" zertifizierte Lebensmittelbetriebe wie Restaurants, Metzgereien
und Kantinen dürfen mit einem Smiley-Gütesiegel werben.
- Im Raum Heilbronn gibt das Landratsamt im
Internet bekannt, welche regionalen Weinbauern und -händler Weine falsch
etikettieren. Diese und weitere aktuelle Beispiele listet eine gestern vom
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
veröffentlichte Studie auf. Sie untersucht, wie das am 1. Mai 2008
verabschiedete Verbraucherinformationsgesetz (VIG) die behördliche
Informationskultur im Internet verändert hat. Denn das novellierte Gesetz gibt
Behörden bessere Möglichkeiten, von sich aus - proaktiv - an die
Öffentlichkeit zu gehen - beispielsweise bei Gesundheitsgefahren oder
Verbrauchertäuschungen. Das zuständige Bundesverbraucherministerium gab die
Studie bei dem unabhängigen Berliner IZT - Institut für Zukunftsstudien und
Technologiebewertung
- (Projektleitung) in Auftrag.
Forschungspartner waren das Kommunikationsbüro Ulmer und das
Forschungsinstitut Dialogik (beide Stuttgart). ... Das zuständige
Bundesministerium gibt allen interessierten Bürgerinnen, Bürgern und Verbänden
Gelegenheit zur Stellungnahme, sie können über das Informationsportal
www.vigwirkt.de ihre Meinung mitteilen. Dort erhalten sie auch die
Studie des IZT und seiner Forschungspartner zum Download.
-
- Zum Bericht der Bundesregierung über die
Evaluation des Verbraucherinformationsgesetzes:
-
http://www.vigwirkt.de/de/vig-im-dialog /
-
http://www.vigwirkt.de/
- Zum Download der Studie:
http://www.presseportal.de/go2/studie_vig
-
- ***
-
- 22. 03. 2010
- Spannende Recherche im Netz
- Von Christiane Schulzki-Haddouti
- In der britischen Tageszeitung Guardian
herrscht dieser Tage Aufbruchstimmung. Jahrelang hatte die britische
Tageszeitung eine Kampagne unter dem Motto „Befreit unsere Daten“ betrieben.
Das Argument lautete: „Aus unseren Steuern wird das Sammeln öffentlicher Daten
bezahlt – doch wir müssen den Zugang zu diesen Daten bezahlen. Ein freier
Zugang stimuliert Innovation.“ Journalisten können die Datensätze auf der
Suche nach interessanten Mustern, Unerwartetem oder Anomalien analysieren und
so neue Geschichten finden. Webentwickler können aus den Staatsdaten
bürgernahe Anwendungen stricken.
-
http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/2010/03/22/spannende-recherche-im-netz/
-
- 18. 04. 2010
-
Informationsfreiheitsgesetz in Norwegen:
- Norwegian Government: Every
citizen now able to look public authorities in the cards
- An electronic public record
database for the civil service (OEP) is launched today. This will be as the
first of its kind in the world. From this day on everyone is able to get
access to the documents of the central civil service. Until now, only
journalists had the right to do so. OEP is democracy and openness in practice,
reform minister Rigmor Aasrud says.
-
http://smart-grid.tmcnet.com/news/2010/05/18/4795395.htm
-
-
===================================================
-
- RECHT - MEDIZINISCHE BEGUTACHTUNG
-
- Medizinische Begutachtung
- Info der Landes Ärztekammer Baden
Württemberg.
-
- Die Fachartikel stammen fast alle aus der
Fachzeitschrift "Der Medizinische Sachverständige"
- z. B.:
- Psychoreaktive Störungen [PDF]
- Nach allgemeinen Überlegungen zur
Entstehung psychoreaktiver Störungen wird die Nomenklatur entsprechend ICD-10
und DSM-IV-TR dargestellt. (Heft 02/10)
http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/65medSach/1002.pdf
-
- Fibromyalgie und somatoforme
Schmerzstörung aus psychiatrischer Sicht
[PDF]
- Die Fibromyalgie und die "somatoforme
Störung" weisen übereinstimmende Klassifikationsmerkmale auf. Auf Symptomebene
liegen zahlreiche psychopathologische Merkmale aus dem Spektrum der affektiven
Störungen vor. bezeichnet eine Erkrankung mit dem Leitsymptom des
generalisierten muskulären Schmerzes, deren Ätiologie bis heute unbekannt ist.
(Heft 04/07)
http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/65medSach/0704.pdf
-
- Anleitung für die Erstellung
psychiatrischer Gutachten [PDF]
- Der Anteil psychischer
Gesundheitsstörungen hat auf allen Gebieten der Begutachtung zugenommen, die
Rechtsprechung fordert mehr Präzision und Objektivität bei psychiatrischen
Gutachten. (Heft 03/09)
http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/65medSach/0903.pdf
-
- ***
-
- Aus:
- Psychische Störungen bei körperlichen
Faktoren
- Psychiatr. Psychother.
up2date 2009; 3(5): 349-364
- DOI: 10.1055/s-0028-1090232
- © Georg Thieme Verlag KG
Stuttgart • New York
-
- Wolfgang Hausotter
- Chronic-Fatigue-Syndrom und
Neurasthenie
-
- Kernaussagen
- • Erschöpfung ist eine der häufigsten
Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung. Die Ätiologie ist ausgesprochen
vielfältig und umfasst eine große Zahl von körperlichen oder auch von
schwerwiegenden seelischen Krankheiten.
- • Es muss primär stets der sichere
Ausschluss einer anderweitigen Erkrankung im Vordergrund stehen, bevor man die
Diagnose eines „Chronic-Fatigue-Syndroms” stellen kann.
- • Es handelt sich um eine rein deskriptive
Störungsbezeichnung, um ausschließlich subjektive Beschwerden und es
existieren bisher keine spezifischen und objektiven somatischen Befunde.
- • Trotz aller immer noch heftig geführten
Diskussionen über die Ursache dieses Krankheitsbildes ist das CFS einer
somatoformen Störung zuzuordnen. Die dafür geltenden Diagnosekriterien sind im
Einzelfall fast stets erfüllt. Eine Vielzahl anderer in verschiedenen
Bereichen der Medizin gebräuchlichen Bezeichnungen wie Fibromyalgie, Colon
irritabile, temporomandibuläres Syndrom, Burn-out-Syndrom u. a. überschneiden
sich damit weitgehend, entsprechendes gilt für die umweltassoziierten
Beschwerden.
- • Die somatischen Erklärungsversuche, die
seit über 100 Jahren diskutiert werden, überzeugen bis heute nicht. Sie
spiegeln die immer wiederkehrenden Versuche der Betroffenen wider, eine
subjektiv stigmatisierende „psychiatrische” Bewertung zugunsten eines
pseudoorganischen Erklärungsmodells zu vermeiden.
- • Im Einzelfall sollte CFS als
Neurasthenie (F48.0) oder bei körperlichen Begleitsymptomen als
Somatisierungsstörung (F45.0) bzw. als undifferenzierte Somatisierungsstörung
(F45.1) klassifiziert werden [23].
-
https://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/psychiatrie-u2d/doi/10.1055/s-0028-1090232
-
- Produktbeschreibung zu Wolfgang Hausotter
"Begutachtung somatoformer und funktioneller Störungen":
- Kurzbeschreibung Inhaltsverzeichnis
Pressestimmen Portrait Wie beurteile ich Beschwerden, für die sich kein
organisches Korrelat findet?
- Hier finden Sie nicht nur knapp und
verständlich Grundlagen und Definitionen sondern auch die speziellen Aufgaben
des ärztlichen Gutachers - in der 2. Auflage mit neuen gesetzlichen
Bestimmungen!
- Das Besondere: Neben Krankheitsbildern wie
chronischen Schmerzen werden die Themengebiete der "neuen" Krankheiten
dargestellt z.B.: Fibromyalgie, HWS-Trauma, Multiple Chemical Sensivity,
Chronic Fatigue Syndrom, sick - building Syndrom ...
- Für alle, die Gutachten anfordern,
erstellen oder bewerten
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ich finde, nicht nur
fuer die Gutachter sondern auch fuer diejenigen, die sich einer Begutachtung
unterziehen muessen, kann es ggf. hilfreich sein, diese Veroeffentlichungen
zumindest vom Ansatz her zu kennen.
-
-
===================================================
-
- VERBAENDE - ORGANISATIONEN
-
- Internationaler Appell von Würzburg
- Auf Einladung der „European Academy for
Environmental Medicine
- EUROPAEM“ trafen sich vom 23.04. –
25.04.2010 in Würzburg namhafte
- nationale und internationale
Wissenschaftler der Gebiete Umweltmedizin,
- Toxikologie, Immunologie, Neurologie und
Humangenetik, praktizierende
- Ärzte und Zahnärzte, Angehörige anderer
Heilberufe sowie Vertreter von
- Patienteninitiativen unter dem Motto
„Wissenschaft trifft Praxis“ zu einem
- internationalen Ärztekongress. Dieser
beschäftigte sich speziell mit dem
- Thema der Neuro-Endokrino-Immunologie und
ihrer Bedeutung für die
- Umweltmedizin. ...
-
http://www.europaem.de/frameset0.html
-
-
===================================================
-
- VEROEFFENTLICHUNGEN
-
- Umwelt-Medizin-Gesellschaft
- 23. Jahrgang, Ausgabe 2/2010,
S. 85-172
- Erik Petersen: 20 Jahre Umwelt und
Gesundheit aus Sicht einer Nichtregierungsorganisation
- Juergen Bilger: Von der Umwelt-Medizin
zur Kinder-Gesundheit
- Weltgesundheitsorganisation: Soziale
und geschlechtsbezogene Ungleichheiten
- im Bereich Umwelt und Gesundheit in
Europa
- Johanna Hausmann, Erik Petersen:
Projekte von Nichtregierungsorganisationen zur Minderung umweltbezogener
Gesundheitsgefahren in Deutschland und Europa unter Berücksichtigung der
sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen
- Umweltbundesamt: Gesunde Umwelt für
unsere Kinder schaffen und erhalten
- Hanns Moshammer: Schutz der Gesundheit
der Kinder in einer sich verändernden Umwelt
- Europäische Ministerkonferenz Umwelt
und Gesundheit 2010, Tagungsbericht
- Heribert Wefers, Patricia Cameron und
Sarah Haeuser: Hormoncocktail macht Kinder krank
- Horst Eger und Manfred Jahn:
Spezifische Symptome und Mobilfunkstrahlung in Selbitz (Bayern) –
Evidenz für eine Dosiswirkungsbeziehung (Wissenschaftlicher Originalbeitrag)
- Wolfgang Hien: Public-Health-Praxis
braucht Berufsethik – Plädoyer für eine verantwortungsethische Perspektive
-
- umwelt-medizin-gesellschaft
- Erscheint vierteljährig; Umfang je Ausgabe
ca. 80 S, Einzelpreis: € 10,- incl. MwSt. zzgl. Versand.
- Abonnement: € 38,-, Ausland € 45,- incl.
MwSt. und Versand.
- Bestellungen und Probehefte:
- Umwelt – Medizin – Gesellschaft,
Frielinger Str. 31, D – 28215 Bremen
- Tel.: 0421/498 42 51, Fax: 0421/498 42 52
- E-Mail:
info@umg-verlag.de , Internet:
http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de
-
- ***
-
- ÖKO-TEST Ratgeber Bauen, Wohnen &
Renovieren – Haus gemacht
- Den aktuellen ÖKO-TEST Ratgeber Bauen,
Wohnen & Renovieren – Haus gemacht gibt es ab dem 11. Juni 2010 im
Zeitschriftenhandel. Er kostet 6,90 Euro. Dem Heft ist eine CD mit dem
ÖKO-TEST Jahrbuch Bauen beigefügt. Dieser große Einkaufsratgeber enthält mehr
als 750 Produkte im Test.
http://www.oekotest.de
-
- ***
-
- Angela Vogel
- Neuer Chef des IQWIG - der
evidenzbasierte Prof. J. Windele
-
http://www.abekra.de/Aktuelles/Vogel-neuer_Chef_des_IQWIG-21-6-10.pdf
-
- ***
-
- RKI (Robert-Koch-Institut)
- 15.07.2010
-
Heft 50 - Schizophrenie
- Schizophrenie ist eine der schwersten
psychischen Erkrankungen, die weltweit etwa 1% der Bevölkerung mindestens
einmal im Leben, erstmals meist zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr betrifft.
Sie ist für viele Betroffenen mit erheblich eingeschränkter Lebensqualität
verbunden und zählt weltweit zu den 10 Erkrankungen mit der größten Anzahl
durch "Behinderung beeinträchtigter Lebensjahre".
-
-
http://www.rki.de/cln_160/nn_199850/DE/Content/GBE/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/Schizophrenie,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Schizophrenie.pdf
(kostenlos downloadbar)
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Die Rolle von Neurotoxinen bei der
Ursachenanalyse wird nicht angesprochen und findet keinen Niederschlag in der
Literaturliste.
- z. B.:
- 1) Raymond Singer (Neurotoxicology
and Neuropsychology, Moubt Sinai Hospital, NewYork): Recognizing
Neurotoxicity ... Ironically, a plaintiff’s personality disorder may be
evidence of injury, not a reason to dismiss the case. Brain damage can result
in such disorders, psychiatric symptoms, and even schizophrenia. Establish the
patient’s mental health before the exposure to help determine whether the
exposure caused or exacerbated the psychiatric symptoms. In any case, it is
not surprising when a person with a chronic illness, adjusting to a
devastating life change, develops what may be diagnosed as a personality
disorder.
http://www.neurotox.com/documents/Recognizing_Neurotoxicity.doc
-
- 2) Schizophr Bull. 2008 Jan
31. [Epub ahead of print]
- Effects of Bisphenol-A and
Other Endocrine Disruptors Compared With Abnormalities of Schizophrenia: An
Endocrine-Disruption Theory of Schizophrenia.
http://schizophreniabulletin.oxfordjournals.org/cgi/content/full/sbm147v1
-
- 3) Kurt E. Müller: Genetische
Polymorphismen der Catechol-O-Methyltransferase (COMT)
http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de/
-
- 4) Neurotoxicology. 6. 07.
2010
- Exposure and
Susceptibility: Schizophrenia in a young man following prolonged high
exposures to organic solvents.
- Stein Y, Finkelstein Y, Levy-Nativ O,
Bonne O, Aschner M, Richter ED.
- Unit of Occupational and
Environmental Medicine, Hebrew University-Hadassah School of Medicine,
Jerusalem, Israel.
-
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20619291
-
-
===================================================
-
- TERMINE
-
- „Lebenswert leben - Leben lebenswert
machen“
- Ein Parlament für Gesundheit und
Umwelt?
- Gemeinsame Wege zu einem anderen
Lebensstil und einer gesunden Umwelt
- Tagungsort: Ev. Tagungsstätte Haus
Villigst,
- Termin: 24.-26. 09. 2010
- Mehr unter
-
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/ueber_uns/wiss_beirat/20100614_ueber_uns_wiss_beirat_tagung_lebenswert_leben.pdf
-
-
===================================================
- POLTIK - BEHOERDEN
-
===================================================
-
- BUNDESTAG
-
- 7.07.2010
- SPD-Fraktion: Offensive für Schutz vor
giftigem Spielzeug
- Wirtschaft und Technologie/Antrag
-
- Berlin: (hib/HLE/HIL) Die Bundesregierung
soll das höchstmögliche Gesundheitsschutzniveau für Kinder bei Spielzeug
sicherstellen. Die SPD-Fraktion fordert in einem Antrag (17/2345), die
Zuständigkeit für Spielzeugsicherheit bei einem Ministerium zusammenzuführen.
Spielzeug soll nach den Vorstellungen der Fraktion mit sogenannten
Lebensmittelkontaktmaterialien gleichgestellt werden. Sofern das Spielzeug für
längeren Hautkontakt vorgesehen sei, müsse Spielzeug auch mit Kosmetika
gleichgestellt werden. Die Bundesregierung soll sich außerdem für Verbote von
Allergie auslösendem Nickel und ”wegen der unbekannten Risiken“ für die
Anwendung von Nanomaterialien einsetzen. Hersteller von Spielzeug müssten
generell verpflichtet werden, eine präventive Sicherheitsprüfung und
Zertifizierung durch unabhängige Dritte durchführen zu lassen.
-
- In der Begründung ihres Antrages schreibt
die SPD-Fraktion, Kinder seien besonders sensibel, ”denn ihre Organe und ihr
Immun- und Nervensystem befinden sich noch in der Entwicklung“. Schadstoffe
könnten daher in allen wesentlichen Entwicklungsprozessen des Körpers
schwerwiegende Langzeitschäden verursachen. Nach Angaben der SPD-Fraktion sind
Kinder zunehmend von Allergien, Umwelterkrankungen und Hormonstörungen bis hin
zu Krebserkrankungen betroffen. Bösartige Neubildungen von Tumoren seien bei
Kindern die zweithäufigste Todesursache. ”Es ist deshalb dringend geboten,
giftige Chemikalien und krebserzeugende, erbgutverändernde oder
fortpflanzungsschädigende Stoffe aus Spielzeugen fern zu halten, denn für
solche Stoffe gibt es keine zuverlässig ungefährlichen Grenzwerte“, fordert
die SPD-Fraktion
-
- 1.07.2010
- Petitionsausschuss gingen im Jahr 2009
knapp 19.000 Eingaben zu
- Berlin: (hib/HIL/AW) Im Jahr 2009 gingen
18.861 Eingaben und Petitionen beim Petitionsausschuss des Deutschen
Bundestages ein. Damit stieg ihre Zahl um 765 im Vergleich zu 2008 und um
2.601 verglichen mit 2007. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht des
Petitionsausschusses für das Jahr 2009 (17/2100
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/021/1702100.pdf )
- hervor. Die meisten Petitionen – auf die
Einwohneranzahl der Bundesländer bezogen – erreichten danach den Ausschuss aus
Brandenburg (598 auf eine Million Einwohner), dicht gefolgt von Berlin (484).
Wie schon in den vergangenen Jahren fielen auch 2009 die meisten Petitionen in
die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (21 Prozent).
An zweiter Stelle lag nach Angaben des Berichts das Bundesministerium für
Justiz (12,72 Prozent), welches im Vergleich zu 2008 den größten Zuwachs zu
verzeichnen hatte. ...
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_07/2010_226/10.html
-
- 22.06.2010
- Im Bundestag notiert: Uran im
Trinkwasser
- Gesundheit/Kleine Anfrage
- Berlin: (hib/AST/JOH) Die Festlegung von
Grenzwerten von Uran im Trinkwasser ist Thema einer Kleinen Anfrage der
SPD-Fraktion (17/2055
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/020/1702055.pdf ). Trotz einer
entsprechenden Ankündigung der Bundesregierung sei bis jetzt noch kein Antrag
zur nötigen Änderung der Trinkwasserordnung eingereicht worden, kritisieren
die Abgeordneten. Sie wollen unter anderem wissen, wann und anhand welcher
Studie die Bundesregierung einen Grenzwert festlegen will und ob sie sich auf
EU-Ebene für einen verbindlichen Grenzwert einsetzen will.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_213/17.html
-
- 17.06.10
- Verbraucher sollen Energiesparlampen
einfach zurückgeben können
- Umwelt/Antrag
- Berlin: (hib/ELA/JOH) Die Bundesregierung
soll einen Gesetzentwurf vorlegen, der den Einzelhandel verpflichtet,
Energiesparlampen an allen Verkaufsstellen auf einfache Weise zurückzunehmen.
Dies fordert die Linksfraktion in einem Antrag (17/2121
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/021/1702121.pdf ), der am heutigen
Donnerstag in erster Lesung vom Bundestag behandelt wird. Zudem soll die
Regierung im Rahmen einer bundesweiten Energieeffizienz-Kampagne die
Verbraucher auf die klimaschutzbezogenen Vorteile, aber auch auf die
schadstoffbezogenen Risiken sowie eine sachgerechte Entsorgung hinweisen,
heißt es weiter. Die Leuchtmittel leisteten zwar einen wichtigen Beitrag zur
Energieeinsparung, begründet die Fraktion ihren Vorstoß. Sie enthielten jedoch
geringe Mengen an Quecksilber.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_208/01.html
-
- *
-
- Sachverständige erläutern Grundlagen
und Werdegang der Entscheidung für Gorleben
- Untersuchungsausschuss
(Gorleben)
- Berlin: (hib/JR/JOH) Mit einer Einführung
in die rechtlichen Grundlagen und die historischen Zusammenhänge der
Entscheidung für Gorleben als möglichen Standort zur Lagerung radioaktiver
Abfälle hat der Erste Untersuchungsausschuss (Gorleben) am Donnerstag seine
Arbeit fortgesetzt. Bevor das Aktenstudium beginnt, wollten die
Ausschussmitglieder von zwei Sachverständigen grundlegend informiert werden.
...
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_209/02.html
-
- *
-
- Im Bundestag notiert: Schutz vor
Passivrauchen
- Gesundheit/Antwort
- Berlin: (hib/PRG/JOH) Aus Sicht des
Bundesregierung wird das Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen auf Bundesebene
gut umgesetzt. Wie sie in ihrer Antwort (17/2036
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_209/03.html ) auf eine
Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/1848
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_209/03.html ) schreibt,
lägen der Bundesregierung keine substanziellen Beschwerden über unzureichende
Maßnahmen vor. Zudem weist die Regierung darauf hin, dass die Anzahl der
jugendlichen Raucher seit der im Jahr 2004 ergriffenen Maßnahmen gesunken ist.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_209/03.html
-
- ***
-
- 16.06.10
- Regierung plant Einführung einer
erweiterten Gentechnik-Kennzeichnungspflicht
- Ernährung und Landwirtschaft/Antwort
- Berlin: (hib/JOH/HIL) Die von der
Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbarte sogenannte
Positivkennzeichnung von Lebensmitteln soll nicht nur gentechnisch veränderte
Organismen in Lebens- und Futtermitteln erfassen. Wie die Regierung in ihrer
Antwort (17/1931
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/019/1701931.pdf ) auf eine Kleine
Anfrage der SPD-Fraktion (17/1790
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/017/1701790.pdf ) schreibt, soll
sie außerdem auf Fermentationsprodukte wie Enzyme oder Vitamine, die mit Hilfe
von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wurden, hinweisen
sowie auf Lebensmittel, die von Tieren stammen, an die gentechnisch veränderte
Futtermittel verfüttert wurden. Überwacht werden solle die beabsichtigte
Kennzeichnungspflicht, soweit analytisch nicht möglich, indem die Einhaltung
der Dokumentationspflichten überprüft werde....
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_201/04.html
-
- ***
-
- 10.06. 2010
- Im Bundestag notiert: Einfuhr von
Asbestfasern und asbesthaltigen Produkten
- Umwelt/Antwort
- Berlin: (hib/PRG/AW) Die Einfuhr von
Asbestfasern und asbesthaltigen Produkten ist nach geltenden europäischen
Richtlinien zulässig, wenn diese als Chrysotil-Asbest für
Elektrolyse-Verfahren verwendet werden. Dies geht aus einer Antwort der
Bundesregierung (17/1885
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701885.pdf ) auf eine Kleine
Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/1668
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/016/1601668.pdf ) hervor. Die
Firma Dow Chemical, die weißen Asbest nach Deutschland importiert, sei
aufgrund dieser Rechtslage nicht auf eine Ausnahmegenehmigung durch die
Bundesregierung angewiesen.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_06/2010_194/08.html
-
- ***
-
- 27.05.2010
- Erhöhung von Strahlenbelastung durch
neue Mobilfunkfrequenzen wahrscheinlich
- Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit/Antwort
- Berlin: (hib/ROS/ELA) Die
Strahlenbelastung für die Bevölkerung wird nach Angaben der Bunderegierung
zukünftig zunehmen. Grund dafür seien die momentanen Lizenzversteigerungen für
neue Frequenzbereiche, durch die es zu einem ”weiteren Ausbau der
Mobilfunknetze“ kommen werde. Dies geht aus einer Antwort (17/1709
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/017/1701709.pdf ) der
Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (17/1487
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701487.pdf ) der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen hervor. Trotz des Anstiegs werde die Gesamtimmission
nach dem Ausbau voraussichtlich nur ein Minimum des gesetzlichen Grenzwertes
betragen. Eine genaue Einschätzung über die Erhöhung der Immissionen könne die
Bundesregierung zur Zeit nicht abgeben, da nur wenige Informationen über
zukünftig eingesetzte Technologien der Betreiber beziehungsweise der neuen
Funkanlagen vorhanden seien. ..
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_05/2010_170/04.html
-
- ***
-
- 10. 05. 2010
- Anhörung zu Risiken bei Kinderspielzeug
- Ausschuss für Wirtschaft und Technologie
- Berlin: (hib/HLE/MPI) Um Nachbesserungen
an der EU-Spielzeugrichtlinie geht es bei einer Öffentlichen Anhörung des
Ausschusses für Wirtschaft und Technologie am Montag, den 17. Mai von 14 bis
16 Uhr im Sitzungssaal E.800 des Paul-Löbe-Hauses. Zu der Anhörung sind 10
Sachverständige eingeladen worden, darunter vom TÜV, vom Bundesinstitut für
Risikobewertung sowie Vertreter von Spielzeugherstellern. Grundlage der
Anhörung ist ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/656
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700656.pdf ), in dem die
Bundesregierung aufgefordert wird, nationale Maßnahmen zum Schutz junger
Verbraucher zu ergreifen und den Markt für Kinderspielzeug in Deutschland
besser zu überwachen. In dem Antrag heißt es unter Bezugnahme auf
Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung, dass sich noch immer
krebserregende Chemikalien in Kinderspielzeug befinden würden.
-
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_05/2010_150/01.html
-
- ***
-
- 16. 03. 2010
- Radioaktive Rückstände bei der Öl- und
Gasförderung unterliegen keiner Mitteilungspflicht
- Umwelt/Antwort
- Berlin: (hib/AS/BOB) Nach Schätzungen der
Bundesregierung fallen in Deutschland jährlich 20 bis 60 Tonnen Ablagerungen
mit radioaktiven Rückständen aus der Erdöl- und Erdgasindustrie an, die keiner
Mitteilungspflicht unterliegen. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in
einer Antwort (17/844
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/008/1700844.pdf ) auf eine Kleine
Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/599
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/005/1700599.pdf ). Dazu kommen
jährlich nochmals 20 bis 400 Tonnen Anlagenteile mit Ablagerungen sowie 50 bis
250 Tonnen Schlämme, heißt es in der Antwort weiter. Insgesamt seien in den
letzten Jahren in Deutschland bei 13 Firmen radioaktive Rückstände bei der
Gas- und Ölförderung angefallen. Da die Strahlenexposition der Arbeitnehmer
allerdings unter einem Millisievert pro Jahr läge, unterliegen Arbeiten mit
diesen Stoffen in der Regel keiner Überwachungspflicht. Die Grünen hatten in
der Vorbemerkung ihrer Kleinen Anfrage darauf hingewiesen, dass die Entsorgung
dieser radioaktiven Stoffe aus der Erdöl- und Erdgasindustrie weitgehend
unkontrolliert in der Verantwortung der Förderfirmen erfolge.
Mitteilungspflichten wären erst ab einer Größenordnung von 2.000 Tonnen
anfallender Rückstände vorgesehen. Eine Menge, die in Deutschland in keinem
Betrieb erreicht würde.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_03/2010_077/05.html
-
- *
- Im Bundestag notiert: Unterrichtung der
Bundesregierung über die Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr
2008
- Umwelt/Unterrichtung
- Berlin: (hib/AS/BOB) Erwachsene sind in
Deutschland rechnerisch betrachtet einer natürlichen und zivilisatorischen
Strahlenexposition von 2,1 Milliesievert pro Jahr ausgesetzt. Das geht aus
einer Unterrichtung der Bundesregierung über die Umweltradioaktivität und
Strahlenbelastung im Jahr 2008 (17/770
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/007/1700770.pdf ) hervor. Aufgrund
der technischen Entwicklung sei die Bevölkerung in Deutschland aber auch
zunehmend einer nichtionisierenden Strahlung ausgesetzt. Sie reiche von
statischen Magnetfeldern wie etwa dem Erdmagnetfeld über niederfrequente
elektrische und magnetische Felder bis hin bis hin zu optischen Strahlungen,
heißt es in dem Papier. Das Bundesumweltministerium berichtet seit 1986
regelmäßig über die Entwicklung der Radioaktivität in der Umwelt.
- Pressemitteilung:
http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_03/2010_077/15.html
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Wenn ich diese Aktivitaeten des BUNDESTAGs
sammle, entsteht zunaechst der Eindruck, als wuerden sich unsere
ParlamentvertreterInnen vehement fuer eine gesuendere Umwelt einsetzen. Nach
dem 2. Blick frage ich mich allerdings, was tatsaechlich für gesuendere
Lebensbedingungen getan wird und inwieweit Antraege und Anfragen auf
vielfaeltige Weise blockiert werden.
-
-
===================================================
-
- BMU (Bundesumweltministerium)
-
- 14.05.10
- Gemeinsame Pressemitteilung von BMU und
VCI / Bundesumweltministerium und Chemieverband starten Kooperation zum
Human-Biomonitoring
-
- Frankfurt/Main (ots) - Das
Bundesumweltministerium (BMU) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI)
haben eine Kooperation gestartet, um die Kenntnisse über Stoffe, die vom
menschlichen Organismus aufgenommen werden, zu verbessern. Im Zentrum stehen
dabei Stoffe, denen die Bevölkerung möglicherweise vermehrt ausgesetzt ist
oder die eine besondere Gesundheitsrelevanz haben können, aber bislang im
menschlichen Körper nicht messbar sind. In den nächsten zehn Jahren sollen so
für bis zu fünfzig gemeinsam ausgewählte Stoffe oder Stoffgruppen geeignete
Analysemethoden entwickelt werden, die dann in geeigneten Untersuchungen zur
Anwendung gebracht werden. Die Kooperation soll zunächst in einer dreijährigen
Pilotphase erprobt werden.
-
- Für die Methodenentwicklung der
Nachweisverfahren hat der VCI die Verantwortung übernommen. Für die Anwendung
der Methoden in geeigneten Untersuchungen liegt die Verantwortung beim BMU,
das hier eng mit dem Umweltbundesamt zusammenarbeitet.
-
- Human-Biomonitoring ist für den
gesundheitsbezogenen Umweltschutz ein zentrales Informations- und
Kontrollinstrument. Die Daten können als Frühwarnsystem für bisher nicht
erkannte Belastungen dienen. Ob der Nachweis eines Stoffes mit einer
gesundheitlichen Belastung einhergeht, bedarf einer Risikobewertung, die zum
Beispiel medizinische und toxikologische Erkenntnisse heranzieht.
- Human-Biomonitoring liefert außerdem
wissenschaftlich fundierte Daten darüber, ob Verbote oder Beschränkungen
bedenklicher Stoffe tatsächlich zu einem Rückgang der Belastung in der
Bevölkerung geführt haben.
-
- In der chemischen Industrie stellt das
Human-Biomonitoring ein wichtiges Instrument der arbeitsmedizinischen Vorsorge
dar. Die in diesem Bereich seit vielen Jahren gewonnenen Erfahrungen bringt
der VCI in die Zusammenarbeit mit dem BMU ein. Mit ihrem Engagement
unterstreicht die chemische Industrie die hohe Bedeutung der Produktsicherheit
für ihr "Responsible-Care"-Programm.
-
- Im Rahmen des Projekts sind als Auftakt
von VCI und BMU die ersten fünf Stoffe festgelegt worden, für die eine
Messmethode entwickelt werden soll. Sie finden als Weichmacher,
Flammschutzmittel, Kunststoffstabilisator und als Additiv in Treib- und
Schmierstoffen Verwendung. Konkret handelt es sich um die Stoffe DINCH, DPHP,
HBCDD, 2,2',6,6'-Tetra-tert-butyl-4,4'-methylendiphenol und Dodecylphenol.
-
- Die Entwicklung von Analysemethoden ist
ein aufwändiger und kostenintensiver Prozess. Gelingt es aber in den kommenden
Jahren, für bis zu 50 Stoffe neue Analysemethoden zu entwickeln, sind damit
erhebliche Erkenntnisgewinne verbunden, wie die reale Belastung der
Bevölkerung mit wichtigen Industriechemikalien aussieht. Bisher muss allzu oft
auf modellhafte Abschätzungen zurückgegriffen werden, mit denen
gesundheitliche Risiken leicht über- oder unterschätzt werden.
-
- Der VCI vertritt die
wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.650 deutschen Chemieunternehmen
und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik,
Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien.
Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte
2009 rund 152 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 432.000 Mitarbeiter.
-
- Originaltext: Verband der
Chemischen Industrie e.V.
-
http://www.presseportal.de/pm/12523/1613678/verband_der_chemischen_industrie_e_v
oder vom BMU
http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/46016.php
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Weil ich diese Pressemitteilung bzw. diese
Verfahrensweise fuer sehr bedeutsam halte, habe ich sie hier in ihrer ganzen
Laenge aufgenommen.
- Ich waere froh, wenn meine grosse Skepsis
bzgl. einer Reduktion von krankmachenden Industriechemikalien durch diese
Koalition unbegruendet waere.
-
-
===================================================
-
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
-
- 9/2010, 07.07.2010
- Kinderspielzeug darf nicht zu Allergien
führen
- BfR fordert strengere Regelungen für
Nickel und Duftstoffe in Spielzeug
-
- Spielzeug, das Metalllegierungen enthält,
sollte nach Auffassung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nur
minimale Mengen an Nickel abgeben. So können Kinder besser vor sogenannten
Kontaktallergien geschützt werden, das sind allergische Hautreaktionen, die
durch den Hautkontakt mit einem Stoff ausgelöst werden können. Neben Nickel
können auch einige Duftstoffe Kontaktallergien auslösen. Diese Stoffe sollten
nach Einschätzung des Instituts in Spielzeug für Kinder unter drei Jahren gar
nicht nachweisbar sein. Denn je früher ein Mensch im Laufe seines Lebens mit
allergieauslösenden Stoffen über die Haut in Kontakt kommt, desto höher ist
die Wahrscheinlichkeit, dass er ihnen gegenüber sensibilisiert wird und in der
Folge Allergien dagegen entwickelt. „Daher sollte Spielzeug, das Kinder
täglich in die Hände nehmen, mit Blick auf seine stoffliche Zusammensetzung
besonders hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen“, sagt Professor Dr. Dr.
Andreas Hensel, Präsident des BfR.
-
http://www.bfr.bund.de/cm/216/kontaktallergene_in_spielzeug_gesundheitliche_bewertung_von_nickel_und_duftstoffen.pdf
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ein erster Schritt. Aber was ist mit
Bispheno A , Phthalaten, weiteren Schwermetallen etc. in Kinderspielzeug? Ich
denke, Kontakt-Allergien sind noch die harmloseren Folgen von mit Schadstoffen
belastetem Spielzeug, und auch von Duftstoffen.
-
-
===================================================
-
- UBA
-
- 04.06.2010
- Umweltbundesamt: Umweltschädliche
Subventionen kosten 48 Milliarden Euro
- Haushalt entlasten, Umwelt schützen –
Umweltbundesamt legt Subventionsbericht vor
-
- Umweltschädliche Subventionen kosten den
Fiskus gut 48 Milliarden Euro pro Jahr; das entspricht rund einem Fünftel des
Bundeshaushaltes. Und die Tendenz ist leider steigend. Fast die Hälfte der
Subventionen begünstigt direkt den Verbrauch fossiler Energieträger und macht
so Anstrengungen im Klimaschutz teilweise zunichte. „In Zeiten der
Rekordverschuldung müssen alle Subventionen auf den Prüfstand. Der Abbau
sollte allerdings nicht nach dem Rasenmäherprinzip erfolgen, sondern gezielt
bei umweltschädlichen Subventionen ansetzen“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident
des Umweltbundesamtes (UBA). Mit der aktuellen Studie gibt das UBA der
Finanzpolitik eine Entscheidungsgrundlage an die Hand: „In der Krise besteht
die einmalige Chance zum ehrlichen Kassensturz. Umweltschädliche Subventionen
belasten den Haushalt zweimal: Heute durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen
des Staates und morgen durch erhöhte Kosten für die Beseitigung von Schäden an
Umwelt und Gesundheit“, so Flasbarth. ...
-
- Das Hintergrundpapier „Umweltschädliche
Subventionen in Deutschland – Aktualisierung für 2008“ steht unter
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3780.pdf .
- Die neue, umfassende Studie zu den
umweltschädlichen Subventionen erscheint in Kürze.
- Die Vorgängerstudie „Umweltschädliche
Subventionen in Deutschland“ mit Daten für das Jahr 2006 steht unter
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3659.pdf .
-
- Pressemitteilung:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2010/pd10-032_umweltschaedliche_subventionen_kosten_48_milliarden_euro.htm
-
- Anmerkung Scherrmann:
- Ich denke, dieses Papier ist wichtig fuer
die politische Arbeit in der BRD und in Europa. Hoffen wir, dass dieses Papier
nicht nur fuer die Schublade entstand, sondern seinen Niederschlag in vielen
gesetzlichen Aenderungen findet.
-
-
===================================================
-
- Ende des newsletter/d/124
- Wie ueblich koennen Sie diesen newsletter
auch unter
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2010/124.htm als htm- oder unter
http://www.safer-world.org/d/newsletter/2009/124.pdf als pdf-Datei
downloaden.
-
- Alle Angaben ohne Gewähr. Alle
Informationen in diesem Newsletter wurden sorgfältig recherchiert. Dennoch
kann keine Haftung für die Richtigkeit der gemachten Angaben übernommen
werden.
-
- Allle Links wurden kontrolliert. Falls Sie
auf einen Link stossen, der in der Zwischenzeit nicht mehr funktioniert, bin
ich dankbar, wenn Sie mir diesen mitteilen.
-
- Wenn Sie den newsletter/deutsch nicht mehr
erhalten wollen, mailen Sie bitte "Unsubscribe newsletter/deutsch" in der
Betreffszeile an info@safer-world.org
-
- Impressum:
- Ingrid Scherrmann
- Fuchsfeldstr. 50, D-88416 Ochsenhausen,
phone: ( + 49 ) 7352 940529
- email: Scherrmann@safer-world.org , info@safer-world.org
,
- web:
http://www.safer-world.org
- SAFER WORLD ist ein privates unabhängiges
nicht-kommerzielles internationales Internet-Informations-Netzwerk für eine
gesündere Umwelt
-
-
|