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vom Deutschen Ärzteblatt  vom 21.04.2022:

Luftverschmutzung mit positiven Tests auf SARS-CoV-2 assoziiert

Stockholm – Eine verstaerkte Luftverschmutzung koennte mit dem Risiko fuer eine Infektion mit SARS-CoV-2 in Verbindung stehen. Dies zeigt eine Studie mit jungen Schweden, bei denen eine kurzfristige Exposition gegenueber Feinstaub und Kohlenstoff mit erhoehter Wahrscheinlichkeit einen positiven PCR-Test auf SARS-CoV-2 nach sich zog, wie die Autoren in JAMA Network Open berichten (DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2022.8109).

„Luftverschmutzung gilt schon lange als Risikofaktor fuer Atemwegs­erkrankungen, etwa Influenza, weshalb die Sorge besteht, dass sie auch bei COVID-19 eine Rolle spielen koennte“, schreiben Erstautor Zhebin Yu von der Abteilung fuer Umweltmedizin am Karolinska-Institut in Stockholm und seine Kollegen. Die Schadstoffe in der Luft koennten zum einen die Empfaenglichkeit fuer Infektionen, zum anderen aber auch das Risiko fuer schwere Erkrankungen oder Komorbiditaeten erhoehen. … 

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Studie: 

Abstract der Studie in JAMA Network Open  

DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2022.8109

Luftverschmutzung laut Max-Planck-Forschern eines der größten Gesundheitsrisiken

3.03.2020

Mainz – Luftverschmutzung verkuerzt die Lebenserwartung der Menschen im globalen Durchschnitt stärker als Infektionskrankheiten oder andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Rauchen. Das berichten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts fuer Chemie und der Universitaetsmedizin Mainz in der Fachzeitschrift Cardiovascular Research (DOI: 10.1093/cvr/cvaa025).

Die Studie untersucht die globalen Auswirkungen von Luftverschmutzung auf die Gesundheit der Menschen im Vergleich zu anderen Risikofaktoren. Danach verursachte Luftverschmutzung im Jahr 2015 weltweit 8,8 Millionen vorzeitige Todesfaelle. Dies entspricht einer durchschnittlichen Verkuerzung der Pro-Kopf-Lebenserwartung von 2,9 Jahren. Im Vergleich dazu reduziert Rauchen die Lebenserwartung um durchschnittlich 2,2 Jahre (7,2 Millionen Todesfaelle), HIV/Aids um 0,7 Jahre (eine Million Todesfaelle), parasitaere und durch Vektoren – also durch Lebewesen wie Stechmuecken oder Lauese – verursachte Krankheiten wie Malaria um 0,6 Jahre (600.000 Todesfaelle).

„Da die Auswirkungen auf die Gesundheit so enorm sind und die Bevoelkerung weltweit betreffen, koennte man sagen, dass unsere Ergebnisse auf eine Luftverschmutzungspandemie hindeuten“, sagte Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut fuer Chemie und Erstautor der Studie. Luftverschmutzung uebersteige Malaria als Ursache fuer vorzeitigen Tod um den Faktor 19 und HIV/Aids um den Faktor neun, betonte er.

Die durch die Luftverschmutzung verursachte vorzeitige Sterblichkeit ist laut der Studie in Ostasien und Suedasien am hoechsten, gefolgt von Afrika, Europa, Nord- und Suedamerika. Australien hat laut der Untersuchung mit 1,5 Prozent die niedrigste Sterblichkeitsrate durch Luftverschmutzung.und durch Vektoren – also durch Lebewesen wie Stechmuecken oder Lauese – verursachte Krankheiten wie Malaria um 0,6 Jahre (600.000 Todesfaelle). …

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/110798/Luftverschmutzung-laut-Max-Planck-Forschern-eines-der-groessten-Gesundheitsrisiken

Salz und Schreibtischarbeit, aber auch Feinstaub und Kohlenmonoxid können das Schlaganfallrisiko erhöhen. Eine globale Studie zeigt nun:

Das Problem mit der schlechten Luft ist größer als bisher angenommen.

Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/luftverschmutzung-erhoeht-schlaganfall-risiko-a-1096748.html